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02. November 2010

Grünes Licht für Verkauf von Trinkgut an Edeka Rhein-Ruhr

Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für den Verkauf der Getränkefachmarktkette Trinkgut (Krefeld) an die Edeka Rhein-Ruhr gegeben. Das hat Trinkgut am 29. Oktober in einer Pressemitteilung erklärt. Wesentliche Bedingung für die Übernahme ist demnach allerdings die Veräußerung von 25 Trinkgut-Märkten und 6 TOP-Getränkemärkten der Edeka im Raum Niederrhein und Ost-Westfalen an Wettbewerber. Dieser Forderung wolle man „zügig nachkommen“. Für die zum Verkauf stehenden Getränkemärkte haben nach Angaben der Krefelder „nahezu alle namhaften Getränkeabholmarkt-Betreiber und einige Lebensmitteleinzelhandelsketten Kaufangebote abgegeben“. Wenn der Verkauf der Märkte wie geplant über die Bühne geht, soll der Zusammenschluss von Trinkgut und Edeka Rhein-Ruhr Anfang nächsten Jahres vollzogen werden. Dann sollen 207 Trinkgut-Märkte mit einem Umsatz von rund 500 Mio. Euro in den Besitz der Edeka Rhein-Ruhr übergehen. Darüber hinaus werden die TOP- und Marktkauf-Getränkemärkte der Edeka auf Trinkgut umgeflaggt, wodurch sich die Zahl der Trinkgut-Standorte auf über 300 erhöht. Torsten Toeller, Inhaber der Trinkgut-Holding, sieht in dem Schritt eine „weitere Stärkung der Getränkeabholmarkt-Kette und der Marke Trinkgut“. Er hat die Devise ausgegeben, weiter auf Wachstumskurs zu segeln. „Mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Arbeitsplätze in der Krefelder Trinkgut-Zentrale und in den Zentrallägern Hamm und Krefeld – und das mit genau dem Team, das Trinkgut seit Jahren erfolgreich gemacht hat“, lautet sein Kommentar.