23. Juli 2026

Champagne legt Ertrag fest

Das Comité Champagne hat am 22. Juli 2026 den vermarktbaren Ertrag für die Ernte 2026 auf 8.800 kg/ha festgelegt. Über dieser Höchstgrenze dürfen keine Trauben bzw. Weine verkauft werden. Erträge, die über die neue Ertragsgrenze hinausgehen – bis zu einer Höchstmenge von 15.500 kg/ha – dürfen von den Betrieben ihrer individuellen Reserve zugeführt werden, die auf maximal 10.000 kg/ha limitiert ist. Ziel sei es, Lagerbestände schrittweise zu reduzieren und die Qualität der Champagner sowie deren Verfügbarkeit zu sichern. Damit sollen Erzeugung und Marktbedürfnisse einander angepasst werden, hieß es seitens des Comités. Bereits in den vergangenen Jahren war der marktfähige Ertrag sukzessive reduziert worden. 2024 auf 10.000 kg/ha, 2025 auf 9.000 kg/ha. Medien zufolge reiche der derzeitige Lagerbestand für 4,8 Jahre. Ziel sei es, ihn auf 4,2 Jahre zu reduzieren. Das erste Halbjahr 2026 brachte vorsichtige Entspannung: Mit 107,1 Mio. Flaschen weltweiten Verkäufen verbuchte die Region einen leichten Zuwachs von 1,2% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025. Gleichzeitig legte das Comité den Erntebeginn für den 15. August fest – der früheste Lesestart in der Champagne seit Beginn der Aufzeichnungen. -red-