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08. März 2018

ProWein Firmen-News 2018

A
+++ M9 heißt der neueste Wein der Abadia de San Quirce aus Ribera del Duero. Die rebsortenreine Tinta Fina reifte 14 Monate in französischen Barriques und stammt von 60 Jahre alten Rebstöcken auf 920 m Höhe. Mit seiner balsamischen Würze erinnert der Wein an die großen atlantischen Weine. Zu verkosten ist er am Stand von Chapillon & Wine Partners (Halle 11 K59).
+++ Die Winzergenossenschaft Achkarren in Baden präsentiert zwei neue Weinlinien. Zum einen die Reihe Glücksgriff, bestehend aus einer Rotweincuvée aus Spätburgunder und Cabernet Sauvignon, einer weißen Cuvée aus Rivaner und Weißburgunder und einem Spätburgunder Rosé. Die drei feinherben Weine für 5 bzw. 6 Euro UVP sind für eine junge Zielgruppe gedacht. Angebaut werden die Weine in der Bestlage Achkarrer Schlossberg gegenüber der Winzergenossenschaft. Von den Steillagen stammt auch die zweite Neuheit Edition A mit einem Grauburgunder (ab Hof: 24 Euro) und einem Pinot Noir (29 Euro), die beide im Barrique ausgebaut wurden. Diese Linie ist limitiert auf 1.000 Flaschen pro Sorte und wurde für Gastronomie, Fachhandel und Privatkunden konzipiert. Außerdem wurde bei der Edition Bestes Fass die Ausstattung relauncht: Statt in Bordeauxflaschen mit Korken kommen der Muskateller QbA (10,40 Euro) und der barriquegereifte Müller-Thurgau QbA (9,70 Euro) nun in die schwere Burgunderflasche mit Longcap (13 B100).
+++ Mit Auszeichnungen und Bestbewertungen im Gault & Millau, Vinum-Guide und Eichelmann geradezu überschüttet wurde zuletzt das Württemberger VDP-Weingut Aldinger. Mit viel Selbstvertrauen kommt das Weingut nun an den VDP-Stand (14 E31).
+++ Mit neuen Weinen aus Italien, Spanien, Portugal und Argentinien kommt Ardau Weinimport, Troisdorf, zur Messe. Aus Spanien hat der Importeur Cuevas de Arom aus der DO Campo de Borja mit drei Weinen neu aufgenommen. Ein Chardonnay & Viura und einen Garnacha & Syrah aus der D O Ucles gibt es von Dominio de Fontana. Von De Moya aus der DO Valencia wurden je zwei neue Weißweine und Rotweine aufgenommen. Mit Emilio Miro? Salvat führt der Importeur jetzt auch einen Vermouth-Hersteller aus Tarragona. Aus dem Vinho Verde in Portugal werden nun drei Weine der Casa de Vila Nova angeboten. Das Angebot aus dem Alentejo wurde mit drei Weinen von Monte da Ravasqueira erweitert. Von Niepoort wurde nicht nur mit dem Crusted Port ein neuer Portwein eingeführt, sondern auch aus der DO Bairrada der Rotwein Nat'n Cool Drink me aus der regionalen Sorte Baga. In der Italien-Sektion kommt u. a. neu dazu Costa Arènte mit Valpolicella, Ripasso und Amarone. Das Angebot von Terre Rosazza (Friaul) wird erweitert mit drei Weinen, u. a. von der regionalen Sorte Ribolla Gialla. Von der Bodega Norton aus Argentinien kommen neu dazu Chardonnay, Reserva Chardonnay und Malbec-Lagenweine (10 A59).
+++ Die Genossenschaft Arnaud de Villeneuve aus Rivesaltes im Roussillon hat ihre Erfolgslinie Nr. 153 zum Jahrgang 2017 mit neuem Design ausgestattet. Zudem gibt es ihrer Kollektion von Jahrgangs-Rivesaltes zwei Neuzugänge: 1970 und 1979 (11 G67).
+++ Aus Rumänien erstmals in Düsseldorf dabei: das junge Weingut Avincis. In der Region Draga?ani im Süden des Landes stellt es mit Unterstützung von Önologen und Agronomen aus Frankreich und Italien seine Weine her. Aus Sauvignon Blanc, Muscat-Ottonel, Pinot Noir, Merlot und Cabernet Sauvignon, aber auch aus den autochthonen Sorten Crampo?ie Selectionata, Negru de Draga?ani, Feteasca Regala und Tamaioasa Romaneasca produziert das Weingut über 150.000 l im Jahr. Für den Horeca-Bereich wird die Linie Domnul de Roua angeboten, für den Fachhandel Vila Dobru?a (15 G37).
+++ Die spanische Weingruppe Axial Vinos zeigt eine Selektion von Garnachas und informiert über den Bau ihres neuen Weingutes Bodem in der Region Cariñena, die im September 2018 fertiggestellt werden soll. Präsentiert wird außerdem mit dem Las Margas ein neuer DOP Cariñena. (Halle 10, H72)
 
B
+++ Anton Bauer, 2017 Falstaff-Winzer des Jahres, macht burgundische Weine am Wagram, allen voran aus Pinot Noir. Aus dem Betonei und dem Barrique und von alten Rebanlagen kommt sein Grüner Veltliner Private Selection 2016 (17 B36).
+++ Der Grappa-Produzent Distilleria Berta aus Monferrato in der Region Asti ist ein Pionier der Reifung von hochwertigem Grappa in Holzfässern (16 H 60).
+++ Bertani Domaines (15 J71) bringt einen neuen, an das Konzept der Super Tuscans angelehnten Wein aus dem Weingut Trerose mit: den Istrione Toscana IGT Rosso, aus 60% Sangiovese mit Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah. Daneben kommt aus dem Weingut Fazi Battaglia mit dem Verdicchio dei Castelli di Jesi, dem Passerina und dem Pecorino Marche IGT eine neue für Gastronomie und Hotellerie konzipierte Linie auf den Markt, die in elegante Weißglasflaschen in Amphorenform gefüllt wurden.
+++ Die Rioja-Kellerei Ramon Bilbao stellt ihre Weine am Stand 13 D12 vor. Dort wird Chefönologe und CEO Rodolfo Bastida seine Philosophie und seinen Weinstil erläutern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ramon Bilbao Crianza, der Iconwein Mirto, Edicion Limitada Rot (Crianza) und Weiß (Verdejo) sowie der Premiumrosé Lalmoba. Des weiteren können auch die neuen Jahrgänge von frischen Verdejos und Albariños verkostet werden.
+++ Von der Sorte Roter Veltliner hatte Leopold Blauensteiner aus Gösing (Wagram) aufgrund schlechter Erfahrungen lange Zeit keine hohe Meinung – bis er eine Parzelle mit alten Beständen pachten und den ersten Jahrgang 2017 einbringen konnte. Der ist rundum gelungen und wird deshalb auf der ProWein offeriert (18 B38).
+++ Boscarelli aus Montepulciano stellt den ersten Jahrgang des Nobile dell’Alleanza 2015 vor. Die „Alleanza“ wurde von sechs renommierten Weingüter gegründet, zum einen, um die Betonung auf den Vino Nobile zu setzen und damit der Verwechslung mit dem Montepulciano d’Abbruzzo entgegenzuwirken. Zum anderen, um die Bedeutung des Sangiovese in der DOCG hervorzuheben, die aktuell noch den Einsatz von 30% Komplementärtrauben erlaubt. Der Nobile dell’Alleanza ist ein reinsortiger Sangiovese aus einer Einzellage und soll im Herbst auf den Markt kommen (16 C42).
+++ Das spanische Unternehmen Boutique Wines zeigt einen dunkelfruchtig-würzigen Tempranillo, den es zusammen mit dem Familienweingut Valtoñar aus Ribera del Duero herausgebracht hat. Der Malcaracter wird ohne chemischen Dünger angebaut, spontan vergoren und reift zwölf Monate im Barrique (10 G171).
+++ Philipp Bründlmayer vom Weingut Josef Bründlmayer aus dem Kremstal erhält Spitzenbewertungen für seine Weißweine von den Weinführern Gault & Millau, Falstaff und auch von Jancis Robinson. Ein Topgewächs ist der Grüne Veltliner Kremstal DAC Reserve Moosburgerin 2016, der zu 30% in 500er-Holzfässern ausgebaut wurde (17 D02A).
+++ Das renommierte Weingut Bründlmayer aus Langenlois (Kamptal) bringt einen neuen. rassigen Sekt (Blanc de Blancs Extra Brut 2013 vom Chardonnay) mit nach Düsseldorf (17 B22). Interessant ist auch der Grüne Veltliner 2015 aus der Riede Spiegel, den Junior Vincent Bründlmayer eigenverantwortlich auf der Maische vergären ließ und unfiltriert abfüllte. Ergebnis: etwas brotige Nase, temperamentvoll und würzig, nicht abartig im Geschmack.
+++ Der Gutswein vom fränkischen VDP-Weingut Bürgerspital bekommt mit dem Jahrgang 2017 eine neue Ausstattung, und zwar mit einer schlanken Schlegelflasche und einem auffälligen blauen Etikett. Dabei wollte man aber gleichzeigt dem eigenen Stil treu bleiben. Auch die drei Cuvées Johannes von Steren Weiß, Rosé und Rot gibt es nun im neuen Gutswein-Look (14 E40).
 
C
+++ Marzemina Bianca Millesimato Brut ist ein Schaumwein aus der seltenen lokalen Rebsorte Marzemina Bianca, den das Weingut Ca’di Rajo (16 B27) zur Messe mitbringen wird. Der neu kreierte Wein wurde in der Bellussera-Erziehung angebaut und im Charmat-Verfahren vergoren, wodurch er nur eine Gärung durchläuft. Er kommt in einem hellen Gelb mit Noten von Weißdorn, gelbem Pfirsich, Grapefruit und Wacholder. Das Unternehmen wird zusätzlich seine Marken und vor allem lokale Weine der Piave Region wie Raboso und Manzoni Rosa anbieten.
+++ Das Weinhandelshaus Calmel & Joseph zeigt einen neuen Wein der Linie Villa Blanche. Dieser basiert auf der vergessenen Rebsorte Terret Blanc bzw. Terret Bourret. Ein weiterer Wein aus der Linie ist der Piquepoul Noir (11 H111).
+++ Campo alle Comete bietet eine Vorschau auf seinen neuen Bolgheri Superiore DOC 2015, ein typischer Blend der toskanischen Küste mit überwiegend Cabernet Sauvignon, 15 Monate in Tonneaux aus französischer Eiche gereift. Außerdem dabei: Stupore Bolgheri DOC 2016, Rosato Bolgheri 2017 und Vermentino 2017. Antonio Capaldo, Präsident der Gruppe Feudi di San Gregorio, ist seit 2016 Besitzer des Weingutes (m Stand des Consorzio Bolgheri in Halle 16 H70).
+++ Neu auf dem deutschen Markt pra?sentiert sich die in einen alten Steinbruch gebaute Bodega Can Axartell. Im Nordosten Mallorcas, su?dlich von Pollença, wachsen ihre Weine auf mineralischen Kalkbo?den. Die Trauben werden nach der Me?tode Gravetat verarbeitet, bei der sie ihren Weg von der Rebe bis zum Fass ausschließlich durch Schwerkraft finden. Die Bodega arbeitet biologisch und mit autochthonen Rebsorten. Die UVPs für die Weiß-, Rosé- und Rotweine liegen zwischen 12 und 25 Euro (13 F41).
+++ Das französische Familienunternehmen Castel präsentiert Neuheiten seiner zwei Flaggschiffmarken Capitor und Maison Castel (beide im Vertrieb über Mack & Schühle) sowie sein historisches Weingut Cha?teau d’Arcins im Me?doc (Vertrieb über LFE Allemagne). Von Maison Castel gibt es neu einen Grande Re?serve Pinot Noir sowie die Schaumweine Cuve?e Ice Blanche und Rose?e. Von Capitor wird der Jahrgang 2016 des AOP Bordeaux rot vorgestellt, eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Von Cha?teau d’Arcins wird der Haut-Me?doc Cru Bourgeois 2015 vorgestellt (11 H10/J19/H21).
+++ Castelgiocondo, das Brunello-Weingut von Frescobaldi, präsentiert seinen Brunello di Montalcino DOCG Jahrgang 2013. Das Weingut ist auch Protagonist bei dem Projekt “Artisti per Frescobaldi”, das mit einem internationalen Wettbewerb Kunst und Wein miteinander verbindet (13 C 40/16 H 26).
+++ Das fränkische VDP-Weingut Castell hat die Ausstattung seiner Ortsweine umgestellt. Diese firmieren zukünftig mit neuen Etiketten unter dem Namen Casteller Gefährten. Aber auch die Weine wurden konzeptionell neu durchdacht. Darüber hinaus zeigt das Weingut die limitierte Sonderedition Granit trifft Edelstahl, die anlässlich des 750-jährigen Lagenjubiläums erhältlich ist. Aus den vier Casteller Lagen Schlossberg, Hohnart, Kirchberg und Trautberg wurden die Rebsorten Silvaner, Riesling und Weißburgunder gemeinsam gepresst und zur Hälfte im Edelstahl und zur anderen Hälfte in Granit ausgebaut. Zudem wurde der Vermarktungsrhythmus der Großen Lagen verändert – die Weine bekommen zukünftig mehr Zeit zum Reifen (14 C89).
+++ Castello di Meleto im Chianti Classico stellt den Jahrgang 2016 und den Cru Vigna Casi vor. Das Weingut in Gaiole liegt in einem Schloss aus dem 12. Jahrhundert (16 H50).
+++ Die italienische Kellerei Cavit präsentiert sich auf der Messe in diesem Jahr mit einem völlig neuen Stand, der ein luftiges und gleichzeitig einladendes Flair versprühen soll. In den Fokus rückt das Unternehmen die letzten Jahrgänge der Gastronomielinie Trentino Superiore DOC mit Brusafer Pinot Nero, Rulendis Pinot Grigio und Zeveri Müller-Thurgau. Neben den klassischen Rebsorten der Linie Mastri Vernacoli werden die Besucher am Stand außerdem den Moscato Giallo vorfinden sowie den Lagrein, der das Angebot typischer Trentiner Rotweine dieser Linie erweitert. Außerdem steht das gesamte Angebot des Trentiner Konsortiums am Stand zur Verkostung bereit, insbesondere die Schaumweine der Linie Altemasi Trento DOC (15 F61).
+++ Château Beaubois bei Nîmes unter der Leitung der Geschwister Fanny und François Boyer produziert nicht nur Bioweine, sondern bietet nun auch eine vegane Kreation an (11 G99).
+++ Château Cabezac im Languedoc präsentiert den neuen Jahrgang 2015 der Cuvée Arthur: ein seidig-würziger Charakterwein, der die Mourvèdre-Traube zur Geltung bringen soll (11 G128).
+++ Chateau Changyu Moser XV, das chinesische Weingut von Lenz Moser, stellt einen Cabernet Sauvignon Blanc de Noir vor. Dieser entstand aus einer Notwendigkeit heraus: Man wollte auch einen Weißwein von dem Weingut anbieten, hatte aber fast nur Cabernet Sauvignon zur Verfügung. Seine Aromen werden als pfirsichfruchtig, floral und exotisch beschrieben. Abgefüllt wurde er im Weingut in Ningxia (9 A76).
+++ Château de Lancyre in Pic Saint-Loup im Languedoc litt 2016 unter einem verheerenden Hagelsturm, der rund 80% der Ernte zerstörte. Dennoch ist ein Wein entstanden, der Régis Valentin und seiner Familie besonders am Herzen liegt und der sich durch Stärke und Aromafülle auszeichnet: „Für mich steckt in diesem Wein die Solidarität, die Zuwendung all derer, die uns in dieser Zeit unterstützt haben“, erklärt der Winzer (11 F102).
+++ Château de Paraza erinnert gern an seine römischen Wurzeln. Deshalb hat die Familie Danglas ihre kraftvolle Cuvée „X“ genannt – nach der zehnten Legion von Julius Cäsar, bekannt für ihre Stärke und Kühnheit (11 G86).
+++ Château Rives-Blanques präsentiert Weiß- und Schaumweine aus der Appellation Limoux im Languedoc (11 G95).
+++ Nigiro (Origin) von Pierre Chavin ist eine Auswahl naturbelassener, veganer und schwefelfreier Weine mit umweltfreundlicher Verpackung. Das Etikett aus Holz trägt das FSC-Label (11 F60).
+++ Mit dem Relaunch der Top-Weinserien Herzog C und Emotion finalisieren die Weingärtner Cleebronn-Güglingen (C&G) aus Württemberg ihr neues Markenbild, das nun alle Weinlinien tragen. Die Cleebronner zeigen erstmalig den Riesling Reserve Brut Nature mit 15 Monaten Hefelager aus traditioneller Flaschengärung. Premiere hat auch der 2017er Sankt M Chardonnay. Als Exot geht der 2016er Sankt M Pinot Noir & Chardonnay an den Start. Er vereint einen hell gekelterten Pinot Noir mit einem aromatischen Chardonnay. Ebenfalls neu ist die saftig-würzige Rotweincuvée 2016er Dreiviertel Chatorouge feinherb (14 B60).
+++ Neu beim Clos de l’Amandaie aus dem Languedoc: Chat Pitre, die bekannte Cuvée der Domaine, gibt es jetzt auch als 3-l-Bag-in-Box (11 G109).
+++ Bodegas Comenge aus Ribera del Duero präsentieren den aktuellen Jahrgang 2014 ihrer Top-Reservas Familia Comenge und Don Miguel Comenge (10 C133).
 
D
+++ Die ganze Bandbreite logistischer Dienstleistungen für die Wein- und Spirituosenindustrie zeigt Dachser Food Logistics unter dem Motto „Von der Rebe bis ins Regal“. Dazu gehören weltweite Beschaffungs- und Distributionstransporte, Warehousing, Abwicklung von Zoll und Verbrauchsteuern, Services am POS sowie Werbemittellogistik. Das Angebot richtet sich sowohl an kleine und mittelständische Weinbaubetriebe als auch an Großkellereien und Importeure. Für den weltweiten Im- und Export sorgt Dachser Air & Sea Logistics, vom Seetransport von Flaschenware oder Flextanks bis zur eiligen Sendung per Luftfracht (14 F80).
+++ Damilano ist Synonym für Cannubi, eine der besten Lagen im Barolo-Gebiet. Auf der Messe präsentiert das Weingut den Jahrgang 2010 des Barolo Cannubi „1752“ Riserva sowie den Barolo Cannubi 2014. Außerdem können verkostet werden: Barolo Lecinquevigne, Barolo Brunate und Barolo Cerequio, alle Jahrgang 2014, und der Barolo Liste 2013. Dazu kommen Piemont-Klassiker wie Langhe Nebbiolo, Barbera d’Alba und Barbera d’Asti, Langhe Arneis, Dolcetto d’Alba und Moscato d’Asti (am Stand von Antonini, Halle 16 H48).
+++ Die DE.S.A. (Deutschland Sommelier Association) präsentiert an einem vergrößerten Stand sowohl prominente als auch unbekannte Weine aus Italien. Rund 70 Aussteller zeigen Weine aus nahezu allen Regionen des Landes. Begleitet wird die freie Verkostungszone von Seminaren, z. B. zu unbekannten Weißweinen, Rosé aus Italien, den Marken, Mantua, Pinot Noirs aus dem Friaul und Gavi von La Scolca. Vertikalverkostungen gibt es u. a. mit Lugana, Franciacorta Ricci Curbastro, Monte del Frà Custoza, Brunello von Argiano und Champagne Lanson. Das ganze Programm und Anmeldung unter: info@desasommelier.de (15 B03).
+++ Der Distributeur Deuna stellt mit mehr als 30 Winzern fast 300 Weine vor. Neuzugänge aus Spanien sind die Bodegas Filaboa aus Rías Baixas, Flaggschiff für hochwertigen Albariño, sowie Bodegas Leda aus Ribera del Duero, das private Weingut von Mariano Garcia, dem Önologen von Vega Sicilia. Erstmals vorgestellt werden auch die Weine La Boscana von Costers del Sío, der führenden Bodega der Region Costers del Segre. Aus Rueda bringt die Bodega Valdecuevas als Erstlingswerk einen fruchtigen Rosado mit. Von Castroviejo gibt es nun einen sortenreinen Garnacha – eine Weinart, in die in der Rioja gerade boomt. Zwei neue Sorten Vermut stellt zudem La Madre aus Katalonien vor. Aus Italien präsentiert der Prosecco-Produzent Val d‘Oca seine überarbeitete Ausstattung und ein neues Produkt vor: Prosecco Spumante JOS. Baglio di Pianetto aus Sizilien hat erstmals einen Viognier im Gepäck, der wie fast alle Weine dieses Produzenten aus biologischem Anbau stammt (16 H81).
+++ Die Familienbrennerei Paul Devoille aus Frankreich stellt einen neuen Rum vor: Der Rock'n'Rhum ist ein Karibikblend von verschiedenen Herkünften wie Trinidad und Dominica und verschiedenen Alters zwischen zwei und acht Jahren. Das Etikett ziert eine Schallplatte (11 K84).
+++ Ein neuer Trend aus Japan ist Sparkling Sake wie der Tobiroku von Dewazakura, der die Trophy des International Wine Challenge 2017 gewann. Diesen und andere Sakes präsentiert der Hersteller am Japan-Stand mit einer Präsentation am Montag um 12 Uhr (9 A47).
+++ Sortentypischen Veltliner von Urgesteinsböden produziert das Weingut Diem im Weinviertel, dem nördlichsten Weinbaugebiet Österreichs. Auf Bio umgestellt ist nun auch der Grüne Veltliner Nußberg 2017 (17 B04).
+++ Neue Service-Angebote für ein effizientes digitales Informationsmanagement im Bereich Wein stellt die DLG mit dem DLG Data Hub vor. Außerdem wurden die Prämierungszeichen der DLG-Bundesweinprämierung überarbeitet und tragen nun als einheitliches und aufmerksamkeitsstarkes Gestaltungselement einen schwarz-rot-goldenen Streifen. Sie können ab 2018 genutzt werden. Auf der ProWein zeichnet die DLG außerdem die besten Kollektionen aus der DLG-Bundesweinprämierung 2017 aus. Ausgezeichnet werden die Sortimente in den Kategorien Weißwein trocken, Weißwein fruchtig, Rotwein trocken, Barrique trocken und Edelsüß sowie zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen Brut und Fruchtig (am Stand von WEIN+MARKT 13 D50).
+++ Auf 15 ha wachsen die teils über 50-jährigen Rebstöcke der Domaine de Cambis auf den hochgelegenen Schieferböden des Rieu Berlo bei Saint-Chinian. Mit ihrer Familie führt Annick Perolari das Weingut seit 2004. In diesem Jahr wird der neue Keller eingeweiht (11 G79).
+++ Die Domaine de Fabrègues produziert Spitzenweine auf 40 ha Anbaufläche bei Pézenas im Languedoc. Besonders stolz ist Winzerin Carine Pichot dieses Jahr auf ihren Rosé-Perlwein: ein prickelndes Sommererlebnis für den nächsten Aperitif-Abend (11 H89).
+++ Die Domaine La Grange aus dem Languedoc hat die Classique-Linie mit neuen Etiketten ausgestattet, die auf schlichte Art fruchtige Leichtigkeit und raffinierte Frische ausdrücken sollen (11 G88).
+++ Die Domaine Guizard aus dem Languedoc stellt ihren neuen Bio-Weißwein vor. Er wurde aus den Rebsorten Roussane und Vermentino hergestellt (11 G109).
+++ Die Provence in drei Farben präsentiert die Domaine des Sarrins und stellt neue Jahrgänge vor: von der Grande Cuve?e Rose? 2017, vom Rose? Secret 2015 aus dem Barrique, vom Blanc Secret 2016 AOP Co?tes de Provence – ein reinsortiger Rolle, ebenfalls mit Barrique-Ausbau – sowie vom Co?tes de Provence Rouge 2014, der 24 Monate im kleinen Holzfass reifte. Das Weingut gehört der Familie von Bruno Paillard und ist biozertifiziert (12 B01).
+++ 1999 gründeten Pierre Degroote und Stéphan Montariol die Domaines Montariol Degroote mit über 600 ha Anbaufläche. Mit dem Erwerb von Château Tour du Moulin vergrößern die beiden ihre Rebfläche um weitere 25 ha in der AOC Cabardès (11 G89).
+++ Erst vor wenigen Jahren rief der Münchner Unternehmer Hans Kilger in Partnerschaft mit Schilcher-Spezialist Christian Reiterer in der Weststeiermark die Domaines Kilger ins Leben. Inzwischen wurde aus dem Duo ein Trio mit Blaufränkisch-Star Uwe Schiefer vom Eisenberg. Erstmals werden deshalb Blaufränkisch und Merlot aus dem Süden des Burgenlandes das Kilger-Sortiment ergänzen (17 F14/B42A).
 
E
+++ Das Weingut Ebner-Ebenauer aus dem Weinviertel wird regelmäßig für seinen Sekt gefeiert. Zudem haben Marion und Manfred Ebner-Ebenauer auf Bio umgestellt. Ein Höhepunkt der Präsentation auf der Messe ist außerdem der Rosa Kalk 2016, ein Cabernet-Merlot-Blend mit sechs Monaten Bâtonnage aus dem 500-l-Fass (17 E01).
+++ Der Fachhandelsdistributeur Eggers Sohn, Bremen, kommt mit dem frisch gedruckten Katalog 2018 und den Neuheiten, die sich darin finden. Dazu zählt z. B. von Charles Heidsieck die Wiederauflage des Champagne Blanc de Blancs. Diese Non-Vintage-Chardonnay-Cuvée von Grands Crus und Premier Crus der Côtes de Blancs wurde erstmals 1949 aufgelegt und zwischenzeitlich durch Jahrgangs-Champagner ersetzt. Aus Armenien – dem Land, das als Wiege des Weins gilt – kommt eine neue Range des weltbekannten Önologen Paul Hobbs, die er mit der Familie Yacoubian kreiert hat. Von vulkanisch geprägten Böden am Berg Ararat kommen ihre Weine der autochthonen Rebsorte Areni, eine Verwandte des Pinot Noir. Vom Château de Corneilla in Südfrankreich wurden drei Weine neu aufgenommen, die von kleinsten Parzellen mit teils uralten Reben stammen: La Canaille Côtes du Roussillon AOP, Château de Corneilla Cavalcade Blanc Côtes du Roussillon AOP und Château de Corneilla Cavalcade Rouge Côtes du Roussillon Villages Les Aspres AOP. Aus Rheinhessen kommt der Jungwinzer Tobias Krämer, dessen Weinlinie Krämer Straîght aus Riesling, Silvaner, Grauburgunder, Sauvignon Blanc und einer Rotweincuvée besteht. Seine Markenzeichen: kühle Aromatik und Mineralik. In gebrauchten Whiskeyfässern gereift wird der Los Intocables Black Malbec, der dem Dadá No.1 der argentinischen Finca Las Moras an die Seite gestellt wird. Abgerundet wird der Reigen der Neuhheiten mit Whiskey und Gin der irischen Craft-Distillery Glendalough (13 F43/D41).
+++ Die Weißweincuvée Dalis der Cantina Endrizzi aus dem Trentino bekommt einen Partner, den Dalis Rosé. Dieser besteht aus Sauvignon Blanc und Teroldego. Der Spumante Trento DOC des Familienweingutes wird überdies mit neuer Flaschenausstattung präsentiert (15 G61/16 H17).
 
F
+++ Zwei neue Weine ergänzen die Faustino-VII-Reihe der spanischen Rioja-Marke Faustino auf dem deutschen Markt. Neben dem Tempranillo gibt es nun auch einen Weißwein und einen Rosé, Preis: je ca. 6 Euro (10 G57/13 C12-C20).
+++ Carlo Ferrini, der als beratender Önologe in Italien gefragt ist, präsentiert erstmals sein eigenes Weinprojekt: Giodo. Von 3 ha Rebfläche in Sant'Angelo in Colle bei Montalcino kommen sein Brunello di Montalcino 2013 und sein Toscana IGT 2016 – laut Ferrini zwei Spitzenjahrgänge (16 B51).
+++ Feudi di San Gregorio aus Kampanien ist ein Protagonist der önologischen Renaissance Süditaliens. Das Weingut des jungen Unternehmers Antonio Capaldo präsentiert auf der Messe den Jahrgang 2017 von autochthonen Rebsorten-Weinen: Greco di Tufo und Fiano di Avellino in Weiß sowie Taurasi und Taurasi Riserva Piano di Montevergine aus der roten Aglianico-Traube. Zu finden ist das Weingut am Stand der Italian Signature Wines Academy (16 H26).
+++ Pünktlich zum neuen Jahrgang hat das Rheingauer VDP-Weingut Joachim Flick seine Ausstattung überarbeitet, die nun klar, puristisch und geradlinig daherkommt (14 E60).
+++ Die südfranzösische Genossenschaft Les Vignobles Foncalieu hat diverse Neuheiten im Messegepäck: die neue IGP-Linie Les Amours d’Haut-Gléon vom Flaggschiffweingut Haut-Gléon in den Corbières, die für den Lebensmittelhandel vorgesehen ist. Die Range besteht aus einem Rosé-, einem Weiß- und einem Rotwein. Neu ist auch der Sillages aus 100% Albariño, der die IGP-Pays-d’Oc-Linie Les Extraordinaires erweitert. Die aus Nordspanien stammende Rebsorte Albariño darf seit einiger Zeit für IGP-Weine verwendet werden (12 G15).
+++ Mit einem neuen, goldenen Messestand kommt Freixenet zur ProWein. Der Fokus liegt auf der Cava-Marke Carta Nevada, den Mia-Cocktails und den Markenweinen Mederan?o und Mia. Nach der Premiere im Vorjahr sind auch die Prosecchi DOC und DOCG in geschliffenen Schmuckflaschen wieder mit dabei. An einer Cocktailbar werden die Mia-Cocktails und der Sekt Freixenet ICE inszeniert (13 D35).
+++ Das Weingut Josef Fritz aus dem Wagram produziert fünf Varianten der autochthonen Sorte Roter Veltliner: einen „zum Warmwerden“, drei mit Riedenbezeichnung und einen maischevergorenen. Sie wachsen in historischen Lagen (17 B30).
 
G
+++ Das Chianti-Weingut Gagliole von Monika und Thomas Bär zeigt vom Jahrgang 2015 den Sangiovese-Cabernet-Blend Gagliole IGT Toscana, den Selektionswein Pecchia IGT Toscana und den Newcomer Gallùle Chianti Classico Riserva. Letzterer ist ein reinsortiger Sangiovese von alten Rebenstöcken in Castellina in Chianti. Dazu kommen der junge Chianti Classico Rubiolo 2016 und der Weißwein Biancolo 2016 aus Trebbiano und Chardonnay (am Stand des Importeurs Brogsitter (16 H78).
+++ Die E. & J. Gallo Winery (9 D22) stellt den neu im Handel erschienenen Apothic Dark vor - ine dunkelrote trockene Cuvée mit Noten von dunkler Schokolade, Kaffee, Beeren und Tabak. Die Cuvée ergänzt das Portfolio um den Apothic Red und zeigt sich, passend zum Namen, in einer dunklen Flasche mit schwarzem Etikett verziert mit gotischen Schriftzeichen und Ornamenten.
+++ Als Geheimtipp aus der Thermenregion in Österreich gilt Johannes Gebeshuber mit seinen Einzellagenweinen aus Gumpoldskirchen (17 F07).
+++ Im 180. Jahr seines Bestehens stellt die zu Rotkäppchen-Mumm gehörende Sektkellerei Geldermann nach umfassendem Markenrelaunch die Linie Les Grands mit drei Schaumweinen fu?r die gehobene Gastronomie vor: Grand Brut, Grand Rose? und Carte Blanche. Der wichtigste Unterschied zur LEH-Linie Les Premiers ist die doppelt so lange Reifezeit von zwei Jahren in traditioneller Flaschenga?rung. Das Etikettenpapier ist mit Seidenhaptik, Goldfolien-Veredelung und der Unterschrift von Kellermeister Marc Gaucheys sowie einer Halsschleife luxuriös ausgestattet. Die Schaumweine gibt es in 0,75-, 1,5-, 3- und 0,2-l-Flaschen (13 A20).
+++ Das Handelshaus Ginestet aus Bordeaux führt neue Weine im Grand-Cru-Bereich von mehreren Weingütern ein: Château Moulin Borie (Listrac), Château Prieurs de La Commanderie (Pomerol), Châtau Daugay (Saint-Emilion Grand Cru), den Zweitwein Le Paon de Citran von Château Citran (Haut-Médoc) sowie Rot- und Weißweine von Château Belloc (Pessac-Léognan). Ergänzt wird das Angebot von der Collection Grandes Appellations mit Marken-Appellationsweinen aus Margaux, St-Julien, St-Estèphe, Pauillac und Saint-Emilion Grand Cru (11 L40).
+++ Groszer Wein aus dem Burgenland präsentiert seinen Blaufränkisch Riegl 2013. Nur 10% der normalen Ertragsmenge wurden aufgrund des Hagels in dem Jahr geerntet (17 F24).
+++ Eine neue Gutswein-Linie präsentiert das VDP-Weingut Gunderloch aus Rheinhessen. Sie besteht aus Sauvignon Blanc „vom Stein“, Grauburgunder „vom Löss“ und Weißburgunder „vom Kalk“. Sie ergänzen den Gutsriesling, der nun den Namenszusatz „vom Roten Schiefer“ trägt (14 E60).
 
H
+++ Den ersten vollzertifizierten Bio-Jahrgang bringt das Württemberger VDP-Weingut Karl Haidle mit dem 2017er an den Start (14 E31).
+++ Einen ungeschwefelten Blaufränkisch stellte das VDP-Weingut Heid aus Württemberg erstmals letztes Jahr vor. Der neue Jahrgang dieses Sommerweins kommt zur Prowein als Fassprobe (14 E31).
+++ Mit einem neuen, offenen Standkonzept kommt Henkell & Co. auf die Messe und präsentiert dort sein umfassendes Sekt-, Wein- und Spirituosen-Sortiment. Einblicke in die traditionelle Sektherstellung gibt eine Pop-Up-Sektmanufaktur: Hier wird Zero-Dosage-Sekt von Menger-Krug direkt vor Ort degorgiert. Für die Prosecco-Marke Mionetto wird ein Kubus aufgebaut, an dem die Neuheiten rund um die Marke präsentiert werden. Von Fu?rst von Metternich wird der Prestige-Jahrgang 2016 vorgestellt. Außerdem enthu?llt die Marke als Edition einen neuen „Riesling-Star“ (13 A34).
+++ Mit Tempranillo hat der Winzerkeller Hex vom Dasenstein eine neue Rebsorte eingeführt. Die spanische Traditionsrebsorte lagert Jungwinzer Mathias Baßler mehrere Monate im Barrique. Der erste Jahrgang, der im vergangenen Jahr herauskam, war nach Angaben des Winzerkellers sofort ausverkauft. Der aktuelle Jahrgang 2016 wird später in diesem Jahr abgefüllt. Ein Klassiker des Winzerkellers ist wiederum der Spätburgunder Karat, der in diesem Jahr 20. Jubiläum feiert. Er bekommt zwei Partner in Weiß und Rosé – und alle drei eine neue Ausstattung. Ebenfalls ergänzt wird der rote liebliche „Amour“ mit einem weißen Pendant (13 B100).
+++ „Hirschin“ heißt der für Österreich etwas ungewöhnliche Riesling 2015, den Winzer Hannes Hirsch aus Kammern (Kamptal) seiner Frau Sandra gewidmet hat. Der nach Marille duftende, schlanke, verspielte Wein ist fruchtsüß und hat nur 8,5% Vol. Alkohol (17 B24).
+++ Südamerika-Spezialist Höfferle hat ein neues Weingut aus Argentinien aufgenommen: Tapiz befindet sich in Lujan de Cuyo, einer Unterregion von Mendoza. Der Senior-O?nologe von Cha?teau Petrus, Jean Claude Berrouet, unterstu?tzt die aufstrebende Kellerei tatkra?ftig in Anbau und Vinifizierung. Sieben Weine der Bodega sind über Höfferle erhältlich, von einem frischen 2017er Sauvignon Blanc bis hin zum toppra?mierten Alta Collection Malbec 2014. Das Angebot der Bodega Estancia Mendoza hat der Distributeur um die milde bis halbtrockene Weinlinie Dilema Day erweitert. Sie bietet z. B. einen Malbec mit 20 g/l Restsu?ße, Chardonnay oder den Rose? Dilema Day Pink. Außerdem neu: Vom Weingut Ricardo Santos der Tercos Rosé Malbec und von Platzhirsch Trapiche der Syrah/Viognier aus der Premiumserie Iscay (9 D62).
+++ Elegante, frische und filigrane Veltliner und Rieslinge sind die Spezialität von Barbara und Karl Holzapfel aus der Wachau, z. B. der Grüne Veltliner Federspiel Zehenthof 2017 vom Gföhler Gneis (17 C16).
+++ Die Bodegas La Horra aus Ribera del Duero präsentieren die neuen Jahrgänge ihrer Weine Corimbo und Corimbo I. Beide sind reinsortige Tempranillos, die spontan vergärt werden und 14 bzw. 16 Monate in französischer und amerikanischer Eiche reifen (10 D131).
+++ HY Wines ist zurück mit Le Prunelart von Clément Termes. Prunelart ist eine alte Rebsorte aus Gaillac, die bereits aus den Weinbergen verschwunden war und in den 1990er Jahren wiederentdeckt wurde (11 G84).
 
J
+++ Das Rheingauer VDP-Weingut Jakob Jung hat für seine neue Flaschenausstattung, die es vor einem Jahr einführte, in der Zwischenzeit mehrere Designpreise erhalten, nämlich zwei Red-Dot-Awards und den goldenen Award des Deutschen Designer Clubs (14 E50).
+++ Rosé ist ein neues Thema im Juliusspital. Das fränkische Weingut stellt den VDP-Gutswein 2017 Juliusspital Rosé trocken aus den Rotweinsorten Spätburgunder, Schwarzriesling und Domina vor. Außerdem neu: 2016er Juliusspital Rosé Brut Sekt b. A., der neun Monate auf der Hefe lag (am VDP-Stand, 14 40).
 
K
+++ Winemaker Aurelio Montes Jr. von der Bodega Kaiken im argentinischen Mendoza zeigt erstmals seine Brut Rosé NV aus 90% Pinot Noir und 10% Chardonnay, erweitert seine Ultra-Serie um einen Kaiken Ultra Merlot 2016 und präsentiert Kaiken Estate Sauvignon Blanc & Sémillon 2017 aus 950 m Seehöhe im Gebiet Agrelo (9 F77).
+++ Das Weingut Friedrich Kiefer vom Kaiserstuhl ergänzt seinen Erfolgswein, den Rosé-Secco Schmetterlinge im Bauch, mit einem weißen Pendant, dem Flausen im Kopf. Unter der Leitung von Martin und Helen Schmidt feiert das Weingut in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Seit 1987 leiten die beiden außerdem das elterliche Bio-Weingut Schmidt, dessen Weine sie ebenfalls auf der Messe präsentieren (13 B110).
+++ Premiere für den Blaufränkisch 7301, vermeldet Markus Kirnbauer vom Weingut K+K Kirnbauer aus Deutschkreutz (Postleitzahl 7301). Der cremig anmutende Wein aus ausschließlich Deutschkreutzer Weinbergen wurde im großen Holzfass und in gebrauchten Barriques ausgebaut. Er hat ein enormes Potenzial (17 D32).
+++ Österreichs ältestes Weingut, das Stift Klosterneuburg, wartet erstmals mit einem Gelben Muskateller aus Wien und dem Gemischten Satz DAC Ried Weissleiten auf. Der Gemischte Satz wird qualitativ in die Top-Kollektion des Betriebes eingereiht (17 A46).
+++ Das fränkische VDP-Weingut am Stein Ludwig Knoll präsentiert den zweiten Jahrgang seines Pet-Nat-Sektes Pure & Naked („Pétillant Naturel“). Dieser wird nicht degorgiert, die Hefe bleibt in der Flasche. Gerade wurde das Weingut außerdem mit dem Förderpreis für ökologischen Landbau ausgezeichnet (14 E40).
+++ Thomas Kopfensteiner aus dem Südburgenland zeigt Blaufränkisch von der roten Erde und dem Cool Climate des Eisenbergs: Der Eisenberg DAC Reserve Saybritz 2015 ist seiner Ansicht nach einer der besten und komplexesten Jahrgänge (17 F18).
+++ Die erfolgreiche Serie „13“ der Winzer Krems, die im Regal bei 5,99 Euro angesiedelt ist, wird durch einen Weißburgunder ergänzt. „Wir erwarten uns von der Sorte, die in Deutschland im Trend liegt, eine wertvolle Verstärkung“, meint Exportchef Ludwig Holzer. Bislang sind in dieser Kollektion, die auf die Adresse Sandgrube 13 hinweist, Grüner Veltliner, Riesling, Gewürztraminer, Zweigelt Rosé und Zweigelt vertreten (17 A19).
 
L
+++ Weiße Blends für den Sommer stellt das Weingut Lammershoek von Franz Beckenbauer aus dem südafrikanischen Swartland mit dem Terravinum Reserve White und dem The Innocent White Blend vor (9 A56).
+++ Ungewöhnlich ist der Gemischte Satz 2017, den das noch junge Weingut Lichtenberger Gonzáles aus Breitenbrunn (Neusiedlersee-Hügelland) offeriert. „Rot und Weiß“ ist ein Rotwein mit dem Hauptanteil Blaufränkisch, der aber von einer Reihe weißer Sorten wie Grüner Veltliner, Weißburgunder und Neuburger ergänzt wird. Nach der zeitgleichen Ernte wurde alles zusammen mit den Stielen zehn Tage auf der Maische vergoren, abgepresst, in gebrauchtes Holz gelegt und schließlich unfiltriert gefüllt. Das Ergebnis ist saftig und anregend. Keine Standnummer bekannt
+++ LLopart produziert Cavas ausschließlich der Kategorien Reserva und Gran Reserva mit 18 bis 68 Monaten Reifezeit. Auf der Messe werden fu?nf Brut Nature vorgestellt: Reserva 2015, Reserva Integral 2015, Reserva Microcosmos Rose? 2014, Gran Reserva Leopardi 2011 und Gran Reserva Original 1887 2010. Sa?mtliche Weine sind biozertifizert (10 H91).
+++ Die Tenuta Luce, die zum Weinunternehmen Frescobaldi gehört, präsentiert neben dem 2013er Luce Brunello auch den aktuellen Jahrgang 2015er seiner Cuvée Luce aus Sangiovese und Merlot sowie den Lucente. In diesem Jahr wird der neue Weinkeller in Montalcino eingeweiht (am Stand des Importeurs Schlumberger (14 D91).
+++ François Lurton, die fünfte Generation der Lurton-Familie aus Bordeaux, hat seine Leidenschaft für Sauvignon-Blanc-Weine ausgedehnt und aus den Trauben einen Gin destilliert: Der Sorgin überrascht mit Aromen von Grapefruit-Zeste, Zitrone, Veilchen, Ginster, Limetten-Zeste und Johannisbeerknospen (12 D22).
 
M
+++ Erich Machherndl aus der Wachau überlässt auf der Messe seiner Frau Karin und ihrer Schwester Kathi das Wort zu seinen biologischen Wachauern. Sie zeigen z. B. die Cuvée Pulp Fiction 2016 aus Muskateller und Frührotem Veltliner, auf der Maische vergoren und unfiltriert mit der Hefe gefüllt (17 D15).
+++ Mit zahlreichen Neuzugängen kommt der Importeur und LEH-Lieferant Mack & Schühle nach Düsseldorf. Darunter sind z. B. von Fontanafredda aus dem Piemont Barbera d'Alba, Barolo und andere Weine sowie Montepulciano d'Abruzzo in der 3-l-Bag-in-Box von La Piuma, Lugana und Chiaretto Bardolino von Delibori. Neue Weinlinien werden eingeführt vom Weingut Vollmer (Pfalz) und Poderi dei Nespoli (Emilia-Romagna). Neue Produkte sind u. a. ein Rosé der US-Marke Dark Horse, ein Appassimento von Zonin oder Nero di Troia und Fiano aus Süditalien von Novantaceppi (13 C20).
+++ „Echte Kerle“ heißt eine Linie von sieben Weinen, die die Bezirkskellerei Markgräflerland zur Messe lanciert. Gutedel, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauburgunder, Rosé, Spätburgunder und eine Rotweincuvée sollen für unkomplizierten Genuss stehen (13 A91).
+++ Das Markgräflich Badische Weinhaus startet mit „Elfhundertzwölf“ seine erste Burgunder-Linie. Sie besteht aus einem fruchtig-mineralischen Grauburgunder, einem aromatischen Spätburgunder und einem Blanc de Noirs mit feiner Säure und Birne-Zitrus-Aromen. Der Markenname leitet sich aus der Familientradition der Markgrafen von Baden ab, deren Geschichte bis ins Jahr 1112 zurückreicht. Mit der Weinlinie soll „badische Tradition modern interpretiert“ werden. Die markgräfliche Burg auf dem Etikett wird durch eine Illustration verschiedenfarbiger Trauben ergänzt. Die Markteinführung wird von zahlreichen Marketingmaßnahmen begleitet. Geplant sind POS-Aktionen mit Verkostungen, Exklusivdisplays und Regaltools in Kombination mit maßgeschneiderten Kundenaktivierungen. Zusätzlich werden die Weine sowohl in der Fach- und Publikumspresse als auch digital vorgestellt. Die Weine sind ab Mai 2018 im LEH erhältlich (UVP: 4,99 Euro). Das Markgräflich Badische Weinhaus ist ein im September 2017 geschlossenes Joint Venture von Rotkäppchen-Mumm und dem Haus Baden, Eigentümer des VDP-Weinguts Markgraf von Baden (13 A20).
+++ Martini stellt eine Premium-Spumante-Range vor, bestehend aus Prosecco DOC, Martini Brut und Martini Rosé Extra Dry. 2016 hatte die Marke mit der Kampagne „Play with Time“ in Deutschland eine Neupositionierung eingeleitet, um eine jüngere Konsumentengruppe anzusprechen. Neben Martini & Tonic gehört dazu auch der Premium-Vermouth Riserva Speciale (16 K25).
+++ Das Gut Mas de la Devèze im Roussillon produziert auf den Schieferböden von Maury seit 2012 kräftige Weine mit viel Frische. Der Maury Sec ist jetzt in einer Magnumflasche erhältlich, die in einem bedruckten Etui geliefert wird. Er passt zur Magnum der Pandore-Cuvée Côtes du Roussillon Villages (11 H123).
+++ Die Winzer der Genossenschaft Mas Olivier/Terroirs d’Occitanie produzieren auf rund 2.000 ha Anbaufläche feine AOP-Faugères-Weine – und das bereits seit 1959. Neben Rot- und Weißweinen konzentriert sich die Vereinigung auch auf die Herstellung hochwertiger Bioweine. Ein besonderes Highlight auf der ProWein 2018: der Mas-Olivier-Rotwein in der 20-l-Keykeg-Verpackung (11 H109).
+++ Mit dem Erscheinen ihres neuen Gesamtkatalogs hat der Distributeur Maxx Weine (Alter) sein Sortiment deutlich erweitert. Die neuen Bausteine kommen aus der Rioja (La Sorda und Bodegas Pago el Camino), aus Frankreich (Philippe Gérard aus Burgund und ein Rosé vom Provence-Weingut Mirabeau), aus Deutschland und Österreich (Benedikt Baltes aus Franken, Thanisch aus Lieser/Mosel und Felix Pieper vom Mittelrhein sowie Tement aus der Südsteiermark). Auch dem Thema Wermut wird sich umfangreich gewidmet. Im Sortiment befinden sich die beiden spanischen Vermouth-Labels Nordesia und Padro sowie der Werner Wermut Rosé, ein gemeinsames Projekt des Weinguts Ellermann-Spiegel aus der Pfalz mit Maxx Weine. Diese und weitere Produkte stellt das Unternehmen in Halle 10 H44 vor.
+++ Die Weinkellerei Mertes (Bernkastel-Kues) bringt zur ProWein in der Range Holla die Waldfee eine neue Bowle mit. Nach der erfolgreichen Markteinführung von Holla die Waldfee Glühpunsch kommen nun rechtzeitig zur Sommersaison zwei Bowlen in den Geschmacksrichtungen Waldfrucht und Waldmeister hinzu (UVP: je 2,99 Euro). Daneben kündigt das Unternehmen zur Messse eine Reihe “spannender Innovationen” an, darunter Line Extensions innerhalb des klassischen Markensortiments wie Bree, Landlust und Rotwild sowie Neuformate mit Alleinstellungsmerkmal. Details dazu werden erst auf der ProWein bekanntgegeben (13 C02).
+++ Veganen Biowein aus dem Rheingau liefert das Weingut Mohr. Auf der Messe ist es zu finden am Stand von Ecovin. Dort präsentiert es seine Riesling-Kollektion mit Ersten Gewächsen von Lorcher Krone, Schlossberg und Steinberg sowie Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder und einen Orange-Wein (13 C80-C84).
+++ Das Prosecco-Haus Montelvini präsentiert neben seinem Aushängeschild Asolo Prosecco Superiore DOCG der Linie Serenitatis auch den Il Vigneto Ritrovato. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das letztes Jahr zur Wiederherstellung eines historischen Weinbergs in der Altstadt von Asolo gestartet wurde, nachdem dort 80 alte Weinstöcke der Glera-Traube wiederentdeckt worden waren (16 B5/15 C51).
+++ Montes, Pionier des Qualitätsweinbaus in Chile, feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Gründer und Inhaber Aurelio Montes Sr. erweitert seine Erfolgspremiumlinie Alpha um vier „Alpha Special Cuvées“. Hinter den schwarzen Labels verbergen sich Chardonnay, Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und Pinot Noir aus ausgesuchten Parzellen. Chardonnay und Cabernet Sauvignon soll es bald in Deutschland geben (9 F77).
+++ Das Familienweingut Montrose bei Pézenas ist Rosé-Spezialist und zeigt die neue Cuvée 1701, mit der die Familie Costes auf Weltniveau mitspielen will (11 F130).
+++ Nicht alltäglich ist der Werdegang des 2015er Chardonnay Leithaberg DAC, den das Eisenstadter Weingut Hans Moser offeriert. Das Holz für ein 600-l-Eichenfass wurde im eigenen Wald geschlagen, dann bei einem Fassmacher gelagert und später verarbeitet. 2015 wurde das erste Fass gefüllt, nach zehn Monaten Reife mit dem gleichen Wein aus einem Edelstahltank im Holz vermählt. Das Ergebnis: komplex, vielschichtig im Geschmack, angenehm kühle Note (17 F36).
+++ Das südafrikanische Weingut La Motte präsentiert seinen Premiumwein Pierneef Syrah-Viognier aus der Pierneef-Collection, der im Rhône-Stil gekeltert wurde. Die Trauben stammen überwiegend von Weinbergen der kühleren South-Coast-Region in Franschhoek. Ebenfalls mit dabei sind Flaggschiff-Wein Hanneli R (Syrah-Blend) oder der La Motte Syrah Classic Collection. Darüber hinaus können auch die Weine des Weinguts Leopards Leap verkostet werden, das dem Inhaber von la Motte, Hein Koeglenberg, gehört (9 B48/78).
+++ Moulin de Lène aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für nachhaltig produzierte Premiumweine, präsentiert neu den J², einen reinsortigen Carignan. Er ist Jacques Frayssinet und Jean Sebastian gewidmet, die den Betrieb seit über 20 Jahren prägen (11 F128).
+++ Der 2015er Blaufränkisch Spitzerberg von Muhr-van der Niepoort in Carnuntum hat bereits höchste Bewertungen bekommen. Auf der ProWein kann man ihn erstmals probieren (17 F06).
 
N
+++ Seit über 30 Jahren ist der Frühlingsbote der erste Weißwein des neuen Jahrgangs im Hambacher Weingut Georg Naegele. Mit dem 2017er erfolgt nun ein Relaunch auf Basis der Rebsorten Müller-Thurgau und Sauvignon Blanc (14 A 26).
+++ „Engilmar“ heißt das neue Duo des Weinguts Nimmervoll aus Engelmannsbrunn (Wagram), bei dem die Gefahr besteht, dass man immer voll ist... Denn der Grüne Veltliner Reserve und der Weißburgunder Reserve, beide Jahrgang 2016, sind temperamentvoll und ausdrucksstark. Der Name bedeutet auf althochdeutsch „Von den Engeln geliebt“. Davon leitet sich laut Gregor Nimmervoll auch der Name des Weindörfchens Engelmannsbrunn ab (17 C01A).
 
O
+++ Das Granitfass ist das Lieblings-Weinwerkzeug des Biowinzers Martin Obenaus aus dem Weinviertel. Unfiltriert, aus dem 500-l-Fass und bis zur Abfüllung Mitte 2017 auf der Hefe war sein Roesler 2013 aus der gleichnamigen PIWI-Rebsorte. (17 D02B).
+++ Ohlig Sparkling | Dry heißt das neue Produkt, das die Sektkellerei Ohlig aus Ru?desheim im Rheingau mitbringt. Es ist ein frischer, fruchtiger Jahrgangssekt, der als Begleiter zu Picknicks, Gartenpartys und Grillabenden gedacht ist. Die verschiedenen Kapselfarben in Orange, Violett und Gelb sorgen für eine fröhliche Optik der Flaschen (13 A09).
+++ Mit dem Jahrgang 2015 feiert Ornellaia nicht nur sein 30. Jubiläum, sondern auch die 10. Edition seines Kunstprojektes „Vendemmia d'Artista“, einer Verbindung von zeitgenössischer Kunst und Wein. Der Ornellaia 2015 Il Carisma wird in Deutschland erstmals präsentiert. Mit der Gestaltung wurde der südafrikanische Künstler William Kentridge beauftragt. Verkostet werden können außerdem der Le Serre Nuove dell’Ornellaia 2015, der Le Volte dell’Ornellaia 2016 und der weiße Poggio alle Gazze 2016. (14 D91/Schlumberger sowie 16 H70/Consorzio Bolgheri).
 
P
+++ Die Gruppe Palacios Vinos de Finca ist mit Weinen ihrer Weingütern Nivarius (Rioja) und Trus (Ribera del Duero) dabei. Vorgestellt werden u. a. der Nivarius Malvasía – das Weingut in der Rioja stellt nur Weißweine her. Ebenfalls dabei ist die Trus Reserva 2014, ein Tempranillo, der im Pesquera-Dreieck auf 800 m Höhe wächst und 20 Monate in Eichenfässern reifte (10 C165).
+++ Die Stephan Pellegrini GmbH aus Landau ist in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand auf der ProWein präsent (16 H30), wo das Unternehmen sein gesamtes Sortiment vorstellen wird. Zudem sind einige Erzeuger persönlich anwesend: Villa Sandi, Rocca delle Macìe, Villa Lanata, Lo Zoccolaio und La Toledana. Zur Feier des 25-jährigen Firmenjubiläums gibt es am Montagabend eine Standparty mit Kunden und Presse. Folgende neue Weingüter und Produkte werden präsentiert: Vaccaro aus Sizilien (45 ha Weinberge in unterschiedlichen Höhenlagen mit optimalen Bedingungen für den Anbau unterschiedlicher Rebsorten), Ferro 13 (eine Serie mit fünf verschiedenen Rebsortenweinen aus ganz Italien) sowie Vignerons Catalans aus dem Roussillon (mit Zugriff auf 10.000 ha Rebfläche, Produktion von über zehn AOP-Weinen). Außerdem werden 20 neue Weine von bereits bekannten Lieferanten vorgestellt.
+++ Das mitten im Herkunftsgebiet des Picpoul de Pinet im Languedoc gelegene Weingut Petit Roubié arbeitet seit 1985 biologisch und präsentiert in diesem Jahr einen schwefelfreien Chardonnay (11 H99).
+++ Gerhard Pimpel aus dem österreichischen Carnuntum stellt nach der Umstellung 2016 seine erste rein biologisch produzierte Kollektion vor. Neu ist der Lagen-Chardonnay Angelika, der seiner Frau Angelika Artner gewidmet ist. Ebenfalls dabei ist der 2016er Pinot Noir der Lage Altenberg. Seine Frau präsentiert Cuvées ihrer Bio-Weingärtnerei (17 F02).
+++ Frauenpower aus der Toskana: Die Fattoria Le Pupille aus der Maremma von Elisabetta Geppetti und ihrer Tochter Clara zeigt den Jahrgang 2015 ihrer Flaggschiffweine Saffredi und Poggio Valente (am Stand von Consigliovini, Halle 16 C22).
 
R
+++ Champagne Bernard Rémy präsentiert sich in Halle 11 K162 und stellt dort seine Champagner zur Verkostung bereit.
+++ Die Bodegas Resalte de Peñafiel aus Ribera del Duero präsentieren auf der ProWein erstmals den Resalte Expresion 2012. Dieser Tempranillo ist eine Selektion von bevorzugten Lagen und mehr als 50 Jahre alten Reben. Er wird nur in den besten Jahrgängen hergestellt (10 D141).
+++ Riecine präsentiert den Riecine Chianti Classico Riserva 2015. Diese Synthese der Sangiovese-Trauben des Gutes wird für 24 Monate in Tonneaux, großen Fässern und Zement ausgebaut. Zusätzlich zeigt das biologisch arbeitende Weingut den Chianti Classico 2016, La Gioia Toscana IGT 2014 und den Riecine di Riecine 2013 vom historischen Weinberg des Gutes mit 45 Jahre alten Rebstöcken (am Stand des Consorzio Chianti Classico 16 H50).
+++ Beim österreichischen Glashersteller Riedel wird Geschäftsführer Maximilian Riedel am Sonntag und Montag persönlich am Stand sein, um die Neuheiten vorzustellen. Bei geführten Rot- und Weißwein-Tastings werden die Einflüsse unterschiedlicher Glasformen auf den Weingenuss vorgestellt. Die Glasserie Performance weist mehrere Neuerungen auf, etwa durch eine neue Fertigungstechnik für noch feinere Haptik und neue Kelchgrößen. Für den Barbereich werden neue Tumbler und Gin-Tonic-Gläser vorgestellt (17 C28).
+++ Mit einem intensiviertem Fachhandelskonzept kommt Biowein-Spezialist Riegel zur Messe. Das Verkostungsangebot reicht von den inhabergeführten Gütern Maison Tardieu (Rhône) oder Agricola Brandini (Piemont) zu den Biodynamiegrößen wie Alois Lageder aus Südtirol, La Baronne aus dem Languedoc, Antiyal aus Chile sowie Reyneke aus Südafrika. Dazu kommen Amphorenweine, z. B. von der Finca Inanna aus Spanien, Birgit Braunstein aus Österreich und Agricola Olianas sowie Castello di Trebbio aus Italien. Als neuen Trend sieht man bei Riegel hochwertige Appassimento-Weine wie Corte Fiore Vino da Uve Appassimento. Persönlich am Stand anwesend werden die Weinmacher von Mas des Quernes, Champagne Leclerc-Briant und Brandini sein (13, C70)
+++ Am Stand des Weinguts Riffel aus Bingen-Büdesheim finden Besucher neben den Scharlachberg-Rieslingen erneut den 2016er „Pet nat“ (Petillant naturel), der jetzt ein Jahr Flaschenreife hat, sowie den Orangewein des Weingutes, die 2015er Silvaner Réserve. Zudem bringen Riffels kleine Quarzitstücke ihrer Großen Lage mit, so dass Besucher das Erlebnis Stein & Wein direkt auf der Messe entdecken und sogar mit nach Hause nehmen können (13 C80-84).
+++ Rotkäppchen erweitert sein Fruchtsecco-Sortiment mit zwei Sorten in einer alkoholfreien Variante, Granatapfel und Mango. In der Version mit Alkohol gibt es neu die Geschmacksrichtung Honigmelone als Frucht des Jahres 2018. Nach diesem neuen Konzept soll ab sofort jedes Jahr eine neue Geschmacksrichtung eingeführt werden. Alle sind erhältlich in 0,2- und 0,75-l-Flaschen. Rotkäppchen ist naxch Unternehmensangaben die meistverkaufte Sektmarke in Deutschland. Im wachsenden Segment der alkoholfreien Schaumweine sei derzeit fast jede zweite in Deutschland verkaufte Flasche von Rotkäppchen (13 A20).
+++ Der französische Hersteller Rozelieures kommt erstmals mit seinen Single-Malt-Whiskys aus Lothringen zur Messe. Das in fünfter generation geführte Familienunternehmen startete vor 150 Jahren mit Mirabelle Eau-de-Vie. Die Gerste für den Whisky baut es selbst an, das Wasser kommt aus den Vogesen. Vertrieben wird er in Deutschland von Ferrand (12 C65).
+++ Die besten Lagen mit den spannendsten Weine des kleinen Anbaugebietes Carnuntum bei Wien wollen die Rubin Carnuntum Weingüter an einer Lagen-Bar zeigen (17 F02-12).
 
S
+++ Das Weingut Erwin Sabathi aus Leutschach (Südsteiermark) offeriert als Neuling einen speziellen Sauvignon Blanc aus dem Pössnitzer Sorgenbrecher vom Jahrgang 2015. „Der Wein ist eine Hommage an meinen Großvater Johann, der schon in den 50er Jahren die Besonderheit dieser Lage erkannte“, erläutert Winzer Christoph Sabathi. Opa kann zufrieden sein. Der Wein ist komplex, würzig, druckvoll und im Aroma delikat, aber diskret (17 D40).
+++ 2014 rekultivierte der südsteirische Spitzenwinzer Hannes Sabathi Rebfläche in einer Flur am Grazer Kehlberg. In der Landeshauptstadt, in der früher eifrig Weinbau betrieben wurde, kam er in den 1990er Jahren fast zum Erliegen. Die ersten Ergebnisse des „Grazer Stadtweines“ mit Sauvignon Blanc und Gelbem Muskateller bringt er jetzt mit zur ProWein, ergänzt durch den nur selten produzierten Sauvignon Blanc Reserve 2015 aus der Spitzenlage Kranachberg (17 D42).
+++ Der Münchner Importeur Saffer Wein hat eine breite Palette an Neueinführungen dabei, vor allem aus seinem Schwerpunktland Italien. Die erfolgreiche Serie Contessa Marina aus Süditalien etwa wird ergänzt mit einer Riserva, dem weißen Fiano Salento IGT und Rosato Salento. Auch die noch junge DOC Roma aus Latium kommt ins Sortiment mit Roma DOC Rosso (für Fachhandel und LEH) und Roma DOC Edizione Limitata (Fachhandel). Die Linie Mastri Vernacoli von Cavit wurde mit dem Lagrein Trentino DOC ergänzt. Die Linie Colomba Bianca aus Sizilien ist nun komplett bio und vegan zertifiziert und wird erweitert mit einem Zibibbo. Zu den Neuheiten für den LEH gehören außerdem u. a. Maremma Toscana Rosso DOC Casalforno von Castellani oder Toscana Governo all‘Uso Toscano IGT von Villa Puccini. Die österreichische Linie Drei Junge Wilde wurde ergänzt mit Zweigelt Rose? QW Niederösterreich (15 A62).
+++ Ein neues Shop-in-Shop Modul stellt der italienische Prosecco-Hersteller Scavi & Ray vor (16 J53). Das Modul in Form einer Prosecco-Flasche kann die gesamte Breite des Portfolios inklusive Sondergrößen und limitierte Editionen in einer hochwertigen Umgebung direkt am POS in Szene setzen. Neben Prosecco DOC und DOCG, mit denen sich das Unternehmen im Premiumsegment positioniert, werden auch fruchtbetonte Weine, Grappas und Balsamico angeboten.
+++ Am Neusiedlersee in Österreich sind Gerhard und Brigitte Schaller mit ihrem Weingut Schaller vom See ansässig. Zur Messe bringen sie u. a. den holzgereiften Chardonnay Uferlos 2017 mit und außerdem ihre unbeschwerten „Ginger&Fred“-Weine Swingin' White und Red Fred (17 F21).
+++ Der Importeur Schenk stellt mit Masso Antico ein neues Weingut aus Apulien in seinem Sortiment vor, mit Primitivo Appassito, Negroamaro, Fiano und Passerina – alle in Bioqualität. Die Winemaker von Bodegas Murviedro nennen sich Bob & Al Bros und haben einen Wein aus der alten spanischen Rebsorte Bobal herausgebracht, den Schenk ebenfalls vorstellt. Aus dem Piemont ist die Kellerei Terre da Vino mit einem großen Sortiment dabei (16 J03).
+++ Acht Jahrgänge Pinot Noir von 2006 bis 2013 offeriert das Weingut Schloss Halbturn (Neusiedlersee) in einer Vertikalverkostung. Dahinter steckt die Zielsetzung, die meisten Weine erst rund fünf Jahre nach der Ernte im Markt zu platzieren (17 D28).
+++ Die Rheingauer Sektkellerei Schloss Vaux, die in diesem Jahr 150. Geburtstag feiert, präsentiert zwölf Jahrgangsekte aus Flaschengärung und einem Hefelager von mindestens 18 Monaten. Dabei handelt es sich um Riesling-Sekte aus Rheingauer-Prestigelagen und angesagte Trendreben, alle ausschließlich Brut. Die Ausstattung von Cuvée Vaux und Vaux Rosé wurde relauncht und kommt nun puristisch daher. Zum Herbst bringt die Sektkellerei anlässlich des Jubiläums eine limitierte Magnumkollektion heraus: den Rheingauer Réserve und den Rosé Gourmet mit 30 Monaten Hefelager. Den alkoholfreien Aperitif Träublein gibt es nun auch als Piccolo (14 D69).
+++ Das Rheingauer Weingut Schloss Vollrads wird in diesem Jahr einen Traubensecco auf den Markt bringen - ein reiner Rieslingsecco, vollständig aus eigenem Lesegut gekeltert (14 E50/16 H78).
+++ Der Meckenheimer Distributeur Schlumberger präsentiert am Stand in Halle 14 D91 wie gewohnt ein sehr breites Angebot, das viele Neuheiten enthält. Im Whisky-Segment sind sowohl die Marken Morrison & MacKay als auch die Speyside Distillers hinzugekommen und können am Stand verkostet werden, ebenso wie der Premium-Tequila Padre Azul. Außerdem präsentiert das Unternehmen die neue Reserve-Linie der Wiener Sektkellerei Schlumberger, die aus Weinen des „Jahrhundertjahrgangs 2015“ erzeugt wurde und aus fünf verschiedenen Premiumschaumweinen besteht. Die bestehende Klassik-Linie hat eine leicht veränderte Ausstattung bekommen. Im Weinbereich kamen folgenden Neuheiten hinzu: Riesling Saering Grand Cru (Domaines Schlumberger/Elsass), der Weinjahrgang 2015 von Ornellaia (Toskana) sowie von Delas und Mont-Redon (beide Rhône).
+++ Erstmals stellt Burgunder-Spezialist Georg Schneider aus Tattendorf (Thermenregion) einen Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015 aus der Riede Pfaffstättner Tagelsteiner vor. Der geschmeidige, gut strukturierte Wein stammt von Hanglagen entlang des Wienerwaldes. Verglichen werden kann er am Stand mit der Reserve-Qualität von Tattendorfer Fluren (Ried Weißes Kreuz).
+++ Weinmacherin Bettina Schumann rückt auf der Messe (13 A117) die Neuauflage eines Klassikers ins Rampenlicht: Badisch Rotgold, ein Blend aus Grau- und Spätburgunder. Zwei Jahre Entwicklungsarbeit sind vergangen, bis das Produkt marktreif war. Das Geschmacksprofil ist fruchtbetont mit natürlicher Restsüße, leicht würzig durch den teilweisen Ausbau im Barrique und die angenehmen 11,5 Vol. Alkohol.
+++ Das spanische Weinunternehmen Felix Solis präsentiert erstmals eine Biowein-Linie. Verdejo und Tempranillo Vino Écologico erweitern die Viña-Albali-Range. Ebenfalls dabei sind zwei neue Schaumweine in Weiß und Rosé: Viña Albali Brut und Viña Albali Rosado Sec (10 D56).
+++ Die Cantina di Soave (16 D24) feiert in diesem Jahr 120-jähriges Bestehen und stellt dazu neue Produkte sowie ihre Zukunftsprojekte vor. Die Kellerei aus Verona fokussiert sich dabei auf den neuen Jahrgang und neue DOC-Weine: Rocca Sveva Pinot Grigio Garda DOC 2017, Cadis Pinot Grigio delle Venezie DOC 2017, Poesie Pinot Grigio delle Venezie DOC 2017, Cadis Bianco delle Venezie DOC 2017 und Maximilian I Garda Spumante DOC.
+++ Die Sommelier-Union lädt am Montagabend (17.30 Uhr) zum Sommelier-Apéro mit Chillout-Musik in Halle 18 ein, in der tagsüber der Streetfood-Park angesiedelt ist. Ausgeschenkt werden Prosecco-Cocktails, Weine aus Österreich, aus dem Vinho Verde und Sanbittèr-Longdrinks mit und ohne Alkohol. Außerdem dabei sind Sake, Bierspezialitäten von Hövels und Säfte der Obstkelterei van Nahmen. Dazu werden kleine Snacks gereicht.
+++ Italien-Experte GES Sorrentino hat sein Sortiment an vielen Stellen erweitert, wie er auf der Messe zeigen wird. Von Allegrini wird der bereits hochbewertete und limitierte Amarone Fieramonte 2011 gezeigt. Von Poggio al Tesoro gibt es die neue Linie I Gioelli del Tesoro mit Vermentino, Rosato und Petit Manseng. Bei Viticoltori Ponte wird das Prosecco-Angebot erweitert mit dem Spumante Brut Cipriani. Ein Neuling aus dem Hause Medici Ermete ist der Lambrusco Rosé Phermento aus traditioneller Flaschengärung. Von Caccia al Piano aus Bolgheri kommt neu das rot-weiße Cuvée-Duo Grottaia. Die Schaumwein-Linie von Garofoli wird ergänzt mit dem Verdicchio-Prickler Piccole Bollicine (16 E01).
+++ „Golden Cut“ nennt das Weingut Steindorfer aus Apetlon (Neusiedlersee) einen speziellen Chardonnay aus dem Jahrgang 2015. Die Trauben wurden in ein Betonei aus Frankreich gefüllt und platzten hier bei der anschließenden Gärung (von Wildhefen in Gang gebracht) auf. Dann setzten sich Hefe und Maische am Boden ab und wurden anschließend immer wieder aufgerührt. Nach 20 Monaten Reife wurde der Wein abgezogen und mit 70% Chardonnay aus neuem Holz vermählt. Winzer Roland Steindorfer bezeichnet das schmelzige, im Aroma von Vanille geprägte Ergebnis als „außergewöhnliche Persönlichkeit“ (17 E14).
+++ Doris Sutter ist Quereinsteigerin und führt das Weingut Sutter im Weinviertel mit ihrem Mann Leopold. Sie erzeugen Veltliner in allen Facetten: Grün, Frührot und Rot – aber immer weiß gekeltert (17 C06)
+++ Die ambitionierte Sektkellerei Szigeti aus Gols (Neusiedlersee) wartet mit einer neuen Kreation auf. Der Szigeti Zero Dosage (Grüner Veltliner aus Niederösterreich vom Jahrgang 2014) duftet nach Kräutern, Curry, weißem Pfeffer und ist im Geschmack herrlich ungeschminkt und anregend (17 F27B)
 
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+++ Die sizilianische Weinfamilie Tasca d'Almerita präsentiert Neues von ihren Tenute Regaleali und Tascante. Von Regaleali sind die aktuellen Jahrgänge des Rosso del Conte 2014 und des weißen Nozze d'Oro 2016 aus Inzolia und Sauvignon zu verkosten, ebenso die Weine aus den gebietstypischen Rebsorten wie Perricone Guarnacci“ 2016, Lamùri Nero d’Avola 2016, Catarratto Antisa 2017 und Grillo Cavallo delle Fate 2017. Von den Hängen des Ätna kommen die Tascante-Weine 2014 Il Tascante aus Nerello Mascalese von 50 Jahre alten Rebstöcken, als Vorschau der Jahrgang 2016 des Ghiaia Nera, auch aus Nerello Mascalese, sowie Buonora 2016, ein reinsortiger Carricante, und der Tascante Chardonnay 2016 (am Stand von Consigliovino 16 C22).
+++ Das namhafte Weingut Tement aus Berghausen (Südsteiermark) will die Fahne für den oft unterschätzten Welschriesling hochhalten und gegen häufige Vorurteile (dünn, sauer, einfach) ankämpfen. Demonstriert wird das mit zwei 2015er Gewächsen, dem würzigen, straffen Ried Ottenberg Veitlhansl und dem komplexen, ausgewogenen Weinstock Alte Reben (17 C44).
+++ Die Kellerei Terlan aus Südtirol feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Die Flaschen der Terlaner Cuvée wurden deshalb mit der Jubiläumszahl versehen. Es wird auch wieder eine Terlaner I Grande Cuvée herausgebracht, und zwar vom Jahrgang 2015 (15 G71).
+++ Das Maison Terroirs Vivants aus dem Languedoc stellt biozertifizeirte Weine her. Neu ist eine Cuvée des Cru Minervois La Livinière, ein Terroirwein mit zehn Monaten Eichenfass-Reife (11 F80).
+++ Das spanische Weinunternehmen Torres präsentiert die neue Celeste Reserva von ihrem Weingut Pago del Cielo Ribera del Duero, ein 100-prozentiger Tempranillo. Nach dem Celeste Crianza und Celeste Roble ist sie der dritte Torres-Wein aus dieser Region. Am Stand können zudem auch Klassiker wie Mas La Plana, Milmanda oder die Priorat-Weine Salmos und Perpetual verkostet werden (10 H59).
+++ Die Kellerei Tramin präsentiert auf der Messe den Epokale, einen raren Gewürztraminer, der im höchsten Bergwerksstollen Europas reifte. Im Mai, wenn die Schneeschmelze auf knapp 2000 m Höhe eintritt, wird der nächste Jahrgang 2010 ans Licht geholt (15 G71).
+++ Die Bodega Tr3smano aus Ribera del Duero präsentiert ihren neuen Premiumwein Tm 2014. Dieser reine Tempranillo stammt von den ältesten Weinstöcken des Gutes, die auf 1000 m Höhe wachsen. Gereift wird er für 26 Monate in neuen französischen und amerikanischen Eichenfässern (zu verkosten am Stand von Axial Vinos 10 H72).
 
U
+++ Josef Umathum aus Frauenkirchen (Neusiedlersee) stellt als Neuling seinen Blaufränkisch Kirchberg 2015 vor, der von weißem Kalkboden stammt, nach Brombeeren duftet und sich auf der Zunge lebhaft und animierend präsentiert. Dazu hat er als Novum einen Wein von der alten ungarischen Rebsorte Lindenblättriger (Harslevelü) dabei, der in Austria, weil nicht klassifiziert, ohne Sorten- und Jahrgangsangabe verkauft werden muss. Bezeichnet wird er als „Königlicher Tafelwein“, da die Sorte früher auch von ungarischen Herrschern genossen wurde. Die Jahrgangsnennung hat der pfiffige Winzer in MMXVI verpackt (17 F45).
 
V
+++ Valdaya aus Ribera del Duero, das zu De Haan Altés gehört, stellt den Mirum 2015 vor. Dieser Tempranillo stammt aus fünf ausgewählten Parzellen in 750 bis 800 m Höhe, der 15 Monate in französischen Eichenfässern reift (10 G62).
+++ Bodegas y Viñedos Valderiz aus Ribera del Duero zeigen den Valderiz de Chiripa 2016. Dieser zertifiziert ökologische Wein, der überwiegend aus der roten Sorte Tinta del Pai?s besteht, wird nur mit natürlichen Hefen vergoren. Er reift zwölf Monate teils im großen Holz, teils im Edelstahl und teils im Zementtank. Der Wein ist eine Hommage an die Mutter von Winzer Tomás Esteban (10 F224).
+++ Lorenzo Mariani, Winzer der Fattoria I Veroni bei Florenz, hat 2017 sein Einzellagenprojekt abgeschlossen. Er präsentiert als Interpretation zweier Weinberge die Sangiovese-Weine Chianti Rufina 2016 I Dòmi und Riserva Quona 2015. Außerdem dabei: Vin Santo 2008 (am Stand des Importeurs Deuna 16 H81).
+++ Mitbegründer der DO Ribera del Duero ist Viñedos y Bodegas Gormaz, die zur Grupo Hispanobodegas gehört. Sie präsentieren u. a. 12 Linajes Reserva und 12 Linajes Crianza, deren aktuelle Jahrgänge (2012 bzw. 2014) im „Wine Enthusiast“ hoch bewertet wurden. Ein neues Projekt sind Neupflanzungen, die für High-End-Weine in Mikrovinifikation bestimmt sind. Diese sollen unter der Marke 12 Linajes Finca Los Arenales and 12 Linajes Grano a Grano angeboten werden (am ICEX-Stand 10 A151).
+++ Die Düsseldorfer Agentur Vinergie (12 A10) hat wieder zahlreiche Weine und Neuheiten ihrer französischen Partner im Messegepäck. Die Producteurs Plaimont aus Südwestfrankreich feiern in diesem Jahr das 30-jährige Jubiläum ihres Kultweins Colombelle. Der Klassiker aus der Gascogne kommt anlässlich des Geburtstags in einer limitierten Auflage im Vintagedesign heraus. Neu im Sortiment ist der Rosé Oceanide. Aus der Appellation Saint-Mont im Pyrenäenvorland stammt der Black Edition, der hauptsächlich aus der gerbstoffreichen und farbintensiven Sorte Tannat gemacht wird. Eine Renaissance bei der Genossenschaft feiert die alte spätreifende Rebsorte Tardif. Marrenon aus dem südlichen Rhônetal stellt in seiner Reihe Terroirs d’Altitude den Okris in Rot und Rosé vor. Die Weine der höher gelegenen Terroirs repräsentieren den neuen Stil der Winzergenossenschaft, der für intensive Aromatik und Frische kombiniert mit einer modernen Flaschenausstattung steht. Mit Doria und Sepia aus der Appellation Côtes du Luberon gibt es zwei neue Lagenweine. Die provenzalische Kellerei Estandon präsentiert ihre kürzlich lancierte neue Linie mit dem Rosé Insolence. Der Heritage in Rosé, Weiß und Rot stammt von den besten Terroirs der Côtes de Provence. Der Rosé Reflet ist das Ergebnis einer rigorosen Selektion der besten Jahrgangsweine der AOP Coteaux Varois en Provence. Der Premium-Rosé Zenith stammt aus den beiden besten Lagen des Départements. Der Legende ist eine Auslese der Estandon-Winzer von ausgewählten Parzellen. Bei den Caves de Tain aus dem nördlichen Rhônetal steht Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda. Vom Jahrgang 2017 gibt es daher einen Crozes-Hermitage „sans sulfites“. Außerdem dabei sind ältere Jahrgänge des Hermitage Rouge Gambert de Loche. Ein Sommerwein ist der Grand Premier Cru Pinot Blanc Enschberg der Domaines Vinsmoselles aus Luxemburg. Aus Burgund sind Les Vignerons Associes, La Compagnie de Burgondie und La Chablisienne mit ihren Weinen am Vinergie-Stand dabei.
+++ Die Fachhandelsagentur Vinidee (13 A41) präsentiert Trend- und Terroirweine aus Frankeich, Italien und Chile. Den „Wein Occitanie“ aus Trauben von vier Regionen in Südfrankreich wird gezeigt mit dem Sang-Mêlé (Vinovalie und Vignobles Dom Brial). Drei PIWI-Weine gibt es von La Colombette: Muscaris-Souvignier, Cabernet Blanc und Cabernet Noir. Als Sommer-Trendweine werden vorgestellt: ein Rosé für den Genuss auf Eis von Vinivalie, ein gekühlt zu trinkender Sommer-Rotwein Syrah-Grenache von La Colombette und ein frischer Garganega aus Norditalien von Sartori. Weine aus Italien werden vorgestellt von Cantina Vecchia Torre (Apulien), Borgo di Colloredo (Molise) und La Carraia (Umbrien)
+++ Das spanische Weinunternehmen Vintae mit Basis in der Rioja produziert in 15 spanischen und fünf chilenischen Denominationen. Zur ProWein präsentiert es u. a. seine neue Kollektion aus Ribera del Duero, De Bardo. (10 C231).
+++ Einen Syrah-Weinstock gewinnen kann man am Stand von Viranel/Languedoc. Die Brüder Nicolas und Arnaud Bergasse-Milhé präsentieren hier u. a. ihren traditionellen Rotwein 1551 (11 G79).
 
W
+++ Seine speziellen Blaufränkisch von den Schieferböden des Eisenbergs im Südburgenland zeigt der Jungwinzer Thom Wachter (17 F20).
+++ „5 Jahre Wageck“ feiert das Weingut Wageck Pfaffmann aus Bissersheim in der Pfalz (14 D30) und freut sich nicht nur über unzählige Auszeichnungen, sondern auch über die zunehmende Beliebtheit der Weine in Fachhandel und Gastronomie. Nun wird das Sortiment aus trockenen Guts-, Orts- und Lagenweinen durch die „unkomplizierten“ Einstiegsweine Hero und Heroine ergänzt.
+++ Rudi Wagentristl vom Leithaberg in Österreich stellt als sein Highlight des Jahres den Weißburgunder Kreideberg 2016 vor, ein puristischer Wein, gewachsen auf kargem Kreideboden (17 F38).
+++ Einen Premiumsekt aus der Toplage Geisenheimer Rothenberg vom Jahrgang 2013 stellt das Rheingauer VDP-Weingut Geheimrat J. Wegeler vor. Er ist als Hommage an die Steillagen gedacht (14 E50).
+++ Die Winzergenossenschaft Weinbiet aus der Pfalz bringt drei Neuheiten mit. Flamingo Island heißt die neue fruchtige „Weinschorle to go“ in der 0,275-l-Flasche für eine junge Zielgruppe. Rebsortenweine für den Ausschank bietet die Serie Hausweine mit fünf Weinen. Dem Trend zu fruchtbetonteren Weinen folgt die Genossenschaft außerdem mit ihrem neuen Muskateller feinherb (14 A03).
+++ Riesling von der geschätzten Pfälzer Lage Kallstader Saumagen hat das Weingut am Nil von den Jahrgängen 2013, 2014, 2015 und 2016 im Gepäck. Durch die tiefgründigen Lößlehm- und Kalkmergelböden brauchen die Weine immer ein wenig Zeit, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen (16 H61).
+++ Das fruchtige Fürstenfass-Sortiment der Weinkellerei Hohenlohe erhält Zuwachs, und zwar von einer lieblichen Weißweincuvée aus Riesling und Muskateller. Mit dezentem Bouquet, eleganter Restsüße und einem langen Nachklang ist er ein guter Begleiter zu Käse, Gebäck und leichten Desserts. Das fruchtige Sortiment der Kellerei besteht außerdem aus Lemberger weiß gekeltert, Samtrot Rosé und Schwarzriesling mit Samtrot (14 B60).
+++ Partylaune heißen eine neue Weißweincuvée und ein neuer Rosé des Weinkonvents Dürrenzimmern. Neu präsentieren die Württemberger außerdem alkoholfreie Seccos in Weiß und Rot (14 B60).
+++ Spannende Vertikalen, gereifte Reserven und die besten Eisweine der letzten Jahre offeriert das Weingut Weinrieder aus Kleinhadersdorf (Weinviertel). Außerdem will Jungwinzer Bernhard Rieder erstmals auf der Messe einige der besten Raritäten aus dem Archiv öffnen (17 D09).
+++ Der Fachhandelslieferant Weinwelt (Mack & Schühle) hat sein Sortiment u. a. mit diesen Produkten erweitert: neue Prosecco-Linie von Ca‘ di Prata (Frizzante DOC, Spumante DOC und DOCG), von der Tenuta di Ceppaiano drei Toscana IGTs und Chianti DOCG, von Maison Bouachon Côtes du Rhône AOC, Vacqueyras AOC, Gigondas AOC und Châteauneuf-du-Pape, vier Rotweine von der Alto Winery Stellenbosch in Südafrika, „Terroir Series“ mit Sauvingon Blanc und Pinot Noir von Brancott Estate aus Neuseeland und aus der Ortenau (Baden) sechs Weine des Weinguts Kopp (13 C 20).
+++ Das Weingut Weszeli (17 B28) aus dem Kamptal bringt nicht nur die Terrassenweine des 2017er Jahrgangs sowie gereifte Terroirweine mit, sondern präsentiert auch eine Vertikale seines Grünen Veltliners Purus 2011 bis 2015.
+++ Seit 2011 versucht sich das Weingut Winkler-Hermaden in Kapfenstein (Vulkanland) an Orange-Weinen, die lange reifen dürfen. Aktuelles Mitbringsel nach Düsseldorf ist ein Gewürztraminer 2013. Zwei weitere Weine sollen die geschmackliche Bandbreite der Ausbauart deutlich machen. Der bernsteinfarbene Wein ist würzig, zeigt Frucht und angenehme Gerbstoffe und macht viel mehr Vergnügen als etliche Austria-Orange-Versionen. Auch interessant: ein saftiger 2017er der deutschen Neuzüchtung Muscaris (17 C43).
+++ Nicht nur Wein, sondern seit neuestem auch Gin bietet das VDP-Weingut Wirsching aus Franken an. Der Wirgin wurde mit Orangenblüte, Lavendel, Pfeffer, Ingwer und Honig abgerundet (14 E46).
+++ Eine neue Flaschenausstattung präsentiert das das rheinhessische VDP-Weingut Wittmann auf der Messe, das für seine Lagenrieslinge, z. B. von der Premiumlage Morstein, international bekannt ist (14 E60).
+++ Die elsässische Winzergenossenschaft Wolfberger präsentiert am Stand von Herzberger ihre drei Marken Wolfberger, Willm und Lucien Albrecht. Neu sind der Gewurztraminer Collection Exubérance sowie der Crémant Référence IX Magnum. Dieser Crémant aus handgelesenen Trauben ist eine Hommage an den in Eguisheim geborenen Papst Leo IX. Die Crémant-Sparte wird außerdem durch den halbtrockenen Rosé-Crémant Ice Petite Folie Rosé erweitert. Auch alte Jahrgänge von Elsässer Grand-Cru-Lagen stehen zur Verkostunfg bereit (12 D14).
 
Z
+++ Mit dem schon 1987 ausgepflanzten Cabernet Franc hat das Weingut Zehetbauer aus Schützen am Gebirge (Neusiedlersee-Hügelland) für sich eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Der aktuelle, sehr gelungene, vielschichtige Jahrgang 2015 ist der 20. reinsortige Cabernet Franc; er wird in Düsseldorf vorgestellt. Standnummer unbekannt.
+++ Die Kellerei ZGM, Zell/Mosel, will mit drei neuen Produktlinien aus unterschiedlichen Preissegmenten überraschen und damit „eine weibliche Zielgruppe ansprechen“. Näheres wird erst auf der Messe verraten. Erweiterungen gibt es außerdem in der Linie Michel Schneider: Die Pfalzweine werden zur Messe in der 3-l-Bag-in-Box-Verpackung vorgestellt, und zwar Riesling und Spätburgunder. Die 0,25-l-Flaschen der Serie wurden in der Ausstattung an die 0,75-l-Flaschen angepasst. Die alkoholfreie Michel-Schneider-Linie mit bisher Weiß- und Rotwein wird mit einem Rosé komplettiert. Dem feinherben Saar-Riesling Donatushof des Winzers Michael Frank, ein exklusives Produkt bei ZGM, wird nun auch ein trockener Riesling zur Seite gestellt (13 A02).
+++ Das Weingut Zillinger aus Niederöstrreich stellt mit dem 2017er seinen ersten biodynamisch zertifizierten Jahrgang vor. Die Hauptrolle spielt hier der Veltliner. Mit dabei sind das Flaggschiff Radikal und die Lagen-Veltliner Vogelsang und Weintalried (17 E06).
+++ Das italienische Familienunternehmen Zonin ergänzt sein Prosecco-Angebot um einen Bio-Spumante. Ebenfalls neu ist der Zonin Prosecco Cuvée 1821, der mit seiner auffällig gestylten Flasche für die Szenegastronomie in Deutschland gedacht ist. Daneben stellt das Unternehmen auch zwei Spumanti aus Süditalien vor: Masseria Altemura Saliente aus Apulien und Feudo Principi di Butera Neroluce aus Sizilien aus Nero d'Avola. Außerdem hat das Unternehmen nun auch ein Weingut in Chile, Dos Almas, von dem drei Reservas (Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon und Carmenère), drei Gran Reservas (Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und Cuvée) und ein Chardonnay-Schaumwein präsentiert werden (16 C01).
+++ Zwiesel Kristallglas präsentiert mit Iconic einen neuen handgefertigen Dekanter mit Weinbecher, der in eine Buchenholzform eingelassen ist. Die neue Glasserie Sensa von Schott Zwiesel führt das Aromenkonzept der bereits bestehenden Linie Simplify fort. Die neue Range umfasst nur vier Gläser, deren Designs sich nicht an der Farbe, sondern an der Charakteristik des Weins orientieren. Für die alkoholfreie Menübegleitung bietet der Hersteller die Pairing Selections an. Partner hierbei ist der Sternekoch Tim Raue, der alkoholfreie „Jines“ (Juice +Wines) kreiert. Zudem wird die bundesweite Vereinigung Vinissima -. Frauen & Wein e. V. am Zwiesel-Stand eine Weinverkostung organisieren, die von Sommeliere Natalie Lumpp moderiert wird (Sonntag, 11 Uhr). Unter dem Motto „Vinissima lässt es prickeln“ werden spannende schäumende Wein vorgestellt (14 F69).