12. März 2026
Champagne erreicht Klimaziel
Die Champagner-Branche hat von 2003 bis 2025 ihre CO2-Emissionen um 25% gesenkt und damit ihr selbst gestecktes Etappenziel erreicht. Dies berichten französische Fachmedien unter Berufung auf das Comité Champagne, das die Werte zusammen mit Carbone 4, einem Spezialisten für Strategien zur Dekarbonisierung, ermittelt hat. Dabei konnte der Weinbau (24% Emissionsanteil), trotz einer um 11% gewachsenen Anbaufläche, 37% der Emissionen einsparen. Bei der Weinherstellung (18% Emissionsanteil) waren es im genannten Zeitraum 46%, wobei vor allem im Gebäudebereich der CO2-Ausstoß reduziert werden konnte, hieß es. Bei Verpackungen, die für 35% der Emissionen stehen, konnte man 20% einsparen – bei einem 3%-igen Absatzwachstum. Bei Handel und Logistik (23%) gab es hingegen einen Emmissions-Anstieg um 8% und damit überproportional zur Transportmenge (+3%). Die Entwicklung des Weintourismus (5,3% Emissionsanteil) habe sich verdoppelt. Bis 2050 wolle die Champagne Klimaneutralität erreichen, hieß es in den Berichten. -red-