17. September 2026

Riegel stellt sich Überprüfbarkeit

Der Bioweinspezialist Riegel veröffentlicht als 97. Unternehmen seinen Nachhaltigkeitsbericht auf der Plattform des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Mit dieser freiwilligen Darstellung auf einer zentralen Plattform werde Nachhaltigkeit vom internen Anspruch zum öffentlich überprüfbaren Teil der eigenen Firmenpolitik, heißt es in einer Mitteilung der Orsinger. Bisher hatte das Familienunternehmen jährlich einen Umweltbericht und in dreijährigem Abstand einen Nachhaltigkeitsbericht publiziert. Riegel informierte seine Kunden darüber hinaus auch auf Hausmessen wie den Bioweintagen über Fortschritte, aber auch Sackgassen bei den Nachhaltigkeitsbemühungen. Das Besondere an der DNK-Plattform ist der Plausibilitäts-Check durch unabhängige externe Gutachter. Diese prüfen alle Berichte auf Konsistenz, Verständlichkeit und formale Vollständigkeit. „Wir wollen nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern transparent zeigen, was wir tun, welche Ziele wir verfolgen und wo wir noch besser werden können“, sagt Dieter Hallerbach, Umweltbeauftragter des Unternehmens.
 
Riegel beschäftigt bei einem Umsatz von rund 39,94 Mio. Euro (2025) 98 Mitarbeitende (äquivalent zu 78 Vollzeitstellen). Das Unternehmen erzeugt dabei mehr Strom mit der eigenen Photovoltaikanlage als es zusätzlich einkauft. Die verbrauchte Brennstoffenergie stammt zum einen aus einer Biogasanlage, die Speisereste verarbeitet und Biogas produziert, darüber hinaus aus Holzpellets. Fast 92% der heutigen CO2-Emissionen (Scope 1 bis Scope 3) entfallen bei Riegel noch auf den Bereich Mobilität und Transport. Die kompletten Emissionen im Jahr 2025 betragen laut den von MyClimate berechneten Unterlagen 2.004 t CO2-Äquivalente, dies entspricht jeweils der jährlichen CO2-Speicherung von rund 160.000 ausgewachsenen Buchen oder den CO2-Emissionen von 346 Flügen rund um die Welt. -ja-