20. Juni 2024
BSI notiert sinkenden Konsum
Die Bilanz des Bundesverbands der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) für das Jahr 2023 fällt positiv aus, „auch wenn wir von vielen Krisen, die uns umgeben, natürlich auch betroffen sind“, so BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick. Fachkräftemangel, Inflation, Energiepreise, Rohstoffverteuerung sowie Bürokratie seien auch an der Spirituosenbranche in Deutschland nicht spurlos vorbeigegangen. Spirituosen gehörten im Jahr 2023 erneut zu den umsatzstarken Warengruppen und erzielten im LEH laut NielsenIQ 2023/2022 ein Umsatzplus von 1,4 Prozent. Der Absatz entwickelte sich dort mit -4 Prozent allerdings rückläufig. „Stabil“ blieben die Verkaufszahlen in den Distributionskanälen Gastronomie und Fachhandel. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Spirituosen ging im vergangenen Jahr um 0,1 Liter (oder -1,9 Prozent) auf 5,1 Liter zurück. Auf dem deutschen Markt wurden 2023 rund 710 Millionen Flaschen à 0,7 Liter angeboten. Die Spirituosenimporte umfassten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis), Wiesbaden, im Jahr 2023 rund 446 Millionen Flaschen à 0,7 Liter (-12,7 Prozent). Die Spirituosenexporte erreichten laut Destatis rund 340 Millionen Flaschen à
0,7 Liter (-3,7 Prozent zum Vorjahr). -ja-