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11. April 2019

Vinitaly-Macher ziehen positives Fazit

Die 53. Ausgabe der (was die Besucherzahlen angeht) immer noch größten Weinmesse der Welt, der Vinitaly in Verona, schloss mit rund 125.000 Besuchern aus 145 Ländern. Dies gab die Messegesellschaft Veronafiere auf Basis vorläufiger Zahlen bekannt. Wichtig  für die Veranstalter war das Sicherstellen einer höheren Besucherqualität und höheren Anzahl akkreditierter internationaler Einkäufer. Die Messegesellschaft registrierte an den vier Messetagen (7. bis 10. April) rund 33.000 Besucher aus dem Ausland, 3% mehr als im vergangenen Jahr. „Dies war die größte Vinitaly aller Zeiten mit 4.600 Ausstellern (130 mehr als im Vorjahr) und 100.000 qm Netto-Ausstellungsfläche. Dennoch werden wir morgen unsere harte Arbeit fortsetzen, um noch mehr Verbesserungen zu erreichen“, sagte Maurizio Danese, Präsident der Veronafiere. „Wir haben viele positive Rückmeldungen von den Ausstellern erhalten. Das zeigt, dass die im Jahr 2016 eingeleitete Wende die richtige Entscheidung war.“ Der internationale Besucherzustrom ist nicht zuletzt auf gestiegene Investitionen in Förder-Aktivitäten zurückzuführen, mit Einladungen in 50 Zielländern und der Zusammenarbeit mit der ICE Trade Agency. Die fünf wichtigsten Herkunftsländer für die Vinitaly-Betreiber waren dabei die USA (+2% Besucher gegenüber 2018), gefolgt von Deutschland (+4%), Großbritannien (+9%), China (+3%) und Kanada (+18%). Für deutsche Besucher aus dem Lager der Importeure und Fachagenturen hat sich mittlerweile eine Art Aufgabenteilung der Messen ergeben. Die ProWein sei die „Verkaufsmesse“, bei der man sich (oft als Aussteller mit eigenem Stand) um eigene Handels- und Gastronomiekunden kümmere, die Vinitaly diene dann als „Einkaufsmesse“, auf der man seine Kontakte zu italienischen Produzenten pflege bzw. nach potenziellen neuen Lieferanten Ausschau halte (den ausführlichen Vinitaly-Bericht finden Sie in der Mai-Ausgabe von WEIN+MARKT). -ja-