21. Mai 2026
Ergebnisplus für Hawesko
Die
Hawesko
Holding SE verbesserte das Ergebnis
im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. Das teilt das börsennotierte
Unternehmen mit. Das EBIT des Hamburger
Wein- und Spirituosenhändlers ist
demnach im ersten Quartal 2026 auf 1,6 Mio.
Euro gewachsen (Q1 2025: 1,4 Mio. Euro),
die Umsatzerlöse lagen mit 133,1 Mio. Euro
knapp unter dem Vorjahreszeitraum (Q1
2025: 135,3 Mio. Euro). „Unsere Kosten- und
Effizienzinitiativen aus dem vergangenen
Jahr greifen zusehends“, erklärt das Unternehmen.
Umsatzeinbußen von 2,7% gegenüber
dem Vorjahreszeitraum gab es im ersten
Quartal 2026 laut Mitteilung im B2B-Segment
(Wein Wolf, Abayan und Grand Cru Select).
Hawesko
begründet das mit dem „Wegfall
eines wesentlichen Spirituosenlieferanten“
und gedämpfter Nachfrage im LEH. Das
eigene Retail-Segment (Jacques‘ und Wein &
Co.) hingegen legte im gleichen Zeitraum um
0,9% an Umsatz zu. Im Wesentlichen habe
dazu die Fachhandelskette Jacques‘ beigetragen,
wo der Umsatz im ersten Quartal
2026 um 2,1% gegenüber 2025 gewachsen
sei. Der Umsatz im Segment E-Commerce
(Hawesko, Vinos und WirWinzer) habe sich
mit einem Rückgang von 3,1% stabilisiert, teilt
das Unternehmen mit. Über alle Segmente
hinweg konnte der Konzern die Rohertragsmarge
nach eigenen Angaben auf 45,0% (Q1
2025: 44,1%) steigern. Und „auch absolut
übertraf der Rohertrag den Vorjahreswert“,
so das Unternehmen. Für das Gesamtjahr
2026 erwarte der Hawesko-Vorstand einen
leichten Umsatzanstieg von bis zu 2% und
ein operatives EBIT in einer Bandbreite von
28 bis 32 Mio. Euro, heißt es weiter. Bei der
Hauptversammlung werde für das Geschäftsjahr
2025 eine Dividende von 1,00 Euro je
Aktie vorgeschlagen. Für das Geschäftsjahr
2024 betrug die Dividende noch 1,30 Euro
je Aktie. Ein operativer Schwerpunkt für das
weitere Geschäftsjahr ist laut Hawesko-CEO
Thorsten Hermelink die Integration
von KI „in alle Geschäftsabläufe”, unter anderem
in der Kundenansprache. -red-