26. Februar 2026

Pernod Ricard mit Minus-Trend

Pernod Ricard meldet im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine Umsatzentwicklung von 6,176 Mrd. Euro auf 5,253 Mrd. Euro, was -14,9% entspricht. Dabei kamen neben einer organischen Entwicklung von -5,9% (auf vergleichbare Währungskurse berechnet) zusätzlich noch negative Währungseffekte, vor allen in Verbindung mit dem US-Dollar, der Indischen Rupie und der Türkischen Lira, zum Tragen. 217 Mio. Euro fehlten darüber hinaus allein aufgrund von abgegebenen Marken. Das Netto-­Ergebnis entwickelte sich von 1,214 Mrd. Euro auf 1,003 Mrd. Euro. Für die Cognac-Marke Martell stellte Pernod Ricard starkes Wachstum in Südafrika, Nigeria und den USA fest, allerdings musste sie in China einen starken Abschwung verkraften. Die Champagner von Perrier-Jouet legten dagegen in allen Regionen zu. Bei Lillet hob das Unternehmen die Performance in Deutschland im Geschäftsbericht hervor. Absolut Vodka entwickelte sich in Indien, China, in der Türkei und in Kanada mit starkem Wachstum weiter. Die Entwicklung des irisches Whiskeys Jameson ging in den USA zurück, verzeichnete aber in Deutschland und Indien solides Wachstum. In der Verkaufsregionen Süd-, Mittel- und Nordamerika ging der Umsatz deutlich zurück (-12%). In Asien sah es mit -4% besser aus, obwohl China mit -28% (aufgrund regulatorischer Faktoren) negativ abschnitt. Aus Europa gab es ein gemischtes Bild und eine Umsatzentwicklung von -3% zu berichten. Deutschland und Spanien zeigten einen insgesamt schwachen Markt, Großbritannien stabilisierte sich und Polen erzielte Wachstum. Der als eigene Verkaufsregion angesehene Bereich Global Travel Retail lag mit -3% unter dem Vorjahresumsatz. -red-