18. Juni 2026
Pfaffenheim weitgehend saniert
Die
elsässische Winzergenossenschaft Pfaffenheim
konnte sich seit Abschluss ihrer Partnerschaft
mit der LGCF-Tochtergesellschaft
Arthur Metz nach vier Jahren fast vollständig
sanieren. Das berichtet das französische
Branchenmagazin „Vitisphere“. 2022 hatte
die vom Konkurs bedrohte Genossenschaft
die Vermarktung ihrer jährlichen Erntemenge
von durchschnittlich 18.000 hl an Arthur Metz
übergeben. Die ursprünglich auf sieben Jahre
angelegte Sanierung ist nun bereits deutlich
früher geglückt, wird berichtet. Die Schulden
konnten demnach durch den Verkauf von
Ausrüstung und Warenbestand von ursprünglich
23 Mio. Euro auf 300.000 Euro reduziert
werden. Außerdem wurden mehr Trauben für
die Crémant-Produktion verwendet und die
Produktion von Gewürztraminer zurzeit schrittweise
reduziert. Einstiegs- oder Handelsmarken
habe man zugunsten höherer Wertschöpfung
durch Selektion einzelner Parzellen
eingestellt. Neue Produkte der Marke Pfaff
und ein durch LGCF erweitertes Vertriebsnetz
von 20 auf 40 Exportländer verhalfen ebenfalls
zu neuer Dynamik, heißt es weiter. -itp-