19. März 2026

Champagner-Exporte im Aufwind

Der Champagner-Export konnte 2025 mengenmäßig in den meisten der zehn wichtigsten Abnehmerländern gegenüber dem Vorjahr wieder zulegen. Dazu zählen das Vereinigte Königreich, Japan und Deutschland. Das geht aus Statistiken des Comité Champagne hervor. Lediglich das wichtigste Exportziel USA (-3,4%) und das fünftplatzierte Land Italien (7,8 Mio. Flaschen; -7,0%) verloren bei der Menge und noch deutlicher im Wert (-15,9% beziehungsweise -10,9%). Deutschland belegt mit 9,6 Mio. Flaschen den vierten Platz der wichtigsten Exportländer und verbuchte ein mengenmäßiges Plus von 1,2% im Vergleich zu 2024, bei einer leichten Wertsteigerung von 0,2%. Der Netto-Durchschnittspreis pro Flasche lag bei 23,85 Euro. 2025 sei laut Comité Champagne das drittstärkste Umsatzjahr in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Eine Absatzsteigerung von 6,8% erzielte die Champagne in Japan, dem drittgrößten Exportland, bei einer gleichzeitigen Wertsteigerung von 10,4%. Spanien legte ebenfalls mit 7,3% beim Absatz und 9,7% im Wert zu. Die Schweiz, auf dem achten Platz, gewann 5,2% in der Menge und wertmäßig 8,4%. Der Durchschnittspreis pro Flasche betrug dort netto 26,55 Euro. Das Vereinigte Königreich kommt mit 22,7 Mio. exportierten Flaschen auf den zweiten Platz im Ranking. Auch hier wurde eine leichte Steigerung von 1,9% erreicht, der Wert verlor hingegen um 5,9%. -red-