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10. Juli 2019

Ambitionierte Umweltziele in der Champagne

Der Champagner-Gesamtverband hat 19 Jahre nach den ersten Vorgaben für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Rebflächen im Anbaugebiet eine Zwischenbilanz gezogen. Als Ziel wurde formuliert, den CO2-Abdruck zu verringern und 100% des Weinbaus nachhaltig ökologisch zu gestalten. Heute belasten Erzeugung und Herstellung jeder Flasche Champagner das Klima schon 20% weniger als im Jahr 2000, erklärt das Comité Champagne in einer Pressemitteilung. Bis 2025 wird eine weitere Reduzierung auf 75% des Ausgangswerts angestrebt. Schon heute würden in der Champagne 50% weniger Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt als vor 19 Jahren, und die Hälfte davon sei für den biologischen Weinbau zugelassen. Das ambitionierte Ziel ist eine weitere Halbierung bis 2030. Und auch ein drittes Ziel wird bis 2025 erreicht: Alle 16.000 Winzer und 340 Häuser der Champagne werden ab 2025 zertifiziert nachhaltigen oder biologischen Weinbau betreiben, heißt es beim Verband. -gg-