Facebook   Twitter   G+   Kontakt

15. März 2019

ProWein-Firmen-News 2019

AAAA

+++ Das Weingut Achaia Clauss sieht sich als ältestes Weingut in Griechenland, benannt nach Gustav Clauss, der im frühen 19. Jahrhundert im Gefolge des bayerischen Königs Otto nach Griechenland kam und Winzer wurde. Der Betrieb lädt am Messe-Sonntag um 15 Uhr zu einer Verkostung des Dessertweins Achaia Clauss Mavrodaphne Jahrgang 1940 ein (13 F91). Anmeldung erforderlich: achaia-tk@clauss.gr.

+++ Achkarren im Kaiserstuhl ist das Eldorado für Grauburgunder, allerdings wird dort auch in kleinerem Umfang Riesling angebaut. Die Winzergenossenschaft Achkarren hat mit dem Jahrgang 2017 das erste Mal einen Riesling-Sekt hergestellt. Dieser Jahrgangssekt der Geschmacksrichtung Brut wurde im traditionellen Flaschengärverfahren mit 12-monatiger Flaschenreife hergestellt. Den Grauburgunder Castellberg Kabinett trocken bietet die Genossenschaft nun auch in 0,375-l-Flaschen an. Von der Edition A werden die Superselektionen von Grauburgunder und Pinot Noir vom Jahrgang 2017 vorgestellt. Beide wachsen in der Steillage Achkarrer Schlossberg und werden von Hand mit einem Ertrag von 40 kg/Ar früh gelesen. Es werden maximal 1.000 Flaschen pro Wein in neuen Barriques aus Limousineiche ausgebaut. Die beiden trockenen Weine sind reserviert für Gastronomie, Fachhandel und Privatkunden (13 B100).

+++ Der Direktimporteur Weinstrasse Adolph kommt mehreren Neuheiten aus Italien, Spanien, Portugal und Frankreich zur Messe, darunter Amarone, Valpolicella Ripasso und Rosso Veronese, die von Luca Maroni als beste ihrer Art 2018 bewertet wurden. Ebenfalls mit Bestnoten des italienischen Weinkritikers versehen: Atos aus der Toskana, Zotikos Bolgheri Rosso, Laccento aus dem Piemont sowie Gavi und Cosmo aus Sizilien. Aus Sardinien kommt ein neuer Weißwein mit drei Gläsern im Gambero Rosso von Cantina di Mogoro sowie die neue Linie Anastasia aus der autochthonen Rebsorte Semidano, auch als Spumante. Bonfante & Chiarle startet mit neuer Ausstattung und neuen Weinen, z. B. Rose Piemonte und Gavi Piasi. Aus Spanien wird eine neue Einstiegslinie m Bereich von 3,90 bis 4,50 Euro UVP offeriert, die aus Crianza, Reserva und Gran Reserva besteht. Vom spanischen Starwinzer Javier Rodriguez gibt es mehrere Weine zu entdecken, z. B. Rodriguez & Sanzo aus dem Whiskyfass oder Vitis Extrema. Caballero/Viña Herminia stellt drei neue Premium-Gins und drei Premium-Wodkas aus England vor. Von Vilano aus Ribera del Duero werden die Topweine La Baraja und Vilano präsentiert. Messias aus Portugal stellt den neuen Triunvirato No. 6, Quinta do Penedo Reserva und einen Überraschungswein vor. Wegen der verstärkten Nachfrage nach hochwertigen Weißweinen sind von der Quinta do Penedo und der Quinta do Valdoeiro erstmals zwei große Weißweine dabei. Dazu kommen fünf Schaumweine der Methode Traditionelle. Cidre „pur jus“ ist erhältlich in der Champagner-, der Liter- und in der 33-cl-Flasche. Neu aus Südfrankreich kommen die Rebsorten-Linie Inwinectus und der Weekend Rosé von Jeanjean. Neu in der Héritages-Range von der Rhône sind ein Grenache und ein Syrah. Dazu gibt es noch einen neuen Rhône Valréas, einen neuen Ventoux und den neuen Châteauneuf-du-Pape Héritages Blanc. Rigal hat neue Lagenweine aus Cahors im Gepäck und offeriert außerdem seine nach unten angepassten Preise (13 C50).

+++ Château d'Agel liegt auf den Kalksteinböden des Cazelles-Plateaus am Fuß der Montagne Noire. Mit der 2018er Cuvée Caz’Ailes zeigt der Betrieb einen eleganten, weichen und fruchtigen Wein (11 G118).

+++ Die Almasy Collection ist eine Sammlung von zehn Weinen, die zwischen Karpaten, Alpen, Donau und Mittelmeer gewachsen sind. Sie ist das Ergebnis einer Initiative, die herausragende Weine aus den La?ndern der ehemaligen Donaumonarchie fördern und die Region über nationale Grenzen hinweg durch den Wein wieder näher zusammenbringen will. Gemeinsam mit der Familie Almasy und Sarah Heller MW hat Matthias Krön, Geschäftsführer von Groszer Wein am Eisenberg, die Kollektion kuratiert. Die Adelsfamilie Almasy lebt seit 1892 auf Schloss Bernstein und kann auf eine lange Familiengeschichte zurückblicken. Laszlo Almasy war ein renommierter Forscher und wurde als Vorbild für die Hauptfigur in dem Buch und im Film „Der englische Patient“ berühmt. Die Almasy Collection soll den Weinkeller repräsentieren, wie man ihn heute auf Schloss Bernstein gefunden ha?tte, wa?re die Region niemals geteilt worden. Dazu geho?ren regionale Klassiker wie der helle, kernige Grüne Veltliner und der saftige Zweigelt, aber auch aus dem Blickfeld geratenen Rebsorten wie Harslevelü und Feteasca Neagra (17 F18).

+++ Die Kellerei Andrian zeigt am Gemeinschaftsstand Südtirol den Doran, einen Chardonnay, der 13 Monate im Tonneaux reifte (15 G71).

+++ Das Maison Antech aus Limoux zeigt einen neuen Crémant, die Grande Cuvée Oubliée aus Chardonnay, Chenin und Mauzac. Sie reifte rund 18 Monate (11 G117).

+++ Alphart ist ein bekannter Weinname in Traiskirchen (Thermenregion). Seit wenigen Jahren macht ein zweiter Alphart mit dem Zusatz Am Mühlbach auf sich aufmerksam. Junior Lorenz, der Weinbau und Önologie studierte, gibt ehrgeizig Gas im 8,5-ha-Betrieb, der schon seit 1762 besteht. Besonders am Herzen liegt ihm die autochthone Weißweinsorte Rotgipfler, von der er auch gehaltvolle Lagenweine (Mandelhöh, Pressweingarten) vorweisen kann (17 E06).

+++ Die Familie Stoica hat 2007 ihr enteignetes Weingut in Rumänien zurückbekommen und präsentiert nun in Düsseldorf ihre Premiumweißweine. Das Weingut Avincis befindet sich in Draga?ani, einem der renommiertesten Weinbaugebiete des Landes. Bei der Erstauflage des Gault-&-Millau-Weinguides für Rumänien 2018 gewann der Betrieb die Auszeichnung für den besten Weißwein – 92 Punkte für Cramposie Selectionata 2017 – und der beste Sauvignon Blanc kam gleichfalls von Avincis: die Cuvee Petit 2016. Auf der Messe präsentieren die Eigentümer Cristiana, Valeriu und Andreea Stoica ihre Gewächse am Stand von Premium Wines of Romania in Halle 15 G37. Die Weine werden außerdem bei einer Masterclass am Sonntag (Halle 13 C69) vorgestellt, Anmeldung per E-Mail an: valentina.phillips@xenos-comm.de.

BBB

+++ Unter dem Motto „Sonnensiegel drauf, Sonne drin“ präsentieren sich die „Sonnenwinzer“ des Badischen Winzerkellers. Für die Marke Martin Schongauer wurden mehrere Aktionen gestartet: eine Verlosung von Wein- und Spargelgenießer-Wochenenden in Baden und eine Neuauflage der TV-Kampagne im Privatfernsehen. Einen Markenrelaunch gibt es für die Youngline-Serie von Schloss Munzingen Sekt mit sechs Varianten: Rosé, Brut, Trocken, Halbtrocken, Süß & Fruchtig sowie Alkoholfrei. Die Serie präsentiert sich im verfeinerten und trendigen No-Label-Look auf geeister Flasche. Für den Sylter Fischspezialisten Gosch hat die Genossenschaftskellerei den Gosch Blanc de Noir neu herausgebracht, passend zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten. Zudem neu: der Gosch Secco Inselbrause. (13 A100).

+++ Neben der aktuellen Kollektion an Stillweinen, stellt das Rheingauer VDP-Weingut Barth auch die ersten VDP-geprüften Lagensekte entsprechend des im Sommer 2018 verabschiedeten VDP-Sektstatut vor (VDP-Gemeinschaftsstand, Halle 14).

+++ Das rheinhessische Weingut Bernhard-Räder stellt seiner bio-veganen weißen Cuvée Johanna Best trocken nun einen roten Partner zur Seite: die Cuvée Fritz Best trocken. Sie wurde im Barrique ausgebaut, ist aber stilistisch eher fruchtig-frisch. Rechtzeitig zur Messe wird zudem der 2018er Jahrgang vom Grauen Burgunder, Weißen Burgunder und Riesling abgefüllt sein. Die 2016er Spätburgunder und Cabernets aus dem Barrique wird es als Fassprobe geben. Auch ein Silvaner Eiswein, geerntet im Januar 2019, kann verkostet werden (14 D39).

+++ Im vergangenen Jahr noch als „Wein ohne Namen“ vorgestellt, hat sich der „Romantiker“ Riesling trocken vom Rheingauer Weingut Bibo Runge als Publikumsliebling erwiesen. Der Jahrgang 2017 ist ein trockener, fruchtiger Charmeur mit Substanz, nicht nur fu?r einen romantischen Abend zu zweit. Kurz vor Weihnachten 2018 hat das Weingut außerdem den „Provokateur“ degorgiert, ein rosa Riesling-Sekt. Diesem flaschenvergorenen Sekt von im Holzfass vergorenen Riesling wurde beim Degorgieren ein Schuss Rotwein hinzugegeben. Außerdem bekommt der „Revoluzzer“, ein 15 Monate im Halbstückfass gereifter Riesling, gewidmet dem Freiheitskämpfer und Demokraten Adam von Itzstein aus Hallgarten, einen kleinen Bruder, den „Kleinen Revoluzzer“ (14 D79).

+++ Das seit 1936 familiengeführte badische Weingut Bimmerle zeigt am Stand in Halle 13 A81 sein vielfältiges Sortiment, darunter die neuen Jahrgänge sowie die prämierten Weine von Inhaber und Seniorchef Siegbert Bimmerle. Die typischen Frühjahrsweine Gold: Rivaner, Rosé und Blanc de Blanc stehen ebenfalls zur Verkostung bereit. Sohn Benedikt Bimmerle hat mit der jungen Linie Benedikt Bimmerle schon eigene Akzente gesetzt und diese um drei Weine der Geschmacksrichtung trocken ergänzt. Bisher gab es bereits Pinot Noir Rosé (Temperament), Riesling-Pinot Noir (Lebensfreude) und Pinot Noir (Sehnsucht). Nun kommen drei trockene Burgunderweine „im modernen, frechen Stil“ hinzu: Weiß-, Grau- und Spätburgunder. Alle Weine der jungen Linie kommen in einer modernen Ausstattung auf den Markt.

+++ Die ganze Welt des Gutedel zeigt das junge Weingut Blankenhorn aus dem Markgräflerland: Vom jungen, frischen Gutswein-Gutedel bis hin zu den Chasselas-Weinen Le Clocher und Courage enthüllen Martin Männer und Yvonne Kessler das Potenzial dieser Rebsorte. Ganz neu: der Gutedel Pet-Nat (14 A49).

+++ Der in Valdobbiadene ansässige Prosecco-Spezialist Bortolomiol hat sich mit einem Investment in der Toskana verstärkt und nun den ersten Jahrgang von Segreto di Giuliano aus Montalcino herausgebracht – in einer limitierten Auflage von nur 2.675 Flaschen. Der betriebe hat preisegkrönte Weine im gepäck: 2017 Cramposie Seloectionata und 2016 Sauvignon Blanc Cuvee PetitName erinnert an Giuliano Bortolomiol, Vater von Maria Elena, Elvira, Luisa und Giuliana Bortolomiol, die das Unternehmen heute leiten. Der 2016 Segreto di Giuliano besteht aus Sangiovese und wurde vom Winemaker Roberto Cipresso gekeltert (UVP: 19,50 Euro). Zudem wird mit dem Audax Zero.3 ein Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG Extra Brut Millesimato mit nur 3 g/l Restzucker. Er rundet die Tradizionali-Kollektion ab (15 F21).

+++ Die Fachhandelsagentur Brand Compendium kommt mit Neuheiten aus der Champagne, Venetien, Piemont, Toskana, Abruzzen und Sizilien zur Messe. Von Champagne Castelnau gibt es neu den Extra Brut, gereift bei extra ausgedehntem Hefelager. Gegenpart dazu ist der Demi Sec mit einem ins Exotische spielenden Duftspektrum dar. Darüber hinaus zeigt das Champagnerhaus die Collection Oenothèque, eine kleine Serie gereifter Qualitäten aus großen Jahrgängen. Das Weingut Gerardo Cesari aus Venetien bringt die Essere-Linie mit Custoza, Soave, Pinot Grigio, Bardolino und Valpolicella nun mit Drehverschluss auf den deutschen Markt. Von diesem Betrieb werden am Stand der Agentur auch wieder gereifte Amarone-Qualitäten offeriert. Castello Banfi hat die Flaschenausstattungen von der roten Cuvée Cum Laude Toscana IGT, dem Chardonnay Fontanelle Toscana IGT, der Linie Centine sowie des Cost’e Rosé Toscana IGT relauncht. Der Piemonteser Ableger Banfi Piemonte hat einen neuen Perlwein, den BePop Asti Secco DOCG, und den Banfi Spumante Brut Metodo Classico in Flaschengrößen bis 3 l im Angebot. Feudo Antico aus der kleinen DOP Tullum in den Abruzzen ergänzt sein Angebot mit dem Anfora Rosso Tullum DOP und Schaumweinen aus autochtonen Rebsorten, Pecorino Spumante Brut und Passerina Spumante Brut. Bottega ergänzt seine Schaumweinlinie Vino dei Poeti mit dem Rive di Guia Prosecco Valdobbiadene Superiore Extra Dry DOCG. Außerdem greift sie den anhaltenden Gin-Trend mit einem eigenen Produkt auf, dem Bacür Dry Gin. Ein Neuzugang aus Sizilien im Portfolio von Brand Compendium ist Colomba Bianca, der zweitgrößten Kooperative der Insel. Zur Messe werden verschiedene Linien vorgestellt, darunter Resilience mit Weinen von alten Reben, die die Weinbauern nach einem schweren Erdbeben 1968 gepflanzt hatten (16 A04).

+++ Das fränkische VDP-Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist in Würzburg, Gewinner des Bayerischen Staatsehrenpreises 2018, erweitert seine Gutsweinlinie mit einem weißen Perlwein namens Joe.Secco“ (14 E60).

+++ Das Weingut Jean Buscher aus Rheinhessen setzt auf ein geschlossenes Ökosystem in den Weinbergen. Bei der Weinbergspflege helfen nicht nur mehrere Bienenvölker, sondern auch eine Herde bretonischer Zwergschafe. Nun haben die Buschers eine neue naturnahe Weinlinie geschaffen, die vor allem im Fachhandel und in der Gastronomie positioniert wird. Vier Weine, je ein Riesling „Don’t worry, Bee Happy“ und ein Spätburgunder „Nur Schafe trinken anderes“ in den Qualitätsstufen Ortswein und Gutswein, tragen die Tierchen auf dem Etikett (14 D39).

CCC

+++ Die Winzer von Château Cabezac präsentieren neu den Pépite Dorée, einen mineralischen und frischen Weißwein von Kalkplateaus in Cazelles im windgepeitschten Minervois. Ausgezeichnet mit 92 Parker-Punkten (11 G116).

+++ Zum 150. Jubiläum von Champagner Canard Duchêne hat Kellermeister Laurent Fédou Ende 2018 die Cuvée V Jahrgang 2010 in der Magnum lanciert. Diese in Extra Brut dosierte Cuvée besteht aus 60% Pinot Noir, 30% Chardonnay und 10% Pinot Meunier. Die Trauben stammen u. a. von den Grand-Cru-Terroirs Ambonnay, Ay? und Chouilly (12 A20).

+++ Mit der Cuvée L'Alchimiste Black Edition AOC Terrasses du Larzac bietet Vertriebsspezialist Joseph Castan Fine Wine einen neuen Wein aus dem Languedoc mit 93 Parker-Punkten an (11 F104).

+++ Das Fürstlich Castell'sche Domänenamt stellt seine Weinlinie Die Gefährten vor (am Schlumberger-Stand, Halle 14 C89). Außerdem nimmt Fürst Ferdinand zu Castell-Castell an der Podiumsdiskussion zum Thema „Adel verpflichtet“ teil (Dienstag, 14.30 Uhr im Forum, Halle 13).

+++ Die argentinische Bodega Catena Zapata präsentiert Lagenweine vom Adrianna Vineyard und die Premiumgewächse Nicolàs Catena Zapata, Malbec Argentino und Nicasia Vineyard. Zum Label des Malbec Argentino, das die Geschichte des Malbec anhand von vier Frauen erzählt, gibt es ein Erklärvideo unter www.malbecargentino.com. Am Stand des Weinguts aus Mendoza wird auch eine Folge der neuen Amazon-Prime-Dokumentarserie „It Starts with Wine“ auf einem Bildschirm gezeigt, in der das Weingut und die Mitinhaberin Laura Catena vorgestellt werden (9 E72).

+++ Die Trentiner Genossenschaft Cavit rückt auf der Messe ihre neue Linie Norico in den Mittelpunkt, die aus drei neu interpretierten Cuvées Rosso, Bianco und Rosé besteht. Die Linie ist im Fokus des HoReCa-Sortiments, neben der autochthonen Nosiola der Linie Bottega Vinai und den Schaumweinen Altemasi Trentodoc. Des Weiteren wird das Angebot von vier Rebsortenweinen der Linie Mastri Vernacoli erweitert: Pinot Grigio Rosato, Lagrein, Moscato Giallo und Sauvignon Blanc (15 F61).

+++ Villa Rosa ist das jüngste Projekt der toskanischen Weinfamilie Cecchi. Von dem Weingut im Chianti Classico werden nun Chianti Classico DOCG Gran Selezione 2015 und Chianti Classico DOCG Ribaldoni 2016 vorgestellt, beides reine Sangiovese. Außerdem bringt die Familie ihren Torrebona Vernaccia di San Gimignano DOCG mit (16 D51).

+++ Das Weingut der Stadt Wien, Cobenzl, spielt im Konzert der Klassifikation Erste Lage der Traditionsweingüter mit. In Halle 17 A04 werden die Riedenweine präsentiert, nämlich ein Weißburgunder Seidenhaus, ein Riesling Preussen-Nussberg sowie ein Gemischter Satz Ried Steinberg. Die Ab-Hof-Preise liegen über 20 Euro, aber für den Handel gibt es gute Spannen.

+++ Die Winzerin Ottavia Giorgi di Vistarino vom Weingut Conte Vistarino präsentiert die beiden neuen Pinot-Nero-Crus Bertone und Tavernetto, die zusammen mit dem historischen Cru Pernice ein repräsentatives Trio des Weingutsstils bilden. Im Anbaugebiet Oltrepò Pavese, südlich von Mailand, ist die Rebsorte Pinot Nero vorherrschend. Das Weingut stellt auf der Messe auch die anderen Weine des Sortiments vor: den Einstiegswein Costa del Nero Pinot Nero Oltrepò Pavese DOC 2017, den Schaumwein Cépage Pas Dosé 2009, ein Metodo Classico ohne Zuckerzusatz, den Buttafuoco Oltrepò Pavese DOC 2016 aus den lokalen Rebsorten Uva Rara, Croatina und Barbera, den Saint Valier 2017, ein Pinot Nero als Weißwein vinifiziert, den Rïes Riesling Provincia di Pavia IGT 2016 und die Schaumweine Pinot Nero Charmat Brut und Pinot Nero Charmat Brut Rosé, beide vegan und „cruelty-free“ (16 J57, am Stand von Stoppervini).

DDD

+++ Damilano präsentiert den Barolo Cannubi 2015, einen absoluten Spitzenjahrgang für den Barolo, sowie den 2011er Barolo Cannubi 1752 Riserva, beide von der bedeutendsten Lage des Weinguts. Neu ist das Etikett des Barolo Lecinquevigne, präsentiert mit dem Jahrgang 2015. Dieser Barolo ist die Assemblage aus Trauben von fünf Weinbergen in den Gemeinden Barolo, Monforte und Grinzane Cavour. Außerdem können am Stand verkostet werden: Barolo Brunate, Barolo Cerequio und Barolo Liste (alle Jahrgang 2015) sowie weitere Piemont-Klassiker (16 H48).

+++ Eine leichte, frühlingshafte Cuvée stellt die Winzerverein Deidesheim mit dem „Fröhlingswein“ vor, einer Cuvée aus Riesling, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. Die Rosécuvée Rosalie gibt es überdies jetzt auch in feinherb. Die Editionslinie erhält Zuwachs mit einem Chardonnay aus dem Doppelstückfass von der Pfälzer Eiche (14 A12).

+++ Der Importeur Deuna stellt mehr als 30 Winzer und fast 300 Weine aus Italien und Spanien vor. Aus Italien als Neuzugang dabei ist Massimo Rivetti aus dem Piemont, Flaggschiff für Barbaresco, Barbera d‘Alba und Arneis. Von L‘Antesi aus Apulien kommen die Bestseller Casalecchio di Sorbo und der exklusive Salice Salentino Riserva in komplett neuer Ausstattung. Nals Margreid aus Südtirol hat seine Weine der Klassiklinie mit Eigennamen aufgewertet, und der Cru Pinot Noir Jura erlebt seine Premiere. Von Baglio di Pianetto aus Sizilien kommt neue der Grillo Timeo, und die Drei-Gläser-Weine Shymer und Ramione werden preislich neu positioniert. Von der Destilleria Romano Levi werden erstmals Vermuth Turino und ein Amaro präsentiert. Aus Spanien erstmals vorgestellt wird Montaraz Tierra de Castilla mit sehr preiswerten Weinen aus der Rebsorte Monastrell wie der Monastrell Unico. Von La Boscana aus Costers del Segre gibt es neu einen Rosado, der im Stil an die Provence angelehnt ist. Von Bodegas Muga können sämtliche Spitzenweine verkostet werden, einschließlich der Seleccion und des neuen Spitzenrosés Flor der Muga. Einen modernen Chardonnay mit dezentem Holzeinsatz präsentiert erstmals das Navarra-Haus Pagos de Araiz. Und vom Bestseller Barbazul aus Andalusien wurde eine neue Barbazul Seleccion geschaffen (16 H81).

+++ Mit fünf Rebsorten aus vier bekannten fränkischen Lagen bietet die Divino Nordheim Thüngersheim eG eine neue Weinlinie exklusiv für Fachhandel, Gastronomie und Export an: Divino Terroir thematisiert die Einzellage, die Rebsortentypizität und das Qualitätsniveau der Genossenschaft. Zu der Serie gehören Silvaner, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder, Riesling und Spätburgunder von den Einzellagen Escherndorfer Lump, Thüngersheimer Johannisberg, Nordheimer Vögelein und Escherndorfer Fürstenberg. Der Jahrgang 2018 wird auf der Messe verkostet (14 D86).

+++ Das Weingut Donnafugata aus Sizilien bringt seinen neuen Signature-Wein mit: den Fragore 2016 Etna Rosso DOC Contrada Montelaguardia. Der Name Fragore (ital. „Donner“) bezieht sich auf den Vulkandonner des Ätna, an dessen Hängen der Wein aus der autochtonen Rebsorte Nerello Mascalese wächst. Der Wein ist limitiert auf 15.000 Flaschen. Außerdem können die neuen Jahrgänge von Grillo SurSur, Floramundi und Bell’Assai aus dem Gebiet Vittoria verkostet werden (am Stand des Istituto Grandi Marchi, Halle 16 B81).

+++ Die Wein- und Sektkellerei Josef Drathen (13 A30) führt einen Primitivo Passito unter dem Markennamen Cantata neu in ihrem Sortiment, der nach dem Appassimento verfahren hergestellt wurde, bei dem die Trauben vor der Ernte am Rebstock leicht eintrocknen. Das Resultat ist ein weicher, fülliger und außergewöhnlich aromatischer Wein mit beeindruckender Geschmacksdichte. Das Sekt-Angebot wurde weiter ausgebaut mit dem Jahrgangssekt Cuvée Rosé trocken aus kaltvergorenen Grundweinen in der 0,75-l-Sektklarflasche mit Naturkork. In neuer und moderner Ausstattung präsentiert sich nun die Nahe-Weinserie aus dem Lesegut der Erzeugergemeinschaft Simmerner Hof (Bacchus, Scheurebe, Müller-Thurgau, Kerner), der Premium-Lagensekt Wiltinger Scharzberg extra dry b. A. Mosel (0,75 l) sowie der Riesling Secco 0,75 l. Der im letzten Jahr neu aufgenommene Choco Rosso aus Rotweinen, kombiniert mit dem Aroma feiner Schokolade, sowie der Weinbergpfirsich-Secco erfreuen sich weiterhin steigender Beliebtheit, heißt es bei Drathen.

+++ Der Weinkonvent Dürrenzimmern präsentiert am Stand der Weinwerbung Württemberg mehrere Neuheiten: Die Basislinie Klosterhof erhält einen Pinot Grigio dazu. Im mittleren Segment Cellarius wird das Sortiment ergänzt mit einem trockenen Gewürztraminer und einem trockenen Spätburgunder. In die Premiumlinie Divinus findet aus der Rebsorte Kerner ein Orange-Wine Einzug. Bei den Konzeptweinen erhält der saisonal limitierte Spargelstecher eine neue Cuvéezusammensetzung (14 Stand B60).

EEE

+++ Der Importeur Joh. Eggers Sohn – die Fachhandelssparte des Bremer Importhauses Eggers & Franke - ergänzt drei seiner erfolgreichsten Linien mit neuen Weinen. Die Serie um den Topseller Doppio Passo Primitivo bekommt mit dem Doppio Passo Copertino DOC einen Negroamaro dazu. Die Serie Terre di Montelusa, ebenfalls aus Apulien, ergänzt der Nero di Troia Rosé Puglia IGT. Die Linie Réserve du Cochonnet aus dem Languedoc, bisher bestehend aus Rosé und Rouge, bekommt einen Blanc dazu, erzeugt aus Grenache Blanc, Sauvignon Blanc und Colombard. Ebenfalls vorgestellt werden Weine des Weinguts Schwedhelm aus dem Zellertal in der Pfalz, das manchmal auch als das „Montrachet Deutschlands“ bezeichnet wird. Das biologisch arbeitende Weingut Tinedo aus La Mancha ist mit zwei VdlT de Castilla vertreten. Tacchino aus dem Piemont ist mit Gavi, Barbera del Monferrato, Dolcetto d’Ovada und Moscato d’Asti dabei. Premiumweine aus Stellenbosch gibt es von der Marke ArtisanRARE Wines von Winemaker Tertius Boshoff mit The Apprentice White Cinsault und The Phantom Grenache. Von der Finca Las Moras (Mendoza, Argentinien) kommt der Los Intocables Black Cabernet, der im Bourbonfass gereift wurde. Ein Brandy aus italienischen Weißweinen wird von der Distilleria Fratelli Branca vorgestellt, der Stravecchio Branca Brandy (13 D41).

+++ Das VDP-Weingut Emrich-Schönleber von der Nahe wird erstmals einen trockenen Riesling der Lage und geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.) Monzinger Niederberg vorstellen. Diese g.U. bezieht sich auf die besten Parzellen, die Rebsorte Riesling und legt einen Höchstertrag von 75 hl/ha fest (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Laura Espenschied, Ehefrau des rheinhessischen Winzers Nico Espenschied vom Espenhof, ist Halbwienerin und hat mit dem „Veltenbummler“ nun einen eigenen Wein kreiert. Dieser Grüne Veltliner wuchs auf Kalk in Rheinhessen, die Reben stammen von einem alten Jurtschitsch-Klon und wurde spontan im großen Holz vergoren. Auf dem Flaschenetikett wird Lauras „Reise um die Welt“ dargestellt (14 D39).

+++ Die EPI Group hat erstmals einen eigenen Stand auf der Messe. Zu dem französischen Unternehmen aus der Luxusgüterbranche gehören z. B. die Champagnerhäuser Charles Heidsieck und Piper Heidsieck sowie das Brunello-Weingut Biondi-Santi. Charles Heidsieck lädt am Sonntag und Montag (je 17.30 Uhr) zu einer vom Chef de Caves Cyril Brun geleiteten Verkostung der gesamten Champagner-Range ein, bei der auch die ein oder andere Spezialität geköpft werden soll. Bei Biondi-Santi werden Brunello di Montalcino Riserva 2006 und Brunello di Montalcino Riserva 1995 vorgestellt (13 D51).

+++ Der IT-Anbieter Eurosoft bietet mit Euro-Sales Vino eine auf Weinfachhändler abgestimmte Branchensoftware an. Auf der Messe informieren die Experten über den wachsenden Leistungsumfang des Systems, Förderprogramme des Staates und über konkrete Möglichkeiten, mit der Software den Handelserlös zu optimieren und Wachstumspotenziale auszuschöpfen (13 C38).

FFF

+++ Die große familiengeführte Kellerei Felix Solis stellt in Halle 10 D56 die neue Range Casa Solis vor, eine Markenfamilie aus Chile mit Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot und Cabernet Sauvignon. Außerdem können Besucher die Weine der Linie Viña Albali verkosten: Cabernet Sauvignon, Merlot, Tempranillo-Shiraz, Garnacha Rosé, Verdejo-Sauvignon Blanc sowie Chardonnay. Außerdem ist der Castillo de Albali Rosado des firmeneigenen Weinguts Pagos del Rey (DOCa Rioja) bei einer Masterclass von Yvonne Heistermann dabei (Montag, 12 Uhr, 10 B62).

+++ Frapin ist das einzige Cognac-Haus, dessen Weinberge komplett in Familienbesitz sind und das ausschließlich Grande Champagne-Lagen bewirtschaftet. Am Montag, 17.30 Uhr, stellt der Hersteller an seinem Stand erstmals eine neue Qualität vor, die man pur oder in einem Cocktail verkosten kann (12 A08).

+++ Das italienische Weinimperium Frescobaldi präsentiert sein neuestes Weingut, die Tenuta in Perano. Mit diesem Betrieb ist das Unternehmen erstmals auch im Chianti Classico vertreten, das bisher als einzige Prestigeregion der Toskana im Portfolio fehlte. Produziert werden dort nur Chianti Classico und Chianti Classico Riserva, der erste Jahrgang auf dem Markt ist 2015 (am Stand von Reidemeister & Ulrichs, Halle 13 C40, und ISWA, Halle 16 H26).

+++ Das noch unbekannte Wachauer Weingut Frischengruber, zu Hause in Rührsdorf am südlichen Donauufer, will im Konzert der Smaragd-Weine mitspielen, und zwar mit einem Grünen Veltliner von 50 Jahre alten Reben aus der Lage Kreuzberg, deklariert als „Meine Welt“. Der gehaltvolle 2017er wurde im 500-l-Fass spontan vergoren und lag lang auf der Feinhefe (Halle 17 D21).

+++ Das Weingut Josef Fritz aus dem Wagram stellt die historische Rebsorte Roter Veltliner in fünf Varianten vor. Alle wachsen auf historischen Lagen, z. B. der Ried Mordthal (Halle 17 B30).

GGG

+++ Im Spätsommer 2019 bezieht das Weingut Gagliole seinen neuen Keller in Panzano in Chianti. Der Flaggschiffwein des Hauses ist der Gagliole, bestehend aus Sangiovese mit etwas Cabernet Sauvignon, auf der Messe ist der Jahrgang 2014 zu verkosten. Außerdem dabei: Pecchia 2015, ein Sangiovese von der Conca d’Oro in Panzano, Chianti Classico Rubiolo 2017, Valletta 2016, eine Merlot-Sangiovese-Cuvée, und der weiße Biancolo 2017 aus Trebbiano und Chardonnay (16 H78).

+++ Die Domaine Gardiès aus dem Roussillon präsentiert zwei besonders ausdrucksstarke Weine: „Je cherche le ciel“, eine Naturwein-Cuvée auf Basis von Mourvèdre, und „On s’en Fish“, eine leichte Rotwein-Cuvée aus Cinsault und Carignan (11 F82).

+++ Das Weingut Johannes Gebeshuber aus der Thermenregion präsentiert Weine aus den autochthonen Rebsorten Zierpfandler, Rotgipfler und St. Laurent, alle biodynamisch erzeugt (17 F07).

+++ Ginevra Venerosi Pesciolini hat auf ihrem Familienbetrieb, der Tenuta di Ghizzano in den Colline Pisane, Tradition und Natur in Einklang gebracht. Auf der Messe (16 H61) präsentiert das biodynamisch arbeitende Weingut zwei Jubiläumsweine: Den 30. Jahrgang gibt es vom Veneroso aus 2015, eine terroirbetonte Cuvée aus überwiegend Sangiovese mit einer Zugabe von Cabernet Sauvignon. Der Nambrot 2016 vertritt den 20. Jahrgang eines Blends aus Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Dieser Wein, eine Eigenkreation der Winzerin, trägt den Vornamen des Begründers der Weindynastie (um das Jahr 830).

+++ Château Gilbert & Gaillard aus dem Languedoc präsentiert die bio-zertifizierte Reihe Terre Sauvage IGP Pays d‘Oc. Sie besteht aus vier sortenreinen Weinen: Sauvignon, Chardonnay, Merlot und Pinot Noir (11 G65).

+++ Der italienische Starönologe Carlo Ferrini bringt von seinem eigenen Weingut Giodo in Montalcino Brunello di Montalcino 2014 und den ebenfalls reinsortigen Sangiovese Giodo IGT Toscana 2015 mit. Außerdem produziert er auch am Ätna auf Sizilien einen reinsortigen Nerello Mascalese, den Alberelli di Giodo, dessen ersten Jahrgang 2017 er nun vorstellt. Der von vulkanischen Böden geprägte Wein wächst auf 950 m Höhe an uralten Rebstöcken (16 B51).

+++ Giusti Wine aus der Nähe von Treviso produziert Prosecco, Amarone und Ripasso, aber auch Weine aus weniger bekannten regionalen Rebsorten wie Recantina. Auf der Messe präsentiert das Weingut u. a. den Rotwein Recantina Augusto DOC Montello und den Spumante Giusti Rosé aus Chardonnay und Pinot Noir (15 C51).

+++ Das spanische Weinunternehmen González Byass präsentiert die Weine seiner Boutiqueweingüter Singular Estates. Außerdem hat es zwei neue Jahrgangs-Sherrys im Gepäck, die es nur in limitierten Mengen gibt. Außerdem wird über die Fortschritte beim Neubau des Rioja-Weinguts Beronia berichtet. Von Veramonte aus Chile werden die neuen Bioweine präsentiert. Der Cava-Erzeuger Vilarnau ist ebenfalls mit neuen Bioweinen am Stand vertreten (10 H231).

+++ Die Premiere des neuen Jahrgangs der Reihe Grand Millésime bei Champagne Gosset findet am Sonntag, 17.30 Uhr, am Stand des ältesten Weinhauses der Champagne statt (12 A08).

+++ Die Gruppe Grandes Pagos de España, zu der 23 Betriebe gehören, stellt am Samstag vor Messebeginn (16. März) ihre größten Lagenweine vor. Die Präsentation findet von 14 bis 19 Uhr im Industrie-Club, Elberfelder Straße 6, Düsseldorf statt. Anmeldung unter: grandespagos.sommelier-consult.de.

+++ Einen „Herzblut“-Riesling präsentiert Winzerin Ingrid Groiss aus Breitenwaida in Halle 17 D06. Der Wein stammt von der extrem steinigen, kargen Lage Henne, einem für die Region sehr ungewöhnlichen Boden. Sie wird (in der Umstellungsphase) biologisch bewirtschaftet, wie alle 18 ha der Weinvierteler Aufsteigerin. Stand-Kollegin ist die „prickelnde“ Freundin Christina Hugl, die bei Sekt und Pet-Nat zu den österreichischen Newcomern gehört und neuerdings vom Weinviertel nach Mollands (Kamptal) umgezogen ist. Neu bei ihr sind die Portugieser-Pet-Nats („Österreichs Pendant zum Lambrusco“) und ein Pet-Nat vom Neuburger.

+++ Das Weingut Groszer Wein aus der Region Eisenberg (Burgenland), eigentlich ein Spezialist für Blaufränkisch, folgt einem zarten Trend des Gebiets zu Weiß mit der betont mineralischen Cuvée Csaterberg (Welschriesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay), zu verkosten in Halle 17 F18. Groszer Wein hat sich zum Ziel gesetzt, den Eisenberg im Su?dburgenland mit seinen schwierig zu bewirtschaftenden Steillagen und seinen alten Reben in Flaschen zu füllen. Neben Blaufränkisch-Weinen von dort präsentiert das Weingut seinen Weißwein vom Csaterber“. Die Reben wachsen auf Böden, die von Süßwasser-Opalen durchzogen sind, die vor 7 bis 8 Mio. Jahren gebildet wurden, als die Region noch in einem Süßwassersee lag (17, F18)

+++ Gruppo Italiano Vini (GIV) legt den Fokus auf die relaunchte Biolinie und auf Prosecco, vor allem auf den neuen Spumante DOCG von Bolla. Die Weingüter Rapitalà (Sizilien) und Castello Monaci (Apulien) befinden sich aktuell in der Umstellung und werden bald komplett biozertifiziert sein. Am Stand in Halle 16 A03 können sich die Fachbesucher ein Bild vom breitgefächerten GIV-Sortiment aus verschiedenen Teilen Italiens ein genaues Bild machen und die einzelnen Herkünfte und Qualitäten verkosten.

+++ Mit „KM482“ hebt das rheinhessische Weingut Louis Guntrum an dem Ort seiner Herkunft, am Rheinkilometer 482 in Nierstein, eine neue Weinmarke aus der Taufe. Sie besteht aus Grauburgunder, Riesling, Rosé und Rotwein. Mit der im Mittelpreissegment positionierten Linie wird der selbständige Einzelhandel und LEH angepeilt, nicht jedoch Discounter (14 D39).

HHH

+++ Im Weingut Hahnmühle (Nahe) sind zum Generationswechsel zwei neue Kollektion aufgebaut worden. Katharina Linxweiler und ihr Mann Johannes präsentieren zum einen eine Sommerwein-Reihe mit Riesling, Silvaner und Rosé mit entsprechend designten Etiketten. Zudem gibt es nun drei „Große Rieslinge“, die spontan vergoren und lange im Holzfass gereift wurden. Sie stammen von drei Nahe-typischen Bodenarten: Schiefer, Sandstein und Porphyr (14 D60).

+++ Pünktlich zur Messe kommt der neue 2018 Ritzling VDP-Gutswein vom VDP-Weingut Karl Haidle (Württemberg) auf den Markt. Sein Name ist ein Wortspiel aus „Riesling“ und „Ritz“, dem Spitz- und Künstlernamen von Winzer Moritz Haidle, der das Etikett jedes Jahr neu gestaltet. Auch der VDP-Ortswein Stetten Riesling Kabinett Pfeffer, nach Johann David Pfeffer benannt, erhält in diesem Jahr ein Sonderetikett. (am VDP-Gemeinschaftsstand, Halle 14).

+++ Hannes Harkamp aus der Südsteiermark, Spezialist für exzellenten Sekt, springt jetzt auch (gekonnt) auf den Orange-&-Co-Zug mit einer neuen Natural-Serie auf. Den Auftakt macht ein Orange Pet-Nat (17 E50).

+++ Die Cuvée Melody AOP Pic Saint-Loup der Domaine Haut-Lirou besteht aus Syrah und Grenache und wurde während der Gärung mit Jazzmusik von Nina Simone beschallt. Das Verfahren ließ sich die Familie unter dem Namen „Swing it“ patentieren (11 G102).

+++ Das VDP-Weingut Heitlinger aus Baden führt seit September fünf Reserve-Weine im Sortiment. Die Serie wurde vorwiegend für die Gastronomie konzipiert. Die Trauben für die Weine aus den Rebsorten Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay stammen aus jungen, biologisch bewirtschafteten Weinbergen von Großen und Ersten Lagen in Tiefenbach, Hilsbach und Odenheim (am VDP-Gemeinschaftsstand, Halle 14).

+++ Im Helenental im Wienerwald sucht man die Helenental Kellerei vergeblich. Sie befindet sich in Röschitz im westlichen Weinviertel und ist Nachfolger der 2012 aufgelösten Winzergenossenschaft Retz-Röschitz. Eigentümer sind der renommierte Winzer Manfred Bannert (Obermarkersdorf) und der vielseitig orientierte Finanzberater und Vermögensverwalter Walter Schnopfhagen, die den Betrieb völlig neu ausgerichtet haben. Trauben nehmen sie von 120 ha entgegen. Daraus entstehen verschiedene Weinlinien wie „Wunderkinder“, „Bilderbuchweine“ und „Himmelweit“ sowie pfiffig deklarierte Weine mit ungewöhnlichen Namen wie „Hal/lo/d/ri“ (Grüner Veltliner), „Tau/send/sas/sa“ (Gemischter Satz) und „Spring/in/kerl“ (Rosé). Im Fokus als Abnehmer steht vor allem der internationale LEH. Die Qualitäten sind durchgängig sehr korrekt. Zum Rahmenprogramm gehört Privat-Labelling (17 D07).

+++ Nach dem Zusammenschluss der beiden Kellereien tritt das neue Unternehmen Henkell Freixenet erstmals in der Öffentlichkeit auf. Neu vorgestellt wird die sortenreine Fürst von Metternich Cuvée Prestige 2017 in drei Varianten, hergestellt in Flaschenga?rung. Von der Marke Söhnlein Brillant wird der Söhnlein Pink Ice Sparkling präsentiert. Der fruchtige Aperitif in floralem Design ist in einer wiederverschließbaren 0,75-l-Collio-Flasche und als Dosenvariante (0,2 l) erhältlich. Am Stand zu finden ist außerdem die Menger-Krug-Pop-Up-Sektmanufaktur. Hier können Besucher live dabei sein, wenn der Zero-Dosage-Manufaktursekt Menger-Krug direkt vor Ort degorgiert wird – Kostprobe inklusive. Außerdem wird gezeigt, wie man aus den Blanco- und Rosado-Weinen der Linie Mia Sommercocktails auf Eis mixen kann. Für Wodka Gorbatschow wird in Kooperation mit der Crowdsourcing-Plattform Talenthouse erneut ein Designwettbewerb für eine Limited Edition ausgerufen (13 A40).

+++ Das Langenloiser Weingut Hiedler (Kamptal) ließ sich extrem Zeit für die Gewinnung eines bemerkenswerten Weines à la Vin Jaune aus dem Jura, genannt „Experimentierfreude N° 1“. Ein ungeschwefelter Grüner Veltliner Jahrgang 2002 reifte 16 Jahre im 300-l-Fass. Schwundausgleich wurde nicht vorgenommen. Mit den Jahren entwickelte der bronzefarbene Wein eine deutliche Sherrynote, zeigt delikate Frucht, eine feine Säure und blieb erstaunlich frisch (17 B26).

+++ Südamerika-Spezialist J. M. Höfferle, ProWein-Aussteller der ersten Stunde, hat mehrere Neuheiten aus Argentinien dabei. Ganz aus dem Norden des Andenlandes, aus Cafayate (Salta), werden die Weine der Finca Las Nubes präsentiert. Das kleine Weingut liegt 1.780 m über dem Meeresspiegel. Produziert werden hier z. B. Weine der typisch südamerikanischen Rebsorte Tannat. Önologe Jose Luis Mounie, ist auch verantwortlich für den Weinausbau in der Bodega Tukma, die schon seit zehn Jahren von Höfferle distribuiert wird. Nach einer längeren Pause führt der Importeur nun auch wieder die Weine vom Familienweingut Bodega Cicchitti aus Mendoza. Ergänzt werden diese durch den Sekt Soigne, einem der ersten international ausgezeichneten Schaumweine Argentiniens. Von der Bodega Estancia Mendoza werden u. a. die milden und halbtrockenen Weine der Linie Dilema Day präsentiert (9 B63).

+++ Das Rheingauer Weingut Höhn zeigt seinen Schiersteiner Hölle Riesling ausgebaut im Granitfass, der bei der IWC-London 2018 Silber mit 94/100 Punkte geholt hat (14 D79).

JJJ

+++ Zu Vignobles Jeanjean zählen sieben Weingüter aus dem Languedoc. Neu vorgestellt werden ein Naturwein ohne Sulfitzusatz, ungefiltert und mit traubeneigenen Hefen gekeltert, das Duo L'Autochtone in Rot (Cinsault) und Weiß (Vermentino), der Domaine de Fenouillet AOP Faugères ohne Schwefelzusatz, der Domaine Le Pive IGP Sable de Camargue, ein Grauwein in neuer Ausstattung, sowie der Biowein L'Audacieux AOP Languedoc in Rot, Weiß und Rosé (11 G95).

+++ Die Genossenschaft Anne de Joyeuse präsentiert den French Défilé, einen „Haute-Couture“-Roséwein aus Limoux. Er wächst auf Lehm-Kalkstein- und Schotterböden (11 G67).

+++ Im VDP-Weingut Juliusspital hat Chefönologe Nicolas Frauer seit mehreren Jahren an einem neuen Wein gefeilt, der zur Messe erstmals vorgestellt wird: Sauvignon Blanc Premium 2016. Der Wein dieser für Franken eher ungewöhnlichen Rebsorte wurde spontan vergärt und reifte fast zwei Jahre in Barriques und Tonneaux. Der Önologe brachte bei der Vinifikation ein, was er bei Aufenthalten in Neuseeland und an der Loire gelernt hat (am VDP-Stand, 14 E60).

+++ Das rheinhessische Weingut Jung und Knobloch ist ab dem Jahrgang 2018 zertifiziert mit dem Label Fair'n Green. Das Nachhaltigkeitslabel steht für den Verzicht auf Kupfer und Insektizide im Pflanzenschutz, energiesparende Kellertechnik und Verpackung sowie soziales Engagement bei der Nachwuchs-Ausbildung (14 D39).

KKK

+++ Das badische Weingut Kiefer tritt gemeinsam mit dem Bioweingut Schmitt auf, das Inhaber Martin Schmitt vor einigen Jahren von seinen Eltern übernommen hat. Mit „Hummeln im Hintern“ hat der Betrieb eine alkoholfreie Neuheit im Gepäck. Der Traubensecco aus Traubensaft mit Kohlensäure erweitert die Linie Sparkling Flight (bisher Weiß und Rosé) um eine alkoholfreie Variante. Kiefers Pure ist nicht nur ein Biowein, sondern kommt ungeschwefelt daher. Daneben können am Stand die Weine der aktuellen Kollektionen verkostet werden wie etwa die Linie Freche Kaiserstühler, die eine neue Ausstattung in knackige Farben und markanter Typo bekommen haben und die mit einer Cuvée aus Weißburgunder & Chardonnay erweitert wurde. Neu im Sortiment ist die Linie Lösskindl mit den Piwi Sorten Cabernet Blanc und Souvignier Gris, die auf löss- und kalkreichen Anlagen am Kaiserstuhl neu gepflanzt wurden.

+++ Die Domaines Kilger aus dem Südburgenland haben beim Rosé neue Wege mit der Rebsorte Blauer Wildbacher beschritten. Am besten findet die Rebsorte in Schaumweinen ihren Ausdruck. Das Weingut bringt davon eine Serie mit auf die Prowein: 2015 Rosé Brut Reserve Zero Dosage, 2015 Rosé Brut Große Reserve, 2015 Rosé Brut Reserve und 2015 Rosé Brut. Daneben können Rosé Reserve 2015, ein Sauvignon Blanc vom Kranachberg und das Frizzante-Trio, bestehend aus Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc und Blauem Wildbacher, verkostet werden (17 B42 und F14).

+++ Das Weingut Christoph Koenen präsentiert am Stand von Moselwein e.V. zwei Neuheiten: Den Trend zu alkoholfreien Getränken greift das Weingut mit dem Traubensecco „Wirbelwin(d)zer“ auf. Ebenfalls neu im Programm ist ein Riesling Kabinett feinherb aus Spontanvergärung mit 8,5% Vol. Alkohol. Außerdem wird das relaunchte Design für die Flaschen vorgestellt (13 C81).

+++ Das Bioweingut Goswin Kranz von der Mosel beschäftigt sich schon länger experimentell mit dem Aufspritten von Weinen, in diesem Jahr geht es einen Schritt weiter und stellt seinen Brauneberger Wermut vor. Auf Basis von Riesling aus der Mittelmosel-Steillage Brauneberger Klostergarten erzeugt, ist er mit Botanicals verfeinert, die auch im Weinberg wachsen. Ausgebaut ist er extra trocken, um die typische Schieferaromatik zu erhalten (9 A68-C68, am Stand von San Polo).

LLL

+++ Die Domaine Lafage besinnt sich auf ihre Wurzeln: Die Reben für ihre Rotweincuvée Côtes du Roussillon Villages Fundacio stammen von den ersten Parzellen des Weinguts, das Jean-Marc und Eliane Lafage in der 7. Generation führen (11 F130).

+++ Die Cuvée Plus que Nature von Château de Lascaux (Pic Saint-Loup) wurde ohne Sulfite erzeugt. Syrah dominiert neben Grenache und Mourvèdre den kräftigen und samtigen Rotwein. Das Weingut, seit 15 Jahren biologisch bewirtschaftet, setzt seit vier Jahren auch auf Biodynamie (11 H105).

+++ Die Lauffener Weingärtner stellen die High-End-Variante ihrer Erfolgsmarke Lesestoff vor: die DR3 Rotwein Cuvée trocken in der 1,5-l-Magnumflasche. Sie ist der dritte Wein in der herkunftsbezogenen Innovationsmarke, nach dem Lesestoff Rotwein Cuvée und dem Lesestoff weiß gekeltert. Das Rebsorten-Programm wurde um einen Sauvignon Blanc und einen Chardonnay erweitert. Außerdem hat die Genossenschaft einen neuen Sekt, den Lauffener Traditions Cuvée Pinot Sekt für den deutschen LEH (am Stand der Werbegemeinschaft Württembergischer Weingenossenschaften, 14 B60).

+++ Der österreichische Big Player Lenz Moser tritt am bewährten Platz in Halle 13 D30 auf. Der Stand ist gewissermaßen zweigeteilt. Die Rohrendorfer Weinkellerei stellt ihren Servus 5% in den Vordergrund, der mit nur 5 „Volt“ letztes Jahr auf den Markt kam. Der Alkoholgehalt wurde durch ein spezielles Verfahren reduziert. Neu ist ein Grüner Veltliner DAC aus dem Kremstal. Bei den Mittagsdegustationen am Sonntag und Montag stehen Premiumweine aus der Lenz-Moser-Prestige-Linie im Mittelpunkt. Das eigenständig agierende Duo Die Weingüter mit Souveräner Malteser Ritterorden aus dem Weinviertel und Klosterkeller Siegendorf aus dem Burgenland nimmt Fachhandel und gehobene Gastronomie ins Visier. Bei Vertikalverkostungen werden gereifte Bordeaux-Blends beider Häuser entkorkt. Vertriebschef Norbert Hofstätter verspricht „internationales Format.“

+++ Einer der Topweine von Château de La Liquière in der AOC Faugères ist die Cuvée Cistus. Teilweise im Holzfass gereift, verschmelzen in diesem Biorotwein die Rebsorten Syrah, Grenache, Mourvèdre und Carignan. Entstanden ist ein intensiver, samtiger Tropfen mit Aromen von roten Beeren, Schokolade und Thymian (11 F82).

+++ Fred Loimer aus Langenlois nennt eine kleine Weinserie „Mit Achtung“. Das steht für Achtung vor der Natur, die dem Biodynamiker ein Herzensanliegen ist. Auf der ProWein präsentiert er vier solcher Naturalweine, die fachhandelstauglich sind, nämlich Grünen Veltliner und Gemischten Satz, jeweils Jahrgang 2015, sowie Muskateller und Ruländer aus 2016 (Halle 17 F10).

+++ Die Tenuta Luce in Montalcino, die zur Weindynastie Frescobaldi gehört, zeigt den ersten Jahrgang 2015 des neuen Weins Lux Vitis. Er besteht überwiegend aus Cabernet Sauvignon, der von einem 2004 bepflanzten Weinberg mit sandigem Mischboden stammt. Ihm wurde ein kleiner Anteil Sangiovese zugegeben, ausgebaut wurde er 24 Monate in neuen französischen Barriques. Degustiert werden können außerdem der Luce 2016, der in wenigen Wochen auf den deutschen Markt kommen wird, der Lucente 2016 und Luce Brunello 2014 (am Stand von Schlumberger, 14 D91).

+++ Der Star-Önologe Francois Lurton gilt als Pionier. Eine seiner Entdeckungen: das Uco Valley am Fuß der Anden in Argentinien, wo er 136 ha auf einem Stück Land namens Los Chacayes pflanzte. Zunächst nur der Name seines Weines von dort, wurde Los Chacayes 2017 zur GI (Geografischen Indikation). Eine Selektion aus unterschiedlichen Jahrga?ngen dieses besonderen bio-zertifizierten Weins bringt Lurton zur Messe mit (11 A28).

MMM

+++ Der Distributeur Mack & Schühle hat sein Angebot an mehreren Stellen erweitert, etwa bei roten Blends: Der Apothic Inferno wurde in Whiskeyfässern gereift. Neu aus Frankreich aufgenommen wurde die Markenfamilie Mythique. „Richtig Fett“ ist eine rote Cuvée, die sich besonders als Grillwein eignet. Demeter-zertifierte Bioweine bietet der Distributeur aus Spanien von La Oveja Negra (Syrah, Verdejo) und aus Italien von Villa San Giorgio an (Pinot Grigio, Montepulciano d‘Abruzzo) an. Der Riesling der Weinmanufaktur Schwan ist ein zertifizierter Biowein aus Rheinhessen. Aus dem Piemont kommt ein Rosato von Ricossa. Das Portwein-Angebot wurde erweitert mit Gran Cruz. Single-Malt-Whiskeys Speyside werden von Glen Moray und Tamnavulin vorgestellt sowie ein Blended Malt Scotch von Shackleton (13 C12-20).

+++ Generationswechsel in der Domaine des Malandes in Chablis: Gründerin Lyne Marchive hat die Verantwortung an ihre Kinder Richard und Amandine übergeben, um sich selbst einem neuen Projekt in Nordfrankreich zu widmen. Das Weingut soll sich nun in Richtung biologische Bewirtschaftung weiterentwickeln. Auf der Messe stellt die Familie ihre ganze Palette vor, vom Petit Chablis über Chablis Tour de Roy bis hin zu den Premiers Crus Côte de Léchet, Vau de Vey, Montmains, Fourchaume und Mont de Milieu sowie die Grands Crus Vaudésir und Les Clos (13 D66).

+++ Luxus-Rebranding: Der Prosecco-Hersteller La Marca präsentiert sein neues Image und die neuen Wein- und Schaumwein-Kollektionen. Das neue Konzept soll „Eleganz, Charme und kulturelles Erbe“ darstellen (15 C61).

+++ Das Familienweingut Domaine du Maridet aus dem Roussillon zeigt neu den Coume d'Al Llop, eine Cuvée aus Syrah, Grenache und Mourvèdre vom Kalk-Lehm-Böden (11 F128).

+++ Das VDP-Weingut Markgraf von Baden präsentiert sich mit einem komplett neuen Design. Die neuen Etiketten erinnern an ein Konvolut vier unterschiedlich großer Briefmarken mit Zahnung, die sich zu einem Ganzen fügen. Neben dem Logo des Weinguts sind Rebsorte und Herkunft erkennbar, zwei weitere Marken zitieren historische Gemälde, Wappen oder Schriftstücke aus der Familiensammlung und zeigen so die lange Geschichte des Hauses Baden auf, dem Eigentümer des Weinguts. Das Farbkonzept der Gutsweine ist in Schwarzweiß gehalten. Die Durbacher, Birnauer und Bermatinger Ortsweine sind durch goldene Schrift gekennzeichnet. Lagenweine und Große Gewächse heben sich durch schwarze Reliefetiketten mit goldener Schrift ab (13 A20, und 14, F40).

+++ Das Markgräflich Badische Weinhaus ergänzt seine Linie „Elfhundertzwölf“ mit einem Spätburgunder Rosé. Damit reagiere man auf die gestiegene Rosé-Nachfrage im LEH, heißt es von den Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien, die den Betrieb gemeinsam mit dem Haus Baden aus der Taufe gehoben hat. Nun umfasst die vor einem Jahr gestartete Linie aus fruchtbetonten Burgundern insgesamt vier Weine. Zum Launch des Rosé im März sind POS-Aktionen mit Verkostungen, Exklusivdisplays und Regaltools geplant (am Stand von Rotkäppchen-Mumm, 13 A20).

+++ Die Familie Woillemont bewirtschaftet das Château de Marmorières und die Commanderie Saint-Pierre La Garrigue in Südfrankreich. Letztere befindet sich in der Umstellung auf Bioanbau, während Château de Marmorières bereits die Anforderungen für das Nachhaltigkeitszertifikat Haute Valeur Environnementale (HVE) erfüllt. Dieses Jahr stellt die Familie drei neue AOP-Weine aus dem Languedoc vor, die mit ihren Etiketten um die Figuren der „famille francaise“ auffallen (11 H93).

+++ Das spanische Weingut Marqués de la Concordia Family of Wines ist Teil einer Gruppe von renommierten Weingütern sowie handwerklich produzierenden Feinkostherstellern, die unter dem Dach von The Haciendas Company auftreten. Marqués de la Concordia mit Sitz in Cenicero erzeugt Weine der DOCa Rioja in den Qualitätsstufen Crianza und Reserva sowie reinsortigen Tempranillo und Rioja Blanco. Am Stand in Halle 10 A231 können die Weine des Unternehmens verkostet werden.

+++ Inventa heißt die neue Linie der Genossenschaft Marrenon aus dem südlichen Rhônetal. Diese Premiumkollektion besteht aus Rot- und Weißweinen von ausgewählten Parzellen im Luberon und im Ventoux. Sie umfasst den weißen Luberon Les Vallons (Vermentino, Grenache), den roten Luberons Les Combes (Syrah, Grenache) und Le Roc (Syrah) sowie den roten Ventoux Les Gres. Mit der Reihe setzen die Winzer ihr vor rund zehn Jahren gestartetes Projekt zur Klassifizierung ihrer Terroirs fort. Die Weine der Inventa-Serie zählen zu den „Selections Parcellaires“, zu denen auch die Cuvées Gardarem, Grand Marrenon und Orca gehören. Überdies bringen die Winzer die Lagenweine Sepia (rot) und Doria (weiß) aus der AOP Luberon in überarbeiteter Ausstattung mit. Einen neuen Look bekommen hat auch der Rosé-Schaumwein Cuvée M (am Stand des Vertriebsbüros Vinergie, 12 A10).

+++ Der Mas de la Devèze aus dem Roussillon wird eine Premiumcuveée vorstellen, bei der die Syrah-Traube im Mittelpunkt steht. Nach 18 Monaten Ausbau im Barriquefass werden die Weine in Siebdruck-Holzkisten ausgeliefert (11 H87).

+++ Der Mas Gabinèle aus Faugères stellt einen außergewöhnlichen Weißwein vor: zwölf verschiedene Rebsorten – weiß und rosé – kommen in der Cuvée Pechaligous zusammen. Viele der verarbeiteten Sorten sind sehr rar, wie Piquepoul, Savagnin oder Clairette (11 G120).

+++ Maxx Weine stellt mehrere neue Weingüter vor: Aus Italien ergänzen das Rotwein-Sortiment des Bonner Importhauses die Weingüter Badia a Coltibuono (Chianti) und Rivera (Apulien). Ebenfalls neu ist ein Lugana von Malavasi. Aus Portugal kommt Casa de Santar aus dem Dão mit zwei Weinen dazu. Gassac aus dem Languedoc-Rousillon wurde mit drei Weinen neu aufgenommen. Außerdem bietet der Importeur nun Sekte des renommierten deutschen Sekthauses Raumland an. Aus eigener Produktion kommt der Werner Wermut PN Red dazu, der auf der Basis von Spätburgunder hergestellt wird (10 H44).

+++ Das Weingut Mehofer – Neudeggerhof aus Neudegg/Wagram, zeigt mit der immer beliebter werdenden Sorte Roter Veltliner Flagge, in Form eines ansehnlichen 2017er Trios als Klassik (beachtlicher, sehr günstiger Basiswein), Ortswein (für nur 11% Vol. Alkohol geschmacklich recht gehaltvoll) und als elegantem Premiumgewächs aus der Riede Wadenthal, mit dem die Mehofers schon weit oben mitspielen (17 F100).

+++ Castello di Meleto präsentiert seinen Chianti Classico DOCG des neuen Jahrgangs 2017. Der reinsortige Sangiovese reifte 15 Monate in slowenischer Eiche. Daneben produziert wird auch Chianti Classico DOCG Riserva und Gran Selezione, ein Schaumwein aus Sangiovese, zwei Rosés aus Sangiovese und Canaiolo Nero, ein Sangiovese-Merlot-Blend sowie reinsortiger Vermentino, Malvasia Nera und Merlot (16 H48).

+++ Die Kellerei Peter Mertes erweitert ihr Sortiment mit einem Cider der Marke City in einer goldmattierten, pfandfreien 200-ml-Dose, der trendaffine Käufergruppen ansprechen soll. Daneben wird die Biolinie Landlust mit zwei neuen Rebsortenweinen erweitert: Chardonnay feinherb und Merlot trocken. Beide stammen, wie alle Weine der Serie, aus Deutschland und sind zudem als vegan gelabelt (13 C02).

+++ Das VDP-Weingut Josef Milz von der Mosel hat neben den traditionellen Qualitäten Kabinett, Spätlese und Auslesen 2018 damit begonnen, einen Teil der Weine zusätzlich in kleinen Holzfässern auszubauen. Durch die größere Oberfläche des kleinen Holzfasses werde die Aromatik intensiviert, heißt es. Der erste Wein aus dieser Serie ist die Apotheke GG 2017 mit einem historischen Etikett aus den 40er Jahren (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Im chilenischen Valle Bio Bio gibt es 100 Jahre alte Cinsault-Reben, die die Aufmerksamkeit des Star-Weinmachers Aurelio Montes erregt haben. Er beweist seine Begeisterung für die Sorte, indem er sie in die Linie Montes Outer Limits aufnahm. Auf der Messe wird der Outer Limits Cinsault Old Roots 2018 zu verkosten sein (9 F77).

+++ Zum Jubiläum des Mauerfalls 1989 und der deutschen Wiedervereinigung 1990 bringt die Moselland eG den feinherben Riesling „Freiheit“ auf den Markt. Auf der Flasche mit Fensterbildeffekt sind die damaligen Ereignisse als Graffiti-Kunst dargestellt. Außerdem wurden einige Designs aufgefrischt, wie die Moselland Liter-Serie und die Bioweinlinie 3 Talente. Einen kompletten Relaunch hat die Rheinhessen-Serie Carl Zuckmayer erfahren. Aus dem neuen Etikett ist ein Z in der Mitte ausgespart, so dass Flasche und Inhalt durchscheinen. Die Moselweine der Serie Akzente wird es nun auch in der 0,25-l-Flasche geben. Außerdem hat die Genossenschaft ihren ersten Pétillant Naturel aus dem Jahrgang 2018 hergestellt. Zudem kann der Riesling Steillagenheld mit Augmented-Reality-Etikett ausprobiert werden: Dabei wird der Comic-Held auf der Flasche über das Smartphone lebendig (13 C30).

+++ Dorli Muhr vom Weingut Muhr-van der Niepoort in Carnuntum erntet und vinifiziert die verschiedenen Subrieden der Blaufränkisch-Lage Spitzerberg getrennt und beobachtet genau die Entwicklung. Neben dem Liebkind aus der extrem exponierten Ried Kobeln bringt sie ein erstes Muster ihres Blaufra?nkisch Ried Roterd mit. Auch den Ried Spitzerberg 2016, einen der höchstbewerteten Rotweine Österreichs aus seinem Jahrgang, hat sie im Gepäck (17 C07).

+++ Das Weingut Müller in Krustetten (Kremstal) gibt der erlangten Zertifizierung „Nachhaltig Österreich“ Ausdruck mit einem sehr typischen pfeffrig-würzigen Grünen Veltliner 2018, bezeichnet als „Aus Liebe zur Natur“. Ansonsten wird auf die besondere Stärke bei Sekt aus Göttweiger Fluren verwiesen (17 A24).

NNN

Das Weingut Georg Naegele aus der Pfalz stellt den Relaunch der Fachhandels-Ausstattung vor. Angelehnt an die Premiumserie aus dem letzten Jahr tragen nun auch die Guts- und Basisweine das neue Logo des Hambacher Familienweinguts (Halle 14 B40).

+++ Im Weingut Nastl in Langenlois haben die Junioren Alexander und Christian weitgehend die Regie von den Eltern Günter und Renate übernommen. Jetzt stellen sie erstmals ihren eigenen Wein vor: Nur steht für Nastl pur. Pate steht vollreifer Chardonnay, mit „Haut und Haaren“ vergoren und dann nach Abschöpfen eines Großteils der Maische unter einer Schutzschicht aus gequetschten Trauben gelagert. Nur kommt ohne Filtration in die Flasche (17 C09).

+++ Die Lage ist weltberühmt, aber noch nie gab es einen Schaumwein aus dem Kallstadter Saumagen - bis jetzt. Johannes Häge, Kellermeister im pfälzischen Weingut am Nil, öffnet erstmals wenige Flaschen der raren Köstlichkeit. Er will zeigen, dass auch Schaumweine das Terroir transportieren koönnen (13 C119).

+++ Das Weingut Nimmervoll aus Engelmannsbrunn will mit dem in der Region Wagram eher seltenen Traminer auftrumpfen (Halle 17 CO1A) und hat dafür Roten und Gelben Traminer vermählt. Eine zartgliedrige, saftige (preiswerte) Variante, genannt Wagramlöss, wurde im Edelstahl ausgebaut. Füllig und elegant präsentiert sich der Lagenwein Fuxberg, der im gebrauchten Akazienholz reifte.

+++ Hans (John) Nittnaus aus Gols (Burgenland) will Grünen Veltliner neu erfinden, ganz ohne „Pfefferl“ und Spritzigkeit, dafür mit angenehmer Fülle bei nur 12% Vol. Alkohol, betonter Herbe und Geradlinigkeit. Der Wein lag zehn Monate auf der Vollhefe im 2.000-l-Fass. Die Trauben stammen aus einem 45 Jahre alten Weingarten am Leithaberg. Der Wein (präsentiert in Halle 17 A01) wurde Elektra getauft, nach einer rachlustigen Dame aus der griechischen Mythologie.

OOO

+++ Der Importeur Orbis Vini stellt neben seinem Exklusivpartner Quinta da Plansel weitere portugiesische Winzer vor. Ein Highlight ist der 2018er Vinho Verde von Santa Cristina, den es als Branco, Rosé und als reinsortigen Alvarinho gibt. Von der Quinta da Plansel kann der neue Family-Estate-Wein Luisa probiert werden, der von der ju?ngsten Tochter Luisa vinifiziert wurde. Weiterhin gibt es einen 2018er Rose?, der erstmals in der Magnumflasche angeboten wird (10 B15).

+++ Château d’Or et de Gueules aus der südfranzösischen Region Costières de Nîmes zeigt seine Linie Les Cimels in neuem Look. Das Weingut stellt gerade auf Biodynamie um und arbeitet zudem mit musikbegleiteter Weinbereitung (11 F96).

+++ Mit dem Jahrgang 2016 stellt Ornellaia die elfte Edition seines Kunstprojektes „Vendemmia d’Artista“ vor, einer Verbindung zwischen Kunst und Weinwelt, für die ein zeitgenössischer Künstler auf den Etiketten den neuen Jahrgang interpretiert. Für den Ornellaia 2016 La Tensione („die Spannung“) wurde die iranische Künstlerin Shirin Neshat mit der künstlerischen Umsetzung beauftragt. Jede 6er-Kiste wird eine 0,75-l-Flasche mit dem Künstleretikett enthalten. Gutsdirektor Axel Heinz und Verkaufsdirektor Tim Banks werden außerdem auch Le Serre Nuove dell’Ornellaia 2016, Le Volte dell’Ornellaia 2017 und den weißen Poggio alle Gazze 2017 zur Verkostung anbieten (am Schlumberger-Stand, 14 D91, und am Stand des Consorzio Bolgheri, 16 H70).

+++ Die Oversea Wine Alliance, ein Zusammenschluss von 18 Neue-Welt-Weingütern mit Europa als Zielmarkt, hat ihr Sortiment erweitert. Zum Angebot gehören hoch bewertete Premiumweine, eine breite Palette von Rebsorten und Preisbereichen sowie Lager und Logistik in Europa. Termine können ausgemacht werden bei Michael Strater, weinvertrieb.strater@t-online.de (9 F69).

PPP

+++ „Oh la la“ heißt die neue Cuvée von Château de Paraza im Languedoc. Sie vereint Syrah und Marselan mit Merlot und Cabernet Franc. Seit 2019 werden die Weine mit dem Nachhaltigskeitslabel HVE Niveau 3 zertifziert, um den umweltbewussten Anbau zu unterstreichen (11 G86.)

+++ „Steiles Ding“ heißt der neue junge Wein vom Mittelmosel-Weingut Paulinshof. Es ist ein komplexer Riesling aus der Steillage (13 A90).

+++ Importeur Stephan Pellegrini hat drei neue Produzenten in sein Sortiment aufgenommen. Aus dem Piemont ist das Weingut Paolo Manzone dazugekommen, das in der Hügellandschaft der Unterregion Langhe liegt und über mehrere Premiumlagen verfügt, darunter der Cru-Weinberg Meriame, an dem das Haus von Paolo und Luisella Manzone steht. Von Cantina Sampietrana aus Apulien wurde die Linie Cinquantino mit Primitivo, Negroamaro und Malvasia aufgenommen. Das Spirituosen-Angebot wurde erweitert mit Silvio Carta, der Premiumspezialitäten aus seiner Heimat Sardinien anbietet. Außerdem werden am Stand des Importeurs Vertreter von Villa Sandi, Rocca delle Macìe, Villa Lantana, Lo Zoccolaio und La Toledana persönlich anwesend sein (16 H30).

+++ S. Pellegrino und Acqua Panna feiern 25 Jahre ProWein mit einem limitierten Flaschendesign. Bis März sind die beiden Mineralwässer als ProWein-Edition im Getränkefachgroßhandel erhältlich. Anschließend sind die Flaschendesigns dann auf Restauranttischen in ganz Deutschland zu sehen. Die italienischen Firmen pflegen seit langem eine Partnerschaft mit der Fachmesse (16 A80-A82).

+++ Einen ökologisch erzeugten Cava präsentiert Pere Ventura mit dem Tresor Organic Reserva Brut. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung der traditionellen Penedès-Rebsorten Xarel-lo, Macabeo und Parellada. Die Rebflächen liegen im mittleren und oberen Penedès mit tiefem, leicht kalkhaltigem Boden. In den Weinbergen werden nur organischer Dünger und organischer Pflanzenschutz eingesetzt, nach den Öko-Richtlinien des Katalanischen Rats für ökologische Produktion CCPAE (10 D323).

+++ Der Weingut Pfaffl aus dem Weinviertel erweitert sein Sortiment mit dem Rosé La Grande 2018 aus Zweigelt und St. Laurent. Im Gegensatz zur landläufigen Gewohnheit wurde dieser einmal nicht leicht und spritzig, sondern vollmundig ausgebaut, mit 36 Stunden Maischestandzeit und Holzfassreife. Winzer Roman Josef Pfaffl ließ sich dabei von den kräftigen Rosés des Provence inspirieren. Eine zweite Neuheit ist die Cuvée Privat 2017 aus Merlot und St. Laurent, dessen Etikett der Hinweis „Für meine Julia“ ziert und den er für den Genuss zu zweit empfiehlt (17 C12.)

+++ „Voici mon Secret“ („Hier ist mein Geheimnis“) heißt der neue Weißwein IGP Côtes de Gascogne der Winzergenossenschaft Plaimont aus Südwestfrankreich. Das „Geheimnis“ dieses Rebensafts: der reduzierte Alkoholgehalt von nur 9% Vol. - eine leichte Sommercuvée auf Basis der lokalen Rebsorte Colombard. Ebenfalls neu ist die rote Cuvée Chez Louisat von Tannat und Cabernet Sauvignon aus dem Anbaugebiet Madiran am Fuß der Pyrenäen (am Stand des Vertriebsbüros Vinergie, 12 A10).

+++ Puech-Haut, eines der meistbenoteten Weingüter des Languedoc, hat im September 2017 das benachbarte Château Lavabre gekauft und in dessen Cru investiert. Das Ergebnis ist eine Rotweincuvée, die sich gut unter die Prestigeweine des Ausnahmeweinguts einreiht (11 G105).

+++ Die Fattoria Le Pupille aus der Maremma im Süden der Toskana wird von Elisabetta Geppetti und ihrer Tochter Clara Gentili geführt. Spitzenweine sind der Saffredi, eine Cuvée von Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah, und der Poggio Valente, die Maremma-Interpretation des gleichnamigen Sangiovese-Crus. Auf der Messe vorgestellt werden von beiden die Jahrgänge 2016 und 2017. Hinzu kommt ein neuer Wein: der Le Pupille, ein reinsortiger Syrah, der zehn Monate in neuen Barriques und anschließend weitere 22 Monate auf der Flasche reifte. Gepflanzt um die Jahrtausendwende, ist der 2015er der erste Jahrgang. Außerdem stehen zur Verkostung bereit: Morellino di Scansano 2018, Morellino di Scansano Riserva 2016, Poggio Argentato 2018, Rosamati 2018, Pelofino 2018 und Solalto 2008 (am Stand von Consigliovini, 16 J25).

+++ Das Weingut Pleil in Wolkersdorf (Weinviertel) erweiterte 2018 sein Piwi-Sortiment und präsentiert in Halle 17 C10 die Sorten Pinot Nova (mit Spätburgunder-Blut), Blüten-Muskateller (eine russische Kreuzung, sehr gut für edelsüße Weine geeignet) sowie die beiden vom Namen her irreführenden Sorten Donauveltliner und Donauriesling (17 C09).

+++ Protos wurde im Jahr 1927 von einigen ambitionierten Winzern als Gemeinschaftsprojekt in Peñafiel in der DO Ribera del Duero gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Auf der Messe (Halle 10 B231 präsentiert das Unternehmen in erster Linie seine neuen Jahrgänge -sowohl von den Rotweinen aus der DO Ribera del Duero als auch von den Verdejo-Weißweinen aus der DO Rueda: Aire de Protos 2018, Verdejo 2018, Verdejo FB 2017, Crianza 2015, Reserva 2013, Gran Reserva 2012, Protos 2015 und Grajo Viejo 2015. Besucher können sich am Stand ein Bild von den verschiedenen Qualitäten und Preiskategorien machen. Verkostungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus an der Weinbar des Gemeinschaftsstands der DO Ribera del Duero.

QQQ

+++ Die Weinberge von Castello di Querceto oberhalb der Hügel von Greve in Chianti sind sehr unterschiedlich. Deshalb produziert das Weingut außer Chianti Classico, Chianti Classico Riserva und Gran Selezione noch weitere fünf auf das Terroir abgestimmte Crus wie etwa QR (Querceto Romantic), eine Cuvée aus Petit Verdot, Merlot und Syrah. Die Inhaber Antonietta und Alessandro François stellen auf der Messe vor: Il Picchio Chianti Classico Gran Selezione 2015, Chianti Classico Riserva 2015, Chianti Classico 2017 und unter den Crus Querceto Romantic 2011, IGT La Corte 2013 und IGT Cignale 2012 (am Stand von Schenk, 16 J03).

RRR

+++ Das Familienweingut Domaine de la Rectorie aus dem Roussillon stellt die neue Linie Bergerie des Abeilles aus dem Hinterland von Banyuls-sur-Mer vor (11 F122).

+++ Das VDP-Weingut Reichsgraf von Kesselstatt von der Mosel stellt seinen neuen VDP-Gutswein 2017 Pinot Blanc Réserve vor. Als Burgunder ein besonderer Repräsentant für die Kaseler Lage Kehrnagel und Herrenberg – der Chablis der Ruwer sozusagen (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Distributeur Remy & Kohlhaas präsentiert in diesem Jahr die neue Ausstattung der Serie Carl Jung Alkoholfrei der gleichnamigen Rheingauer Weinkellerei. Die Range besteht aus alkoholfreien Rebsorten- und Schaumweinen und zeigt sich nun in einem frischen, modernen und klar strukturierten Design. Ebenfalls nach einen Markenrelaunch werden von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach die ersten Weine des Jahrgangs 2018 bei dem Distributeur präsentiert, die unter Führung der neuen Chefönologin Katrin Puff entstanden sind (13 A29).

+++ Seit seinem Gründungsjahr 1971 macht das Weingut Riecine von sich reden, nicht nur aufgrund seiner Lage in Gaiole in Chianti, sondern auch durch seine Pionierrolle als respektvoller und rigoroser Interpret der Sangiovese-Traube. Heute gehören zu dem biologisch bewirtschafteten Anwesen 21 ha Rebfläche. Exportmanagerin Elisa Gramaccioni präsentiert die neuen Jahrgänge: Chianti Classico 2017, Chianti Classico Riserva 2016, La Gioia 2015 IGT Toscana und Riecine di Riecine 2014, den Sangiovese-Cru aus dem historischen Weinberg des Gutes. Ganz neu im Sortiment ist der TreSette, Jahrgang 2016. Der Önologe und Gutsdirektor Alessandro Campatelli hat damit erstmals auf dem Weingut einen reinsortigen Merlot abgefüllt, in limitierter Auflage von 27.000 Flaschen. Der Wein reifte 20 Monate in drei Tonneaux zu je 7 hl – daher der Name TreSette, zu deutsch „DreiSieben“ (am Stand des Consorzio Chianti Classico, 16 H50).

+++ Fassproben des 2018 Scharlachberg Riesling trocken gibt es beim rheinhessischen Weingut Riffel zu verkosten. Zwei Varianten derselben Parzelle stehen zum überraschenden Vergleich: Einmal wurden die Triebe geschnitten, einmal gewickelt. Die Winzer Carolin und Erik Riffel stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung (13 C80).

+++ Das Bordelaiser Weinunternehmen Baron Philippe de Rothschild präsentiert sich in Halle 11 H40 und stellt dort vor allem seine Markenserie Mouton Cadet vor sowie den Jahrgang 2017 der chilenischen Marke Escudo Rojo, der Anfang 2019 auf den Markt gekommen ist. Der Wein ist für die gehobene Hotellerie, Gastronomie und den Fachhandel gedacht (UVP ab 12,95 Euro, Vertrieb über Reidemeister & Ulrichs/Eggers & Franke).

+++ Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien führen für sechs Produkte 0,2-l-Flaschen ein, und zwar für Rotkäppchen Flaschengärung Riesling (in der Geschenkpackung), Rotkäppchen Rubin, Rotkäppchen Alkoholfrei Rosé, Jules Mumm Rosé Dry, Mumm Rosé Dry und MM Extra Rosé (in der Geschenkpackung). Für die Marke Rotkäppchen wird außerdem eine Etikettenaktion gestartet, bei sich die Konsumenten Flaschenetiketten mit einem eigenen Bild gestalten lassen können. Für die Marke Jules Mumm wird eine limitierte Kühlmanschette aus Kunstfell vorgestellt. Diese ist angelehnt an den „Markenbotschafter“, das Lama Jules. Eine Kühlmanschette in Blau, Pink oder Beige erhält der Kunde ab Mai bei einem Kauf von drei 0,75l-Flaschen gratis dazu (13 A20).

+++ Das klassische Chianti-Weingut Ruffino stellt erstmals einen Chianti Classico Gran Selezione vor, den Romitorio di Santedame Jahrgang 2015. Von dem Blend aus 90% Sangiovese und 10% Colorino wurden nur 6.500 Flaschen produziert. Er stammt aus der Einzellage Conca d’Oro di Castellina. Romitorio di Santedame ist eine historische Marke von Ruffino, die erstmals 1990 als Toscana IGT gemacht wurde, damals ein Blend aus Colorino mit etwas Merlot (16 H50).

+++ David Gölles brennt österreichischen Whiskey und Rum und ist der Sohn des berühmten steirischen Schnaps- und Essigpioniers Alois Gölles. Er tüftelte in den letzten vier Jahren intensiv an unterschiedlichen Destillationsarten und Lagervarianten. Unzählige kleine Chargen hat er in seinem Keller. 2018 gründete er in der Steiermark sein eigenes Unternehmen Ruotkers. Seine brandneue Whiskey- und Rum-serie, die im Frühling auf den Markt kommt, gibt es als Vorpremiere an seinem Stand zu probieren (17 F10).

+++ Aroma-Rebsorten bilden die neue Weinlinie „Wein trifft Frucht“ vom Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg. Sie enthält drei Weine der Rebsorten Gewürztraminer, Scheurebe und Muskateller in feinherber und lieblicher Geschmacksrichtung. Die Etiketten sind mit floralen Eyecatchern versehen und in Farbnuancen gehalten, die an die Aromen der Rebsorten erinnern (am Gemeinschaftsstand der WeinAllianz, 14 D29).

SSS

+++ Hannes Sabathi ist für Sauvignon Blanc von unterschiedlichen südsteirischen Böden bekannt. Zur Messe bringt er neben den 2016/2017ern und dem Basissortiment aus 2018 zwei Neuheiten mit: den neuen Ortswein 2018 Sauvignon Blanc Leutschach und eine Fassprobe des neuen Lagenweins 2017 Sauvignon Blanc Dirnbeck. Auch dabei: 2015er Sauvignon Blanc Reserve, der nur in herausragenden Jahren mit höchster Reife selektiert und in kleinen Holzfässern ausgebaut wird (17 D40).

+++ Der Münchner Distributeur Saffer Wein baut sein Apulien-Angebot aus mit dem Susumaniello Puglia IGT und dem Nero di Troia Primitivo Puglia IGT, jeweils von Contessa Marina. Aus der LEH-Serie „14“ aus Apulien werden Primitivo di Manduria, Primitivo di Manduria Reserva, Primitivo Salento Rosato und der weiße Fiano Salento vorgestellt. Ausgezeichnet als bester italienischer Rosato im LEH wurde der Pinot Grigio Rosato Vigneti delle Dolomiti IGT Mastri Vernacoli von Cavit (15 A62).

+++ In der DOC Monreale, nur wenige Kilometer außerhalb von Palermo, befindet sich das Weingut Sallier de la Tour, das seit 2009 der Winzerfamilie Tasca d'Almerita gehört. Es ist spezialisiert auf den Anbau von Syrah. Neu im Sortiment ist der Madamarosè 2018, ein frischer, feiner Rosé aus Syrah. Zur Verkostung stehen außerdem der Spitzenwein La Monaca 2015, ein reinsortiger Syrah aus dem ältesten Weinberg des Guts, sowie Weine aus den autochthonen Sorten Nero d’Avola und Inzolia bereit (am Stand von Consigliovini, 16 J25).

+++ Das Maison Salin präsentiert den neuen Jahrgang der Domaine de Tamary AOC Côtes de Provence, ein Gemeinschaftsprojekt von Frédéric Salin und Jean-Luc Zuger, dem Inhaber von Château Malescot St-Exupéry in Margaux. Außerdem werden die Zweitweine 2016 Dame de Malescot sowie 2016 L’Abeille de Fieuzal vorgestellt, beides exklusive Marken von Salin (11, J21).

+++ Seit dem 1. Advent 2018 gibt es beim VDP-Weingut Prinz Salm (Nahe) einen neuen Sekt. Der Wildgraf Pinot Sekt Brut Nature ist eine Cuvée aus Weiß-, Grau- und Spätburgunder mit buttrigem Mousseux. Das Weingut tritt außerdem neuerdings mit dem Zertifikat Fair'n Green auf (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Das VDP-Weingut Karl Schaefer (Pfalz) hat nach acht Jahren Pause wegen Neubepflanzung wieder ein Großes Gewächs aus der VDP Großen Lage Pechstein herausgebracht. Außerdem wird Ende 2019 erstmals ein Spätburgunder als VDP Erste Lage in den Verkauf kommen (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Das Weingut Schales aus Rheinhessen gibt Fassproben seiner veganen Weißweine Jahrgang 2018 in die Verkostung. Außerdem bekommt der 2018 gelaunchte trockene Grauburgunder „Her mit dem schönen Leben“ einen Rosé feinherb als Partner. Von den Rotweinen Mont Donnerre Pinot Noir und der Cuvée Horrido! werden die Jahrgänge 2015 vorgestellt (14 D39).

+++ Der Importeur Schenk präsentiert als Neuheit aus Apulien den Masso Antico Rosso Puglia IGT von Il Potere, der im Grappafass gereift wurde. Aus der Toskana und mit drei Gläsern im Gambero Rosso ausgezeichnet ist der Lunadoro Pagliareto Vino Nobile di Montepulciano DOCG, der 20 Monate im französischen Eichenfass reifte. Außerdem zeigt das Unternehmen aus Baden-Baden den Gergenti Rosso Terre Siciliane IGT Il Vero Siciliano, eine Cuvée aus den regionalen sizilianischen Rebsorten Nero d’Avola, Nerello Mascalese und Frappato (16 J03).

+++ Attribut heißen die neuen Lagenweine der Linie Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker aus Rheinhessen. 2017er Pinot Blanc Guldenmorgen und 2017er Pinot Noir Gottesgarten werden von Hand gelesen und mit Naturkorken ausgestattet. Damit hat das Weingut seine eigene dreistufige Pyramide umgesetzt: Neben den Lagenweinen Attribut gehören dazu die Charakter-Ortwsweine vom Zornheimer Berg und die Fundament-Gutsweine (14 D39).

+++ Die Sektmanufaktur Schloss Vaux aus Eltville bringt neu ihren Vaux Rose? Brut in der halben und in der Magnumflasche mit. Außerdem exklusiv und neu fu?r die Gastronomie: Vaux Blanc de Blancs, eine Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und etwas Auxerrois. Insgesamt bringt das Sekthaus zwölf Jahrgangssekte mit, die alle mindestens 18 Monate auf der Hefe lagerten. Offeriert werden außerdem „Reserve-Schätze“ mit kleinsten Auflagen (14 D79).

+++ Das VDP-Weingut Schloss Vollrads (Rheingau) verabschiedet sich nach 15 Jahren vom Vinolok-Glasverschluss und stellt das gesamte Sortiment auf Drehverschluss um. Zudem wird die Umsetzung der vierstufigen VDP-Klassifikation vollendet. Ab Jahrgang 2018 werden neben den VDP-Gutsweinen auch Ortsweine aus Winkel sowie die Stufe VDP Erste Lage eingeführt. Die Etiketten werden farblich an die jeweilige VDP-Klassifikationsstufe angepasst und bekommen ein neues Design (am VDP-Stand, Halle 14).
 
+++ Der Schaumwein-Spezialist Schloss Wachenheim stellt am Messestand sein vielfältiges Sortiment vor, darunter auch eine Neuheit, die dem Fachpublikum exklusiv auf der ProWein präsentiert wird. Zudem rückt das Unternehmen den Apfel-Schaumwein Esprit sowie Azzuro Vino Spumante in den Mittelpunkt. Beide Produkte wurden bereits 2018 erfolgreich auf der ProWein vorgestellt und stehen auch weiterhin im Fokus. Der Esprit soll laut Unternehmensangaben eine hochwertige und spannende Alternative zu Sekt darstellen. Azzurro ist ein spritziger Vino Spumante (Weiß und Rosé) auf Basis ausgewählter italienischer, zu 100% kalt vergorener Weine, der schon durch seinen Look mediterranen, authentischen Lifestyle verkörpert (13 D32). 

+++ Der Distributeur Schlumberger, der dieses Jahr 50-jähriges Bestehen feiert, hat das traditionsreiche VDP-Mosel-Weingut Maximin Grünhaus ins Programm aufgenommen. Außerdem gibt es einen Neuzugang aus der Rioja zu vermelden: den Pantocrator 2005 aus Rioja Alta von Bodegas Taron, limitiert auf 12.000 Flaschen. Vom Grappa-Hersteller Nonino wird der neue Ginger Spirit vorgestellt, ein Destillat aus reinem Ingwer mit 50% Alkohol in der 500-ml-Flasche aus satiniertem Glas mit Diamantschliff und Samtoptik. Auch den Sake-Trend hat der Distributeur aufgegriffen und vertreibt nun Akashi Tai Sake aus der gleichnamigen Brewery – einem kleinen Betrieb, der seit 1856 nach traditioneller Methode braut. Vom Sherry-Hersteller Bodegas Lustau stammt als Neuheit ein Vermut Rosé in Premiumqualität, der auch als Onpack mit passendem Glas erhältlich ist. An der Schlumberger-Bar präsentieren Barkeeper ihre Cocktailtrends 2019, z. B. Low-Alcohol-Drinks auf Sake- und Wermut-Basis und Kreationen mit infusionierten Spirituosen (14 D91).

+++ Einzellagen separat in Fuder zu füllen und diese einzeln zu verkaufen, hatte an der Mosel Tradition, ist heute jedoch aufgrund des Aufwands nicht mehr üblich. Das Weingut Martin Schömann lässt diese Tradition wiederaufleben. Bei Abnahme von 1.000 l Wein – einem Fuder – kann ein Fachhändler oder Gastronom sich sein Lieblingsfass selbst aussuchen. Der Wein stammt aus Einzellagen wie der Zeltinger Sonnenuhr. Auch das Etikett für die Flaschen kann der Kunde individuell gestalten. So kann er einen Wein anbieten, den es in dieser Form nur bei ihm gibt (am Demeter-Stand, 13 D70).

+++ Der Importeur Segnitz hat sein Sortiment mit mehreren Weinen aus der Neuen und der Alten Welt erweitert. Aus Kalifornien sind neu dabei Cabernet Sauvignon Institution von Silver Oak Cellars und Ulysses von Moueix, ein Cabernet Sauvignon mit etwas Cabernet Franc und Petit Verdot aus einer Einzellage im Napa Valley. Aus Australien kommt mit Grosset Wines ein Spitzenproduzent für Riesling dazu, der auch seine Rotweincuvée Gaia aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc vorstellt. Vom Ätna in Sizilien stammen die Rot- und Weißweine der Etna DOC von Terre Nere, einem Vorreiter für Qualitätsweine in der Region. Vorgestellt wird außerdem der 2017 Lavignone Barbera d’Asti aus dem Haus Pico Maccario, der im 2019er Gambero Rosso mit drei Gläsern ausgezeichnet wurde. Den Lavignone gibt es auch in einer Buntstifte-Geschenkverpackung, die am Stand begutachtet werden kann. Von der Domaine Leflaive werden die ersten Einzellagenweine aus dem Mâconnais vorgestellt, die das Weingut im Vorgriff auf eine derzeit diskutierte Lagenklassifikation in diesem Gebiet produziert hat wie etwa den 2017 Mâcon Verzé Les Chênes (14 D90).

+++ Das sardische Weingut Siddùra, nur wenige Kilometer von den Stränden der Costa Smeralda entfernt ansässig, zeigt seine Weißweine aus Vermentino: Maìa 2016, Spèra 2018 und Bèru 2015, der acht Monate in neuen Eichenfässern reifte. Bei den Rotweinen ist der Fòla 2016 DOC Cannonau di Sardegna dabei, der sich erstmals mit dem Prädikat „Riserva“ präsentiert. Dazu kommen der Èrema 2016 DOC Cannonau di Sardegna, der jüngste Rotwein des Weingutes, der Bàcco 2015 aus der autochthonen Sorte Cagnulari, der Tìros 2014, eine Cuvée aus Sangiovese und Cabernet, sowie der Passito Nùali 2015 aus Moscato-Trauben. Eine Neuheit ist der Cannonau-Rosé Nudo 2018 (16 C11).

+++ Die Kölner Agentur Smart Wines präsentiert die neuen Einzellagen Meurtet und La Côte Glacière aus dem Hause Champagne Deutz. Ein Neuzugang im Portfolio ist der Prosecco-Hersteller Borgoluce mit biozertifiziertem Prosecco. Das toskanische Weingut Capezzana, das die Agentur schon seit mehreren Jahren vertritt, ist mit dem Jahrgang 2015 nun auch vollständig biozertifiziert. Von den österreichischen Weingütern Prieler und Wachter-Wiesler, ebenfalls beide biozertifiziert, werden terroirgeprägte Blaufränkisch vom Leithagebirge und vom Eisenberg vorgestellt (16 J61).

+++ Die Cantina di Soave stellt ihre aktuellen Kollektionen in Halle 16 D24 vor. Die Genossenschaft gehört seit langem zu den Big Playern in Norditalien und offeriert ein breites Portfolio an Marken und Weinlinien, die am Stand verkostet werden können.

+++ Die Agentur GES Sorrentino kommt mit mehreren Neuheiten zur Messe. Von Antica Casa Visconti vom Gardasee wird erstmals der Garda Classico Rosso DOP Franco Visconti 2015 gezeigt, eine Cuve?e aus Grappello, Marzemino, Sangiovese und Barbera aus dem Barrique. Guido Berlucchi stellt dem ‘61 Franciacorta Millesimato Nature DOCG 2011 – gerade vom Gambero Rosso zum „Schaumwein des Jahres“ geku?rt – mit dem ‘61 Franciacorta Millesimato Nature Rose? DOCG aus gleichem Jahrgang ein Pendant aus Pinot Nero zur Seite. Der Proseccop-Produzent Viticoltori Ponte hat neu im Angebot den Pinot Grigio delle Venezie Spumante Brut DOC. Marchesi di Barolo hat zu ihrem Langhe-Wein Nebbiolo Bric Amel DOC ein weißes Gegenstück kreiert, den Langhe Bianco Bric Amel DOC aus Sauvignon, Arneis und Chardonnay. Der Schaumweinhersteller Astoria erweitert sein Angebot mit der Spumante-Linie 9,5 Cold Wine mit nur 9,5% Vol. Alkohol in Brut, Extra Dry und Pink sowie einem alkoholfreien Schaumwein. Premiere feiert zudem die Linie Honor mit der Cuvée Brut Venezia DOC und dem Rose? Extra Dry Venezia DOC, beide auch in 3-l-Flaschen erhältlich. Debütanten sind außerdem der aromatische Xala Ribolla Gialla Spumante Brut und der Stillwein El Ruden Rosso Veneto IGT 2016. Von Le Rocche Malatestiane wird der Sigismondo Sangiovese di Romagna Superiore DOC vorgestellt, der zweimal in Folge drei Gläser im Gambero Rosso zugesprochen bekam – und das bei einem sehr günstigen Preis. Zwei neue Weinlinien präsentiert die Cantina di Montalcino von der Marke Da Vinci. Die vier Toscana IGTs der Serie Villa da Vinci sind eine Reminiszenz an das Universalgenie und an die Region. Die Linie I Capolavori interpretiert den Sangiovese mit Chianti DOCG, Chianti Riserva DOCG, Rosso und Brunello di Montalcino DOCG. TreRose in Montepulciano erweitert das Angebot mit Istrione Rosso Toscana IGT 2015, einer holzgereiften Cuvée aus Sangiovese, Cabernet und Syrah. Der Schwesternbetrieb San Leonino, ebenfalls Toskana, stellt den Salivolpe Gran Selezione Chianti Classico DOCG 2012 vor. Còlpetrone aus Umbrien zeigt neben seinen hochwertigen Sagrantinos erstmals auch einen Weißwein, den Grechetto Umbria IGT 2018. Als früh zugänglicher Rotwein wurde außerdem der Saccr Rosso Umbria DOC 2016 eingeführt. Die Cantina Tollo aus den Abruzzen ergänzt ihre Premiumlinie mit dem TRE Trebbiano d’Abruzzo DOP 2018. Ihre Linie Valle d‘Oro ergänzt die Cantina um drei Weine der Herkunft Terre di Chieti IGP: Pecorino, Passerina und eine Merlot-Cabernet-Cuve?e. Dazu kommt eine neue Bio-Vegan-Reihe mit sechs regionalen Rebsorten-Weinen. Ebenfalls neu mit dem Jahrgang 2018 ist Gufo IGP in Rot und Weiß. Einen Premium-Aglianico stellt Villa Matilde aus Kampanien mit dem Taurasi Petrafusa DOCG 2015 vor. Und vom sizilianischen Weingut Donnafugata kommen neu die Ätna-Weine Sul Vulcano Etna Bianco und Rosso DOC sowie Fragore Etna Rosso DOC 2016 aus dem Barrique (16 E01).

+++ Die Weinkellerei Spielmann aus Wertheim am Main hat den Vertrieb der Boutique Winery Spielmann Estates aus Mendoza übernommen. Hier wird Malbec aus über 100 Jahre alten wurzelechten Reben hergestellt. Der Fokus liegt auf Einzellagen-Rotweinen aus der Lage Cobos in Perdriel, Lujan de Cuyo. Zielgruppe sind Weinfachhandel und Gastronomie. Inhaber Rodolfo Spielmann ist in Argentinien geboren und aufgewachsen – und trotz Namensgleichheit nicht mit den Wertheimern verwandt. Verantwortlich für den Ausbau der Weine ist einer der bekanntesten Önologen Argentiniens, Pepe Galante (9 A68/C68).

+++ Das VDP-Weingut Staatlicher Hofkeller (Franken) ist mit einer Geschichte von fast 30 Generationen Weinbau eines der ältesten Weingüter der Welt. Nun präsentiert es sich mit einer neuen Markenausstattung (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Das Langenloiser Weingut Steininger hat neu im Sortiment einen kraftvollen Grünen Veltliner Reserve aus der Riede Kogelberg Terrassen (Erste Lage der Österreichischen Traditionsweingüter). Zweiter Neuling im Sortiment ist in Halle 17 C15 der stimmige, nach Honig duftende Grüne Veltliner Likörwein Kraftvoll, erzeugt nach der Portwein-Methode (mit hauseigenem Grüner-Veltliner-Weinbrand aufgespritet auf 18,5% Vol., fünf Jahre im Fass gereift).

+++ Die Strauch Sektmanufaktur aus Rheinhessen bringt eine neue Spitzencuvée mit, den Vieilles Vignes Extra Brut, der 40 Monate auf der Hefe lag und von 40 Jahre alten Rebstöcke stammt. Außerdem stellt das Sekthaus erstmals alkoholfreie Biosekte vor: Strauch Blanc Pur aus Riesling und Strauch Rosé Pur aus Spätburgunder. Ziel bei beiden war es laut Kellermeister Tim Weißbach, „entgegen vieler Wettbewerbsprodukte sensorisch eher an Brut heranzuragen“ (14 B62).

+++ Blaufränkisch kann auch ein sehr guter Rosé sein – sagt man sich im Weingut Strehn in Deutschkreutz und präsentiert neben einem normalen, schon guten Hellroten noch einen „Elefant im Porzellanladen“ aus 2018, der im 500-l-Fass vergoren und gelagert wurde. „Unkonventionell und saugut“, beschreibt ihn Pia Strehn, die aus der Rotweinregion auch einen beachtliche 2017 Weißen aufbietet, genannt Weißer Schotter (17 E41).

TTT

+++ Der sizilianische Icon-Wein Rosso del Conte von Tasca d'Almerita feiert mit dem Jahrgang 2014 seine 40. Weinlese. 1959 bepflanzte Conte Lucio einen Weinberg mit den Rebsorten Perricone und Nero d’Avola. Elf Jahre später kam von dort der erste Lagenwein Siziliens. Auf der Messe steht der Jahrgang 2014 en primeur zur Verkostung. Zudem werden Weine der Tenuta Regaleali vorgestellt: Nozze d‘Oro 2016 (Inzolia und Sauvignon Blanc), Leone d‘Almerita 2017 (eine Cuvée aus Catarratto, Pinot Bianco, Sauvignon und Traminer) und Cygnus 2015 aus Nero d'Avola und Cabernet Sauvignon. Reinsortige Gewächse ergänzen das Sortiment mit Guarnaccio 2016 aus Perricone, Lamùri 2016 aus Nero d‘Avola, Antisa 2017 aus Catarratto und Cavallo delle Fate 2017 aus Grillo (am Stand von Consigliovini, 16 J25, und am Stand des Istituto Grandi Marchi, 16 B81).

+++ Das Weingut Tesch von der Nahe stellt seit zehn Jahren den trockenen Riesling Weißes Rauschen für die Toten Hosen her. Bisher konnte man den Wein nur im 6er-Karton u?ber den Webshop der Band oder direkt ab Weingut kaufen. Jetzt ist der Wein auch für den Fachhandel erhältlich. Der Jubila?umsjahrgang 2018 kann am Stand des Weingutes verkostet werden. Das Nahe-Weingut kooperiert außerdem mit dem Allga?uer Käseexperten Norbert Sieghart. Dessen Firma Kaeskuche vertreibt hauptsächlich Käse aus kleinen Handwerksbetrieben in den bayerischen und österreichischen Alpen. Weingut und Käseanbieter präsentieren sich auf der Messe gemeinsam in Halle 13 F120.

+++ Die Südtiroler Kellerei Terlan stellt den neuen Jahrgang des Terlaner I Grande Cuvée vor (am Gemeinschaftsstand Südtirol, 15 G71).

+++ Die Cantina Todini aus Umbrien stellt in der Linie „Marte“ Weine ohne Sulfitzusätze her: einen Rosso Umbria IGT und einen Bianco Umbria IGT. Außerdem zeigt das Weingut auf der Messe den Bianco del Cavaliere 2015 Grechetto di Todi DOC und den Rubro 2008 Sangiovese di Todi DOC (16 F17).

+++ Bodegas Toro Albala stellen die aktuellen Jahrgänge von Pedro Ximenez, Amontillado und Palo Cortado vor. Exklusiv werden Sherrys ausgewählter Jahrgänge präsentiert, z. B. Don PX 1990, Don PX Old Harvest 1973, Don PX Selección 1968, Palo Cortado Selección 1964, Don PX Convento Selección 1958 und Don PX Convento Selección 1931. Erstmals präsentiert das Weingut auch eine Essig-Range, die 50 Jahre im Barrique reifte (10 B182).

+++ Mit dem Malbec Alicante präsentiert die Domaine la Tour Boisée aus dem südfranzösischen Minervois ein außergewöhnliche Rotweincuvée: Junger frischer Malbec trifft auf 70 Jahre gereiften Alicante Bouschet, der den Wein mit feinen Kirschnoten abrundet (11 F128).

+++ Nach 100-Parker-Punkten für Epokale 2009, einen in einem Bergwerksstollen gelagerten Gewürztraminer, präsentiert Kellermeister Willi Stürz von der Südtiroler Kellerei Tramin jetzt seinen alpinen Chardonnay Troy, der hoch oben über Tramin an der östlichen Seite des Mendola-Massivs gewachsen ist (15 G71).

+++ Die Ruster Günter und Regina Triebaumer wollen längerfristig Viognier ins Sortiment aufnehmen. Einen Vorgeschmack liefern sie mit einer Tankprobe, die von zugekauften topgesunden Trauben aus österreichischem Versuchsanbau gewonnen wurde. Das Resultat wird als „vielversprechend“ bezeichnet (17 F35).

+++ Die Tenuta di Trinoro aus Sarteano im Val d’Orcia in der südlichen Toskana bringt jedes Jahr nur wenige tausend Flaschen auf den Markt. Dieses Jahr stellt Winzer Andrea Franchetti die Jahrgänge 2016, 2015 und 2008 des Flaggschiffweins Tenuta di Trinoro vor sowie den Jahrgang 2017 des Zweitweins Le Cupole. Ferner präsentiert die Tenuta den Merlot Palazzi und drei Lagenweine aus Cabernet Franc: Campo Magnacosta, Campo Camagi und Campo Tenaglia (16 H60).

UUU

+++ Den Messetag lassen viele gerne mit einem Bier ausklingen, z. B. mit dem für Düsseldorf typischen Altbier. Die Traditionsbrauerei Uerige und andere Düsseldorfer Brauer haben in diesem Jahr ihren eigenen Stand auf der Messe. Gebraut wird die obergärige Spezialität seit 1862 aus Gerstenmalz, karamellisiertem Malz, Röstmalz, Doldenhopfen, Wasser und der obergärigen Uerige-Hefe. Dieses Bier ist besonders reich an Hopfen-Bitterstoffen (13 F120).

+++ Vor gut 20 Jahren gründeten Josef und Maria Unger in Halbturn im burgenländischen Seewinkel ein kleines Weingut. Jetzt freuen sie sich über den Einstieg von Junior Andreas Unger, der nach einigen Jahren in der Fremde vor allem mit der wichtigsten Sorte Zweigelt (etwas mehr als die Hälfte der 6 ha) Akzente setzen kann. Auch das „Rahmenprogramm“ mit Traminer Spätlese, geschmeidigem Merlot und Sauvignon Blanc ist beachtlich gut (17 E28).

+++ Die Union des Viticulteurs de Chablis (UVC), die einzige Genossenschaft der Region, hat anlässlich ihres 70. Jubiläums fünf Cuvées in einem speziellen Look kreiert. Der Bourgogne Chardonnay mit fruchtigen und mineralischen Noten ist ein feiner Wein für jeden Tag. Der Petit Chablis präsentiert Zitrus- und florale Noten, die von einer balancierten Säure getragen werden. Der Chablis überzeugt durch seinen langen Abgang und kommt sehr mineralisch daher bei Aromen von Pfirsich, Zitrusfrüchten und Farn. Ebenfalls mineralisch und mit Aromen weißer Früchte präsentiert sich der Chablis Premier Cru Grande Cuvée. Der Chablis Grand Cru spiegelt sein Terroir wider und zeigt ebenfalls eine ausgeprägte Mineralität (am Stand von Vinergie, 12 A10).

VVV

+++ Nicolas Vellas von den Vignobles Vellas präsentiert Le Grand Méchant Loup. Über 100 Jahre alt sind die Rebstöcke, an denen die Carignan-Trauben für diese Rotweincuvée reifen. Auf einem von sechs Weingütern entsteht dieser Wein im Gebiet Pic Saint-Loup in Südfrankreich (11 G108).

+++ Die Vignerons de la Vicomté zeigen zwei neue Weinlinien: La Guinguette de Jeannette ist eine Reihe aus fruchtig, frischen Weißweinen und runden, leichten Rotweinen. Mignonne ist eine Linie mit Weiß-, Rosé- und Rotweincuvées in eleganten Flaschen. Die Vignerons produzieren jedes Jahr über 10 Mio. Flaschen Wein, von denen rund 95% exportiert werden (11 G132).

+++ Das Vertriebsbüro Vinergie vertritt mehrere französische Genossenschaften und stellt auf der Messe deren Produkte vor, u. a. von La Compagnie de Burgondie und von den Vignerons Associés aus der Bourgogne sowie die provenzalische Kellerei Estandon. La Compagnie de Burgondie entstand 2015 durch die Fusion der Kellereien Les Caves Bailly Lapierre, bekannt für Crémant de Bourgogne, und Les Vignerons de Buxy, die vor allem für Weine der Côte Chalonnaise und Premiers Crus stehen. Als größter Produzent der Appellationen Montagny und Montagny Premier Cru haben sich die Genossen aus Buxy hier einen Spezialistenstatus erarbeitet. Ende 2016 gesellte sich die Alliance des Vignerons Bourgogne-Beaujolais mit ihren mehr als 900 Produzenten aus Beaujolais und Mâconnais zu der neugegründeten Compagnie de Burgondie dazu (12 A10).

+++ Die Fachagentur Vinidee legt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Weine ohne Sulfitzusätze. Der Natur’aile AOP Corbières Rouge 2018 der Maîtres Vignerons de Cascastel etwa stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Weinbergen und besteht aus den Rebsorten Grenache, Syrah und Carignan. Der Cabernet Noir Au creux du nid der Famille Pugibet (Béziers) ist ein Piwi aus dem Languedoc und Gewinner der Goldmedaille beim Piwi Wine Award 2018. Weitere Trends am Stand: Low-Alcohol-Weine, u. a. ein französischer Winzersekt Brut mit 0 %, ein Appassimento aus Frankreich, eine Primitivo-Syrah-Cuvée aus Apulien und Sommerweine in Rot, Weiß und Rosé aus Frankreich und Italien. Außerdem neu zu entdecken: Die kleine italienische Region Molise (13 B10).

+++ Rechtzeitig zur ProWein 2019 meldet Vinissimo (München) mit dem Weingut Gradis'Ciutta aus dem Collio einen renommierten Neuzugang. Das in San Floriano ansässige Weingut umfasst 20 ha und stellt rund 100.000 Flaschen Wein her. Die Weine von Robert Princic sind für Topgastronomie und Fachhandel bestimmt. Weitere Neueinführungen im Portfolio von Vinissimo sind die Weingüter Borgo Scopeto (erster Jahrgang des Chianti Grand Selezione), Salcheto (Vino Nobile Vecchie Viti) und Villamedoro aus den Abbruzzen (Pecchorino 81/2). Alle Weine können am Stand in Halle 16 C31 verkostet werden.

WWW

+++ Aus dem Süden Italiens präsentiert der Distributeur Gebrüder Weber eine neue Eigenmarke der Cantina Vecchia: O*P Rosso della Puglia IGT, eine Cuvée der Rebsorten Montepulciano, Uva di Troia und Aglianico (13 A69).

+++ Die Pfälzer Winzergenossenschaft Weinbiet Manufaktur hat seiner fruchtigen Rotweincuvée Innamorati ein restsüßes weißes Pendant zur Seite gestellt. In der Premiumreihe Edition Philipp Bassler kommt neu ein holzfassgereifter Sauvignon Blanc Fumé dazu. Daneben stellt die Manufaktur ihre Riesling-Kompetenz mit Lagenweinen von Eselshaut, Bürgergarten, Herrenletten und der Monopollage Schlossberg unter Beweis. Übrigens: Die Genossenschaft ist seit dem Start der ProWein vor 25 Jahren bisher jedes Jahr dabei gewesen (14 A03).

+++ Fachhandelslieferant Weinwelt (Mack & Schühle) hat zahlreiche Neuzugänge zu verzeichnen. Aus Spanien kommen das Priorat-Weingut Marco Abella und der Sherry-Hersteller La Guita neu dazu. Das Italien-Angebot wurde erweitert mit Montepulciano d‘Abruzzo, Trebbiano und Rosato der Linea Classica sowie einem Montepulciano d‘Abruzzo Riserva von Masciarelli. Neu von Cecilia Beretta ist der Brognoligo Soave Classico DOC. Aus Frankreich neu dazugekommen ist das Bordeaux-Weingut Jean-Pierre Moueix mit Bordeaux Rouge AOC, Saint-Emilion AOC und Pomerol AOC. Von Fortant de France werden ein Weiß- und ein Rotwein der Linie Gaia de Fortant vorgestellt, den Kellermeister Laurent Savage zusammen mit dem vegan arbeitenden Zwei-Sterne-Koch Jean-Luc Rabanel kreiert hat. Crémant de Loire in Blanc und Rosé werden von Monteclayr angeboten. Das Portugal-Sortiment wurde aufgestockt mit Douro-Weinen aller Stufen von der Quinta Vale Dona Maria. Im Deutschland-Angebot ist das Topweingut Nik Weis St. Urbanshof dazugekommen, vorgestellt werden je ein Gutswein, Ortswein, Kabinett Große Lage und Großes Gewächs. Vom rheinhesssichen VDP-Weingut Winter gibt es Guts- und Ortsweine zu verkosten. Das pfälzische Weingut Hammel zeigt die ganze Palette von trocken bis lieblich, allen voran die neu interpretierte Liebfrauenmilch, für die der Winzer sich besonders stark macht. Neu im Österreich-Portfolio ist die Linie Sagenhaft von Familie Edlmoser mit Grünem Veltliner und Blauem Zweigelt. Von Zantho aus dem Burgenland werden Blaufränkisch, Sankt Laurent, Zweigelt und Zweigelt Reserve gezeigt. Von Erich & Walter Polz aus der Südsteiermark kommen Spiegel Sauvignon Blanc und Spiegel Rosé sowie Südsteiermark DAC Sauvignon Blanc und Weißburgunder. Schließlich gibt es auch Neuzugänge von zwei Produzenten aus Kalifornien: Russian River Pinot Gris und Pinot Noir von MacMurray sowie je zwei Chardonnays und Pinot Noirs von Talbott (13 C12).

+++ Werner Wermut präsentiert seine dritte Variante, Werner Wermut Red, ein reinsortiger Pinot Noir. Dieser handwerklich hergestellte Premium Wermut überzeugt durch feinste rote Fruchtaromen sowie eleganten und ausgewogenen Würznoten (7 C09).

+++ Der Pure 04/15 ist der neue Premiumsekt des VDP-Weinguts Winter (Rheinhessen). Dabei handelt es sich um eine Cuvée aus den vier Jahrgängen 2008, 2013, 2014 und 2015, die aus Chardonnay, Pinot Blanc und Pinot Noir besteht - alle bis zur Abfüllung unfiltriert in Holzfässern gereift (am VDP-Stand, Halle 14).

+++ Hans Czerny vom Weingut Wimmer-Czerny, der schon seit 15 Jahren nach Demeter-Richtlinien arbeitet, will mit der Trendsorte Roter Veltliner in drei (gelungenen) 2017er Varianten aufwarten: einem saftigen Ortswein, einem würzigen, straffen Lagenwein (Scheiben) von alten Reben sowie einem Wein aus einem 1.000-l-Granitbehälter, der nach einem Jahr guten Druck bekam, aber im Abgang noch etwas sperrig ist. Interessant auch der Veltliner Pur Sur Lie. Der Hefeabstich mit geringer Schwefelgabe fiel sehr elegant und vielschichtig aus. Vertreten ist Czerny im Demeter-Pavillon in Halle 13 D72.

+++ Die Premiumserie Edition Chremisa für den gehobenen Lebensmittelhandel hat eine neue Ausstattung bekommen, die die Winzer Krems in Halle 17 A19 präsentieren. Grüner Veltliner und Zweigelt liegen hier im Preissegment über 10 Euro. Zielsetzung ist eine Stärkung der Marke im Regal. Der Name nimmt Bezug auf die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Krems als „urbs chremisa“ vor über 100 Jahren. Außerdem wollen die Kremser aufzeigen, dass sich mit der vom Namen her etwas umstrittenen Piwi-Sorte Donauriesling (Freiburger Kreuzungen mit normalem Riesling sind die „Eltern“) gehaltvolle Weine erzeugen lassen.

ZZZ

+++ Die Weinagentur Zeter zeigt am Stand in Halle 13 D40 einen wesentlichen Teil des aktuellen Angebots gemeinsam mit 20 persönlich anwesenden Winzern. Wie im vergangenen Jahr kann ein kompakter Querschnitt des Sortiments an der Verkostungsbar in einem zentralen Bereich des Stands schnell und unkompliziert probiert werden. Persönlich vertreten sind bekannte europäische Erzeuger wie Cantine San Marzano (Apulien), Cielo e Terra (Veneto), Sieur d‘Arques (Languedoc) und Domaine Lafage (Roussillon), Casa Rojo (Spanien) oder Bodegas Borsao (Campo de Borja) sowie namhafte Weingüter aus Übersee wie Kaapzicht oder Olifantsberg (beide Südafrika). Besonders im Vordergrund: das Thema Rosé. Ein Messerabatt soll zusätzliche Kaufanreize schaffen. Kurz vor der ProWein findet der Versand der neuen Kataloge und Angebote für das Jahr 2019 statt, kündigt Firmenchef Christian Zeter an.

+++ Vieles, was Herbert Zillinger macht, entspricht nicht den Konventionen seiner Heimat, dem Weinviertel. Er folgt lieber seinem Bauchgefühl und will die Individualität der Weinberge möglichst authentisch in den Weinen ausdrücken. Heute ist er einer der Paradewinzer des Weinviertels und gleichzeitig biodynamischer Pionier der Region sowie Mitglied der Winzergruppe Respekt-Biodyn. Im Zentrum seiner Präsentation stehen seine mit internationalen Höchstbewertungen ausgezeichneten 2017er Lagen-Veltliner Vogelsang, Weintal und Elementar (17 E04).

+++ Die Marke Michel Schneider feiert dieses Jahr 150. Geburtstag. Dazu wird es von der Kellerei Zimmermann-Graeff & Müller (ZGM) aus Zell/Mosel einige Jubiläumsaktionen geben. Die neuen „Living Labels“ von Michel Schneider können mit Hilfe einer App anfangen zu „sprechen“. Außerdem richtet ZGM den Fokus auf die alkoholfreien Weine von Michel Schneider. Ein neues Trio aus Südafrika sind die halbtrockenen Weine Stony Cape Medium Sweet in Weiß, Rot und Rosé. Weißburgunder und Grauburgunder trocken von der Mosel gibt es nun von der Marke Peter & Peter, die bisher Steillagen-Rieslinge umfasst. Außerdem werden die beiden spontan vergorenen Rieslinge in trocken und halbtrocken vom Donatushof an der Saar vorgestellt (13 A02).

+++ Das italienischen Weinunternehmen Zonin1821 stellt dem Ontrade die Weine von Rocca di Montemassi in der Maremma (Toskana) vor. Vom Chianti-Classico-Weingut des Familienunternehmens Castello di Albola gibt es nun die Gran Selezione Santa Caterina. Von seinem chilenischen Weingut Dos Almas präsentiert Zonin den Flaggschiffwein Apogeo aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot und Carmenere. Für den Offtrade wird die Linie I Gioielli gezeigt, eine Premiumkollektion des repräsentativsten Weins des Unternehmens: Primitivo, Sangiovese, Chianti Classico DOCG, Amarone, Ripasso und Lugana (16 C01).

+++ Das Weingut Julius Zotz, mit rund 100 ha eines der größten Familienweingüter in Baden, bringt Lagenweine von neu erworbenen Rebflächen am Badenweiler Römerberg mit. Dieser ist eine teils terrassierte Steillage mit Kalkmergelboden, wo das Weingut die wichtigen Burgundersorten und auch Gutedel anbaut. Darüber hinaus werden die drei neuen „Feel-Good-Weine“ präsentiert, die drei Cuvées Be Happy, Enjoy Life und And Relax. Die Trauben stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Flächen im Markgräflerland. Zudem werden die ersten Weine mit der überarbeiteten Ausstattung gezeigt. Die gehobenen Qualitäten des Betriebs werden künftig von einem goldgerahmten Etikett geziert (13 C125).

+++ Die neue Serie von Zwiesel 1872 heißt Marlène und ist als eine „Hommage an die Frauen“ gedacht. In einer weiteren Zusammenarbeit zwischen der Traditionsmarke und dem Barkeeper Charles Schumann ist eine filigrane, aber funktionale Glasserie entstanden. Die mundgeblasene neunteilige Premium-Barserie zeigt eine fließende Optik und feine Linienführung. Gläser für ausgewählte Weine gibt es außerdem in der Serie Enoteca von Zwiesel 1872 mit den Modellen Rioja, Chardonnay und Sekt. Die Serie La Rose mit einem besonders langen Stiel ist für besondere Momente gedacht (14 F69).