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09.04.2013
Die deutsche Sprache bietet wirklich reichhaltige Möglichkeiten, etwas zum Ausdruck zu bringen. Aber manchmal wünschte man sich etwas mehr Eleganz. So entstand bei Kellermeistern in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts der Begriff „füllkrank“. Im angelsächsischen Sprachraum sagt man dazu wesentlich plastischer „bottleshock“. Was ist damit gemeint?
Wein ist ein... mehr ...
05.03.2013
Die Ankunft der Reblaus in Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die Winzer des Kontinents vor eine enorme Herausforderung. Der Schädling war aus Nordamerika eingeschleppt worden. Die Reben, die dort ihren Ursprung haben, besitzen ein natürliches Abwehrsystem und können mit der Reblaus leben. Die in Europa beheimateten... mehr ...
02.02.2013
Wer im Sommer in Weinbergen unterwegs ist, dem ist sicherlich aufgefallen, dass es immer wieder einzelne Rebstöcke oder Teile von ganzen Parzellen gibt, deren Laub seine grüne Farbe verloren hat und mehr oder weniger gelb verfärbt ist. Dieses Erscheinungsbild nennen die Winzer Chlorose nach dem griechischen Wort „chloros“ für Gelb... mehr ...
04.01.2013
Im abgebildeten Glas auf dieser Seite ist eine 2-Cent-Münze zu erkennen. Das ist weder ein neuer Trend extravaganter Genießer noch ein neuer Glücksbringer, sondern schlicht ein uralter Trick, um Weinfehler zu identifizieren. Aber was hat es mit der Münze auf sich? Unsere Euro-Cent-Münzen bestehen zum überwiegenden Teil aus Kupfer. Und... mehr ...
27.11.2012
Es war das Jahr 1979. Der Autor dieser Zeilen
war in seiner Ausbildung während der Lese für
das Kelterhaus verantwortlich. Das Weingut
hatte eine damals hochmoderne Tankpresse gekauft.
Ein Tuch presste die Trauben mit geringem
Druck, der Saft sollte durch feine Löcher aus der
Presse in einen Behälter fließen. Doch es floss
kein Saft. Die Löcher waren... mehr ...
01.11.2012
Spitzenwinzer sind sich einig: Weinqualität entsteht im Weinberg und nicht im Keller. Was der Rebstock nicht bringt, kann kein Kellermeister in den Wein zaubern. Deshalb ist nicht nur die Arbeit des ganzen Jahres im Weinberg wichtig, sondern auch der optimale Erntezeitpunkt. mehr ...
01.10.2012
Jeder Sensorik-Kurs beginnt mit einer Übung zu den vier Grundgeschmacksarten süß, sauer, salzig und bitter. Meist werden mittels speziell angefertigter Lösungen von Zucker, Kochsalz, Zitronensäure und Koffein die Geschmacksschwellen der Probanden
ausgelotet.Heute werden diese Lektionen ergänzt durch die Information, dass
es noch einen fünften Grundgeschmack gibt: Umami. mehr ...
31.08.2012
Es war einmal ein junger Önologiestudent, der zum ersten Mal selbst Sekt herstellen wollte. Sein Professor erklärte ihm, dazu bräuchte er zunächst einmal einen ganz besonderen Wein. Darüber war der Student bass erstaunt, denn ein Kellermeister hatte ihn zuvor gelehrt: „Wenn ein Wein nichts taugt, kommt er in den Sekt.“ mehr ...
27.07.2012
Sobald ihm ein unbekannter Tropfen gereicht wird, lässt es sich kein Weinfex nehmen, anhand von Geruch und Geschmack – zumindest im Kopf – die Rebsorte und möglichst die Herkunft zu bestimmen. Dafür haben wir gelernt, vor allem im Duft auf bestimmte Aromakomponenten zu achten. Große Berühmtheit hat in diesem Zusammenhang der Duft von grüner Paprika erlangt. mehr ...
29.06.2012
Ok, ok, ok! Auch WEIN+MARKT weiß, dass es für diesen Begriff keine wissenschaftliche Definition gibt. Der Versuch käme dem Bemühen gleich, einen Pudding an die Wand zu nageln. Dennoch wird in unserer Branche über nichts mehr diskutiert, als über die Weinqualität. mehr ...
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